00:00:06: Made in MV – der Podcast für Startups, Unternehmertum und Innovationsgeist in Mecklenburg-Vorpommern.
00:00:21: Dann herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Made in MV.
00:00:25: Wir sind kurz vor den Ferien und irgendwie haben wir das Gefühl, wir sind alle on fire so kurz vor dem Oktober-Ferien, vor den Herbstferien einen Termin nach einem anderen Rutsch rein.
00:00:35: aber die liebe Claudia Kinzel Geschäftsführerin der GGP Gruppe hat sich die Zeit genommen heute noch hier im Wellenrauchsstudio in Rostock vorbeizukommen und ich sage erstmal Hallo Claudia!
00:00:46: Wir haben uns im Vorfeld auf Stuga einig.
00:00:48: freue mich dass du da bist.
00:00:49: Hallo
00:00:50: Oliver, auch vielen Dank von meiner Seite.
00:00:52: Ich freue mich dass ich heute bei dir sein darf und dir ein bisschen was erzählen darf.
00:00:58: Da
00:00:59: hoffe ich natürlich drauf.
00:00:59: wir kennen uns schon ein bisschen.
00:01:01: Wir haben uns nämlich im vergangenen Jahr Bei der Job Factory kennengelernt da durfte ich dich auch schon mal so kurz interviewn.
00:01:07: insofern viel uns.
00:01:08: das glaube ich heute so ein bisschen leichter, dass kennenlernen und ich habe es gerade eben schon angesprochen.
00:01:13: Es ist grad irgendwie... Ich weiß auch nicht, liegt vielleicht einer Jahreszeit?
00:01:16: Viel los!
00:01:17: Du hast halt auch viele Terminen gehabt und hast aber gesagt okay ich komme heute auf jeden Fall noch her wir machen das noch vor den Fein.
00:01:24: Ja, das stimmt.
00:01:24: Genau!
00:01:24: Das war mir auch wichtig.
00:01:26: Ich finde das Format total schön.
00:01:28: Das habe ich ja schon eingangs gesagt und ja...ich freue mich darauf einfach jetzt die heute mal unsere Firma vorzustellen und auch den Publikum vielleicht unsere Firma fortzustellen.
00:01:39: Wie erlebst du immer so als Geschäftsführerin deinen und euren Arbeitstag?
00:01:45: Kann mir vorstellen, viele Termine.
00:01:48: Wie schwer ist es manchmal in manchen Tagen sich dann vielleicht auch zu motivieren?
00:01:51: So als Chefin lebt man ja auch Dinge vor und ja, vielleicht auch mal schwierige Situationen oder Herausforderungen zu überstehen.
00:02:00: Ja das stimmt!
00:02:00: Also wenn ich ehrlich sein soll mich zumotivieren fällt mir nie schwer da bin ich... Das ist einfach so.
00:02:05: dafür mache ich meinen Job einfach viel zu gerne.
00:02:09: Trotzdem hat man natürlich immer mal einen Tag, wo man weiß so wie du gerade schon gesagt hast.
00:02:13: Der ist von morgens bis nach wird das irgendwie durchgetaktet und am Ende bleibt die Arbeit, die man ja parallel trotzdem hat Dinge sozusagen zu bearbeiten, zu lesen, E-Mails zu beantworten, Telefonate zu führen.
00:02:27: aber man hat natürlich trotzdem Tage wo man im Vorfeld oft schon weiß okay heute musst du dich besonders gut konzentrieren damit du alles gut auf die Reihe kriegst denn Es ist ja immer unterschiedlich.
00:02:37: Das macht den Job aus meiner Sicht so interessant, man hat nie den gleichen Tag.
00:02:42: Jeder Tag ist irgendwie anders, manchmal kommst du zur Arbeit und nimmst dir was vor dann kommt es am Ende ganz anders.
00:02:48: aber das macht's am Ende aus.
00:02:52: Man hat viele verschiedene Team einfach schon alleine bei uns durch die Bandbreite des Unternehmens wir haben ja sechs verschiedene Geschäftsbereiche ungefähr siebenhundert Mitarbeiter sodass da natürlich irgendwelche Themen sozusagen auch kommen, auch manchmal unvorbereitet.
00:03:08: Auf die man sich dann natürlich nicht großartig vorbereiten kann oder was planen kann.
00:03:13: Es steht immer auch mal jemand in der Tür, der einfach einen Rat braucht ... Oder einfach auch mal etwas loswerden möchte?
00:03:22: Dafür glaub ich ... Das wissen auch die Mitarbeiter, das wissen eigentlich alle von uns, dass wir dafür ein offenes Ohr haben.
00:03:31: Bei uns ist irgendwie keine ... Keine Ahnung, wie kennt man das früher?
00:03:34: Jemand, der dann immer sagt nee, hier verschlossene Tür.
00:03:38: Jeder weiß, dass er einfach kommen kann wenn ein Anliegen hat und ich mir auch die Zeit dafür nehme.
00:03:43: Es geht jetzt wirklich gar nicht.
00:03:45: Dann gucke ich natürlich, dass ich es irgendwie eingeplant bekomme in die Woche aber... Die Masse versuche ich natürlich immer gleich zu lösen.
00:03:53: Bevor wir jetzt zur G-GP selbst nochmal kommen, kannst du gleich natürlich noch mal ausführlich erzählen.
00:03:57: Nimm uns mal gerne mit wie bist Du denn eigentlich zur Ggp gekommen?
00:04:01: Ich habe natürlich im Vorfeld schon so ein bisschen geluscht hat ich glaube seit zwölf bis du schon im Unternehmen in der Gruppe drin.
00:04:08: Wie hat das alles angefangen und vor allen Dingen welchen Bezug hattest du denn eigentlich dazu?
00:04:12: ja dass es tatsächlich relativ spontan gekommen.
00:04:16: Ich habe in der Universitätsmedizin Rostock gearbeitet, in der Personalabteilung und war für die Universitätersmedizin zu einer Messe – Personalmesse!
00:04:27: In Österreich.
00:04:28: es ging um das Recruiting von Ärzten.
00:04:31: Und der Darmäde-Geschäftsführer von der GIP war auch auf der Messe mit noch einem Kollegen zusammen.
00:04:40: Alle aus MV kannten sich.
00:04:42: Es war ja auch wirklich nur ein relativ kleiner Kreis und dann haben wir natürlich abends alle Mann zusammengesessen, da waren auch noch Kollegen aus Schwerin und Neustreditz und anderen Bereichen.
00:04:52: Na ja, dann kommt man so ins Unterhalten und ich würde mal so sagen ungefähr halb ist Jahr später vielleicht hat sich der alte Geschäftsführer bei mir gemeldet und gesagt Mensch, Claudia wie sieht es aus?
00:05:06: Hast du Lust auf eine Veränderung?
00:05:09: Hintergrund war, dass die GGB zum damaligen Zeitpunkt ungefähr so vierhundertfünfzig Mitarbeiter hatte und man hat so langsam gemerkt.
00:05:16: Na irgendwie brauchen wir mal einen der sich ein bisschen mit Personal beschäftigt, hauptberuflich sozusagen.
00:05:21: Das
00:05:21: war dann einfach schon zu groß?
00:05:22: Ja es wurde zu groß genau.
00:05:24: Die Firma ist ja so nach und nach gewachsen und eine ganze Zeit war das wunderbar, dass sie Bereitsleiter sozusagen das mitgemacht haben des Thema Personal.
00:05:32: Aber irgendwann waren die Themen zu vielfältig, der Umfang zu groß.
00:05:36: Auch gerade das Thema Recruiting wurde immer umfangreicher und dann stand eben im Raum jemanden zu suchen, der die Personalabteilung aufbaut, der auch einfach bestimmte Themen erst mal aufbohnt.
00:05:48: Und ja da bin ich dann in den Spiel gekommen.
00:05:52: Das hat dann auch geklappt.
00:05:53: und ja jetzt bin ich sozusagen seit fast fünfzehn Jahren bei der GGP.
00:05:57: Es ist auch für mich, wenn ich die Zahl manchmal höre ganz schön krass, dass ich es denke echt irre.
00:06:03: Ja und dann habe ich ungefähr, ja dann hab' ich eigentlich von zwölf bis zur Geschäftsführer-Übernahme, ... mäßig nur im Personalbereich gearbeitet, dort alles aufgebaut.
00:06:15: Immer auch natürlich so Grenzübergänge begleitet.
00:06:19: Das hat man ja immer, ne?
00:06:20: Man macht ja nicht immer nur Personal... Sondern man hat immer auch andere Themen dabei.
00:06:25: Zumal ich seit Jahrzehntreizehn Prokura übernommen habe und wir dadurch auch immer- Wir waren zwei Pokeristen immer, auch punktuell den Chef in Abwesenheitszeiten zum Beispiel vertreten haben schon.
00:06:38: Dadurch hat man immer noch mal einen anderen Bezug zu übergreifenden Themen zu betriebswirtschaftlichen Themen, zu Projektentwicklungsthemen.
00:06:48: Ja und da habe ich gemerkt das ist schon auch interessant nicht nur mit Personal zu beschäftigen ja und dann stand quasi Ende zwei tausend neunzehn bestand die Situation dass unser ehemaliger Geschäftsführer schon länger sich mit dem Gedanken getragen hat in die Rente zu gehen und dann einfach entschieden hat Jetzt oder nie, er macht es jetzt.
00:07:10: Und dann haben wir beide mein Kollege Jochen Pittmann und ich zum ersten März, die Geschäftsführung übernommen.
00:07:17: Ja.
00:07:18: Jetzt drängt sich natürlich bei dem Datum auf erst den März-Zw-Au-Tausend.
00:07:23: Da war ja was... Wir wollen nicht immer wieder dieses Thema rausholen!
00:07:26: Aber wie war's generell für dich?
00:07:29: Zöcher aus ist ja auch eine Doppelspitze bis heute und das zu übernehmen.
00:07:34: Ich glaube, es ist schon mal ein Riesenvorteil wenn man so viele Jahre im Unternehmen war auch schon Verantwortung übernommen hat.
00:07:41: Prokura hatte oder was trotzdem noch mal eine Neuse dort?
00:07:46: Ja
00:07:48: also da wäre ich auch nicht ehrlich, wenn ich etwas anderes sagen würde weil aus meiner Erfahrung heraus auf jeden Fall nochmal ein anderer Schritt für alle Entscheidungen die du treffen muss, die Hauptverantwortung zu tragen.
00:08:03: Er ist eben kein anderer ne?
00:08:04: Wir müssen immer und machen das ja auch gemeinsam abwägen was es am Ende für das Unternehmen das Beste Und man probiert natürlich immer mit seinen Erfahrungen, die man über sein Arbeitsleben gesammelt hat Auch das bestmögliche sozusagen zu entscheiden.
00:08:20: Das war gerade in dieser Pandemiezeit.
00:08:23: Es war alles betroffen.
00:08:25: Einrichtungen waren teilweise geschlossen.
00:08:26: Andere wurden unter strengsten Auflagen, gerade der ganze Krankenhausbereich auch der Kita-Bereich.
00:08:31: teilweise war ja weiter alles offen.
00:08:34: Viele Bewohner die wir ja auch haben in unseren stationären Einrichtung sind ja logischerweise bei uns gewesen, mussten weiter betreut und auch begleitet werden.
00:08:45: das war schon krass quasi dass wirklich alles so in dieser geballten Form zu haben
00:08:51: Das war gleich die richtige Feuertaufel?
00:08:53: Genau, das lag richtig einmal voll rein.
00:08:56: Aber auf der anderen Seite zurückblicken muss ich sagen... ...war das auch eine sehr wertvolle Erfahrung.
00:09:04: Weil man oder ich vor allen Dingen dabei gemerkt habe du funktionierst gut zusammen.
00:09:09: Das ist bis heute so unfassbar wertvoll.
00:09:13: Es machen ja viele Unternehmen jetzt mittlerweile eine Doppelstüppelze und ich glaube wenn man immer dem anderen auch den Raum gibt und sich wirklich gemeinsam die Zeit nimmt, Sachen zu entscheiden.
00:09:24: Dann funktioniert das auch gut.
00:09:26: also man kann sich eben selber auch immer mal den blinden Fleck nehmen.
00:09:29: Ja
00:09:30: ja denn jeder von uns ist ja auch ein bisschen so wie er über die zeit geworden ist.
00:09:34: wir nehmen uns alle immer mit und
00:09:36: deswegen ist Feedback oder sich gegenseitig zu Feedbacken zu sagen war das jetzt richtig?
00:09:42: Oder hast du da vielleicht einen anderen Blick drauf?
00:09:45: Und wir haben uns das so ein kleines bisschen zur Aufgabe gemacht, dass wir uns einmal in der Woche aber egal wo manchmal in der Küche, manchmal im Büro einen Augenblick neben Kaffee trinken und dann auch die Zeit wirklich nutzen um in Ruhe über bestimmte Dinge nachzudenken.
00:09:59: Jetzt mal unabhängig von Terminen, die man sowieso zu bestimmten Projekten zusammen hat.
00:10:04: Das ist immer ein schöner Moment weil da sind wir halt einfach auch mal alleine.
00:10:07: Da können auch über Themen dann mal sprechen, über die man eben nicht so im Vorbeigehen spricht und das empfinde ich jedenfalls als unfassbar wertvoll.
00:10:16: Nun nimm uns mal mit GGP.
00:10:19: Mir sagt es natürlich was, haben wir auch im Vorgespräch gehabt weil meine Kinder natürlich auch in der Kita waren.
00:10:24: In einer GGP-Kita im Waldemarhof und in Rostock.
00:10:27: Ich glaube in Rosto kennt man die GGP Gruppe auch darüber hinaus.
00:10:31: Weiß ich nicht kannst du gleich mal so erzählen wie bekannt ihr denn wirklich seid?
00:10:35: Nimm uns einmal mit welcher Einrichtungen verbergen sich hinter der GGP?
00:10:39: das sind ja wirklich wie Du auf Eingangs schon gesagt hast verschiedene Bereiche.
00:10:42: Ja, genau.
00:10:43: Wenn man bei uns auf die Homepage guckt, dann kann man ganz schön, glaube ich, die unterschiedlichen Geschäftsbereiche anhand von Farben unterscheiden.
00:10:51: Das haben wir auch bewusst so gemacht ... Die Bereiche verschwimmen so ein kleines bisschen ineinander, sag' ich manchmal gerne?
00:10:59: Weil wenn wir jetzt zum Beispiel bei der Kita mal bleiben... Wir haben also Kindertagesstätten in Rostock und auch eine Hordeinrichtung im Rostoc.
00:11:08: Wir haben eine Kindertagestätte im Landkreis Rostok!
00:11:12: und zwei Kindertagesstätten noch in Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
00:11:19: Und das ist natürlich der Bereich, wo so die kleinsten unserer Gesellschaft sozusagen bei uns ja ihre ersten Schritten machen außerhalb der Familie und auch sich entwickeln dürfen.
00:11:30: Ja und dann geht es quasi so über wenn man bei den Farben bleiben will Gelbenbereich, das ist der gesamte Bereich der Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
00:11:40: Die psychische Erkrankungen haben oder aber auch seelische Behinderungen haben.
00:11:48: die Bandbreite isst von ambulanten Angeboten.
00:11:53: da ist zum Beispiel der Bereich der Frühförderung Der ja nicht zwingt mit einer psychischen Erkrankung einhergehen muss Aber eben oftmals so mit Beinträchtigungen zusammen hängt Entwicklungsverzögerungen ähnliche Sachen.
00:12:05: Dann haben wir den Bereich der kombinierten Hilfen für Familien.
00:12:08: Das ist eine Leistung, die eben eine Familie erhält wenn sie zum Beispiel Unterstützung benötigen bei der Erziehung und wo auch vielfältige Problemlagen sag ich jetzt mal so in den Familien liegen.
00:12:21: dann haben wir stationäre Angebote für Jugendwohnen richtig also die Jugendlichen ab einem bestimmten Alter anstelle ihrer eigenen Häustigkeit bei eurer Familie sozusagen manchmal nur vorübergehend, manchmal aber auch langfristig in Wohngruppen leben.
00:12:40: Und es gibt noch ambulante Angebote wie zum Beispiel eine große Kinder- und Jugendpsychiatrische Praxis wo man ganz normal mit Netshipkarte sozusagen ein Kinder- und Jugendpsychiatr besucht, aber auch lerntherapeutische Angebote bekommt.
00:12:56: Angebotet da wie man sozial zum Beispiel bisschen oder auch kognitives Training machen kann.
00:13:03: Viele Kinder haben heute manchmal Schwierigkeiten sich so sozial anzupassen einzufügen.
00:13:08: Da ist die Bandbreite riesengroß Und das ist auch ein ziemlich breites Spektrum was wir dort bedienen.
00:13:15: Ja, dann geht es sozusagen langsam über in den Erwachsenenbereich und da haben wir zum einen den gesamten medizinischen Bereich.
00:13:25: Das heißt vor ein bisschen mehr als dreißig Jahren wurde in Rostock von unserem Unternehmen die erste psychiatrische Tagesklinik eröffnet.
00:13:35: Woher war's ja so dass man mit einer psychiatrischen Erkrankung oft im Krankenhaus stationär Und unser damaliger Chef hatte eben den Wunsch, dass so was auch irgendwie ambulant oder in dem Fall stationär möglich ist.
00:13:47: Das heißt man steht morgens auf und geht zur Tagesklinik hat dort über acht bis zehn Wochen je nachdem eine komplexe therapeutische ärztliche aber auch psychologische Behandlung, Therapie... Da haben wir mittlerweile vier Kliniken Dazu passend auch erbotherapeutische Praxis, ne logopädische Praxis gegründet und noch andere so kleinere Spezialangebote wie zum Beispiel einen ambulanten Fachpsychiatrischen Pflegedienst.
00:14:24: Da gibt es nicht so viele in Mecklenburg-Vorpommern.
00:14:26: Das sind Kollegen die beispielsweise speziell ausgebildet sind.
00:14:30: das dann nennt man Fachkrankenschwester für Psychiatrie.
00:14:32: die haben also zusätzlich auf ihre ... Krankenpflegerausbildung, noch eine psychiatrische Ausbildung gemacht.
00:14:39: Und suchen dann die Patienten zu Hause.
00:14:44: Helfen denen quasi ihren Tagesablauf zur strukturierten Arztbesuche wahrzunehmen und der Behördengänge zu machen.
00:14:51: Ihren ganzen Tagesabloch sozusagen zu strukturieren, arbeiten gehen zu können teilweise.
00:14:58: Das sind alles Sachen, die man oft ja in der Gesellschaft ... vielleicht nicht so bekannt sind?
00:15:03: Richtig,
00:15:03: gar nicht mitbekommen.
00:15:04: Nichts bekannt sind, deswegen fand ich ... Aber so
00:15:06: sehr wertvoll sind und vor allen Dingen eben die Menschen sozusagen in ihrem Alter zu stabilisieren und in ihrem Leben zu bestärken.
00:15:15: Das ist ein wichtiger Bereich.
00:15:17: Dann haben wir den Bereich wo die GGP ursprünglich herkommt.
00:15:21: Und das ist der gesamte Bereich der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Menschen.
00:15:27: Da geht es vor allem darum Teilhabeleistungen anzubieten Und da sind wir, glaube ich mit einer der größten Anbieter so in Rostocks muss man ehrlicherweise sagen.
00:15:40: Da sind wir auch sehr stolz drauf denn das ist aus ganz kleinen Modellprojekten nach der Wende quasi entstanden in den neunzigern Jahren und mittlerweile wirklich auch andere Träger natürlich aber sehr etabliert.
00:15:53: Das heißt wenn man beispielsweise eine Berendung hat aufgrund einer psychischen Erkrankung Dann hat man trotzdem die Möglichkeit, in einem sogenannten Tagestrukturierenden-Angebot Tagesstruktur zu bekommen.
00:16:09: Man steht morgens auf und geht sozusagen zu dem tagestrukturierenen Angebot.
00:16:13: Da gibt es einen kreativen Bereich, dann gibt's einen Bereich mit Fahrradwerkstaaten zum Beispiel auch ganz außergewöhnlich.
00:16:20: In Makrafenheide haben wir eine Pilzzucht wo man sozusagen Edelpilze gezüchtet werden.
00:16:27: Also, sodass es einfach für jeden was gibt, was zu ihm selber passt.
00:16:31: Manche sind ein bisschen kreativer der andere braucht im Wald beispielsweise seine Ruhe in Makrafenheide und dort verbringen die Klienten manchmal drei Tage in einer Woche, manchmal vier Tage in der Woche so wie jeder schafft.
00:16:45: Ein Ziel ist sozusagen A natürlich die Vereinsamung zu verhindern, Tagesstruktur zu geben diese ganzen sozialen gesellschaftlichen Aspekte aufrecht zu erhalten, die sonst eben manchmal gar nicht mehr da sind.
00:17:00: Weil viele alleine sind.
00:17:01: Früher Schwierigkeiten vielleicht hatten mit Alkohol oder anderen Suchterkrankungen oder eben andere psychische Erkrankung haben und es ihnen sehr schwerfällt.
00:17:10: alleine so ihren Alltag zu bewerkstelligen.
00:17:12: Ja, bevor du gleich den nächsten Teil noch erläuterst aber da würde ich gerne nochmal kurz einhaken.
00:17:16: das ist ja eigentlich ein wunderbares Beispiel wie die GGP einfach auch Menschen...ja das läuft ja alles in einem verborgenen Gesellschaft das wird nicht thematisiert.
00:17:25: es sind oft Tabuthemen Wie die abgeholt werden sagen?
00:17:29: Die sind berendet und gut ist sie bekommen ihre Frührente.
00:17:32: wie auch immer dass man die wieder aus der Isolation herausholt und den vor allen Dingen noch eine sinnstiftende Arbeit möglicherweise auch zukommen lässt.
00:17:41: Dass sie sagen, kommen nachmittags abends nach Hause und haben wirklich auch was geleistet waren unter Menschen auch gewesen ganz entscheidend.
00:17:49: Und das kennt man sonst gar nicht so?
00:17:51: Ich kannte das ehrlicherweise natürlich vorher auch nicht weil ich mich mit dem Bereich auch vorher nie Berührung hatte.
00:17:56: und genau wie du sagst Das ist ja jetzt auch nichts was irgendwie vielleicht jeder kennt.
00:18:03: Aber ja, es ist einfach ein unfassbar wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und auch aus meiner Sicht einfach ein wichtiger Zweig damit eben Menschen so wie sie können und wollen ihr Leben leben können und nicht im Zweifel wirklich so krank werden und wieder lange in Krankenhäuser müssen.
00:18:22: Das hat natürlich viel mit Geld zu tun denn eine Krankenhausbehandlung ist unweit teurer als sozusagen die Leistungen, bezahlt bekommen.
00:18:31: über das SGB neun und Und dass will man natürlich auch verhindern.
00:18:36: Das muss man ganz deutlich so sagen.
00:18:37: also gesellschaftlich gesehen ist, dass ein unfassbar wichtiger Bestandteilen
00:18:41: absolut.
00:18:43: Jetzt sind wir bei den Erwachsenen gewesen ja dann kommen wir noch hin zu den Senioren
00:18:47: richtig genau als.
00:18:48: der fliegebereich rundet sozusagen unser Geschäftsportfolio ab.
00:18:54: Ja die Fliege ist am ende genauso wichtig wie alle anderen bereiche.
00:18:58: psychisch kranke Menschen werden natürlich irgendwann alt und deswegen gibt es schon seit über dreißig Jahren eine ganz kleine spezialisierte psychiatrische Fachpflegeeinrichtung.
00:19:08: Eine Demenzwohngruppe haben wir noch, und ansonsten eben einen ambulanten Fliegedienst der ganz klassische wie andere ambulante Pflegedienste auch die Fliege in der Häuslichkeit übernimmt.
00:19:24: Also, wir haben jetzt gemerkt allein schon in dieser Vorstellung wie breit gefächert das Angebot ist.
00:19:32: Ein Beispiel hast du ja jetzt schon genannt aber vielleicht kannst du noch mal ein Beispiel aus einem Bereich nennen wo du das Gefühl hast dass die GGP den Betroffenen und auch ihren Angehörigen wirklich hilft, unterstützt und letztendlich auch ein wertvoller wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist.
00:19:54: Jetzt haben wir das eine Beispiel schon genannt aber vielleicht kannst du noch ein zweites Beispiel um es ein bisschen plastisch zu machen wo Du vielleicht auch das Gefühl hast ey dass hier eine wertvolle Arbeit die wir hier leisten Das andere ist.
00:20:06: ja Kita kennt man das ist immer so bekannt.
00:20:10: Aber ich glaube gerade dieser Bereich Kinder und Jugend Zyschatrie, die haben ja noch ein ganzes Leben vor sich.
00:20:17: Ja
00:20:17: genau!
00:20:18: Also was man zum Beispiel auch ist jetzt nicht zwingend psychiatrisch aber zum Beispiel der Bereich der Frühförderung oder natürlich der gesamte Kinder- und Jugendpsychiatrischebereich das sind alles auch Themen... die in meinen Augen wichtig sind, damit Kinder sich so entwickeln können oder ihnen auch die Stolpersteine vielleicht manchmal genommen werden, die es ihnen später im Leben eben schwierig macht.
00:20:42: Denn das Ziel ist ja nicht dass sie am Ende entlang der Kette ihr Leben bei der GDP verbringen sondern im besten Fall natürlich einfach ihre vielleicht ihre kleinen Stolperssteine, ihre Hürden, die Sie haben, Ihre Hemdessie, Ihre Ängste, Ihre Sorgen irgendwann loswerden um sozusagen für sich und ihr Leben, sich auch das Leben so aufzubauen wie es für sie gut und am besten ist.
00:21:05: Zum Beispiel das Thema Logopädie, das ist ein ganz einfaches Beispiel.
00:21:08: Das kennt man auch aus dem Bekanntenkreis, wo man sagt... Ja, das hilft.
00:21:12: Das ist für den begrenzten Zeitraum in einer ganz wichtigen Entwicklungsphase und da kann man einen Beitrag leisten.
00:21:18: Richtig!
00:21:19: Genau so ist es.
00:21:20: Nun leben wir an bewegten Zeiten.
00:21:21: Oh Gott, das sage ich hier immer im Podcast aber es ist ja tatsächlich so und ich nehme mal gerne dieses Beispiel der Kita... Ich hoffe, ich kann das jetzt hier so in dem Rahmen sagen.
00:21:30: wenn nicht schneiden was raus ist auch nicht so wild zu derzeit als meine Kinder in die Kita gegangen sind und das ist noch gar nicht so lange her Ja jetzt so zehn Jahre, zwölf Jahre war es wirklich nicht so einfach in Rostock ein Kita-Platz zu finden.
00:21:45: Die GIP ist uns da sehr entgegen gekommen.
00:21:47: wir waren sehr froh diesen Platz damals dort zu bekommen.
00:21:49: aber das war wirklich nicht einfach.
00:21:50: es gab lange Wartelisten man hat verschiedene Einrichtungen abgeklappert und teilweise hatte man als Eltern auch das Gefühl man muss sich bewerben Man muss sich da wirklich sehr gut stellen um überhaupt einen Platz zu bekommen.
00:22:03: ich glaube die Zeiten haben sich ein bisschen ver... ändert.
00:22:07: Gleichzeitig nimmt zum Beispiel dann auch in diesen ganzen Bereichen könnte ich mir jetzt vorstellen, du kannst mich gerne gleich verbessern der psychologischen Betreuung und im Bereich der Senioren pflegere Bedarfe weil die Menschen ja einfach immer älter werden vollkommen normal demografischer Faktor.
00:22:23: Der zieht sich sozusagen durch alle Generationen durch Menschen wie ein Älter und hinten kommen vielleicht nicht so viele Kinder nach wie wir es alle gerne hätten.
00:22:32: Wie nimmst Du diesen Wandel wahr?
00:22:35: Ja, also grundsätzlich hast du total recht mit der Aussage.
00:22:38: Ich weiß das ja auch noch aus meiner eigenen Erfahrung.
00:22:40: am Ende war man sozusagen froh ein Kindertagesstättenplatz zu bekommen und heute ist es am Ende so dass natürlich auch nachgebessert wurde ne?
00:22:48: Der Mangel war groß Es wurden zum Glück viele Kinder geboren und man hat was ja auch völlig in Ordnung ist gesagt okay man baut das Angebot an Kindertagestättenplätzen aus Und im Moment ist es einfach so, dass wir einen Geburtenknick haben und im Moment auch in Rostock dadurch mehr Kita-Plätze zur Verfügung stehen als gerade benötigt werden.
00:23:12: Aber am Ende – ja wie soll ich das sagen?
00:23:14: Es ist natürlich keine schöne Entwicklung, gerade für uns jetzt zum Beispiel oder auf alle anderen Kita Träger.
00:23:18: man muss sich trotzdem derzeit stellen.
00:23:20: Das gibt's am Ende in anderen Wirtschaftszweigen auch und wir müssen jetzt alle gemeinsam eben gucken, wie wir die Situation lösen.
00:23:28: zu strukturellen Änderungen kommen.
00:23:31: Es wird auch der eine oder andere Mitarbeiter sich bewegen müssen, um sich sozusagen vielleicht auch bei uns innerhalb des Unternehmens zu verändern – das sehe ich zum Beispiel bei uns als großen Vorteil.
00:23:42: dadurch dass wir eben diese Vielfalt an Geschäftsbereichen haben und der Erzieher mit seinem Abschluss eben fast überall wirklich gut akkreditiert ist gibt es auch Möglichkeiten.
00:23:53: Das machen wir zum Beispiel schon seit zwei Jahren, dass die Kollegen hospitieren können in andere Einrichtungen reinschnuppern können und auch durch Fortbildungsangebote beispielsweise sich gerade diesem psychiatrischen Bereich zum Beispiel inhaltlich näher können.
00:24:06: Weil das ja doch noch mal ein völlig anderes Arbeiten ist als wenn du jetzt eben Jahre lang in der Kita gearbeitet hast.
00:24:11: Und dadurch will ich natürlich auch versuchen, die Mitarbeiter im Unternehmen zu halten – auch wenn wir möglicherweise ihm Kindertagesstättenangebote zurückfahren müssen.
00:24:22: Aber das ist doch toll und ein Vorteil der GGB-Gruppe, dass du sagen, ihr seid so breit aufgestellt, dass ihr den Mitarbeitenden wenn sie es denn wollen muss natürlich auch immer gewollt sein je nach vielleicht auch alter Struktur der Mitarbeiter sich nochmal zu verändern aber eben im Unternehmen bleiben zu können.
00:24:38: Ist ja eigentlich auch eine Win-Win Situation zu sagen Ihr überhaltet euren Job jetzt mal so platt gesagt und auf der anderen Seite habt ihr, haltet ihr die Mitarbeitenden, die vielleicht zum späteren Zeitpunkt oder zur zu gegenwärtigen Zeitpunkt in einer anderen Abteilung oder einem anderen Bereich sehr wertvoll sein können weil ihr da Leute sucht.
00:24:57: Ja genau das ist am Ende auch meine Hoffnung und mein Ziel und da arbeiten wir jetzt schon mit allen Bereisleitungen sozusagen seit wirklich nehm ich ja seit anderthalb Jahren wirklich sehr konsequent dran Und es hat auch in einigen Bereichen schon ganz gut funktioniert.
00:25:13: Ja und ich hoffe, dass das auch bei der auf geht sozusagen der Plan.
00:25:17: Dann sind wir da gespannt vor allen Dingen, naja gut, dass dann vielleicht auch so Sachen Geburtengrate, Geburtenknick, dass man wieder so'n bisschen in die andere Richtung läuft.
00:25:25: Ich merk's ja auch an den Schulen,
00:25:28: Z.B.,
00:25:28: wenn dann zu viele Schüler da sind, die Schulen erweitert werden müssen oder wir hatten jetzt so einen großen Schulneubau in Rostock – die sind jetzt da.
00:25:37: aber ob die in fünf Jahren noch da sind ist dann die Frage.
00:25:39: Das ist ja ein großes Problem!
00:25:41: Die Wellenbewegung geht ja weiter und Kinder werden größer.
00:25:45: Aber gut, ich bin trotzdem optimistisch.
00:25:48: Die Kollegen die bei uns schon ein bisschen länger dabei sind, die sagen ja das haben wir alle schon in den neunziger Jahren einmal erlebt und man weiß natürlich auch wenn man jetzt Angst hat verständlicherweise um seinen Arbeitsplatz dass hoffentlich die Welle auch wieder in die Richtung geht, dass mehr Kinder geboren werden.
00:26:03: Das wünschen wie uns jedenfalls alle glaube ich.
00:26:06: Genauso sieht es aus.
00:26:07: Und vielleicht noch die Nachfrage, die GEP ist ja sozusagen nicht allein auf der Welt sondern ihr arbeitet ja auch sehr eng, könnte ich mir vorstellen mit Behörden und Ämtern, mit der Stadt zusammen, auch mit Vereinen, Institutionen, vielleicht auch weiteren Partnern.
00:26:22: roll uns da mal ab wo gibt's da Andockpunkte?
00:26:27: wie kann man vielleicht auch andere du hast von mit der Pilzkultur das angesprochen aber das ist vielleicht nur ein Beispiel andere Partner mit einbinden.
00:26:36: Ja, also die Zusammenarbeit der Kommune mit den Ämtern sowieso findet tagtäglich statt.
00:26:43: alle unsere Mitarbeiter egal wo arbeiten ja mit den Fallmanagern im Amt oder auch mit den Kollegen sozusagen am Amt und anderen Kostenträgern zusammen.
00:26:53: das ist am Ende tägliches Brot zu sagen.
00:26:56: Das funktioniert auch gut dass muss man einfach durch die Bank sagen.
00:26:59: Und es gibt auch in jedem Bereich Gremienarbeit sozusagen, die wir gerne mitmachen.
00:27:06: Wir sind selber auch in bestimmten... Wie sagt man das?
00:27:11: Dann Berufsverbänden sozusagen organisiert einfach auch umbestimmte strategische Entwicklung weiter zu begleiten.
00:27:18: Wir haben viele Kollegen, die ehrenamtlich sich engagieren.
00:27:22: Ich beispielsweise mache seit vielen Jahren einen Betreuungsverein noch mit und auch in der Jobfaktorie, wo wir uns ja damals kennengelernt haben.
00:27:29: Bin ich jetzt seit fast fünfzehn Jahren sozusagen dabei und dadurch hat man einfach wirklich viele gutgehende Kooperationen die wir nutzen.
00:27:39: Wir unterstützen den Verband für Behindertensport seit vielen Jahren weil uns das selber am Herzen ist, weil wir diesen Zweig mit dem Reha-Sport selber angeboten haben, weil es für psychisch kranke Menschen keine Angebote gab.
00:27:54: Orthopedische Sachen, kardiologische Sachen gibt's sehr viel.
00:27:57: Aber für psychiatrische Reha-Sportteilnehmer gab es nicht so viele Angebote.
00:28:02: das machen zum Beispiel auch Kollegen von uns aus dem Unternehmen und wachsen über die vielen Jahre einfach wirklich mehr.
00:28:10: ja viele kleine Bausteine auch natürlich zwischen Kollegen, Mitarbeitern oder von anderen Trägern.
00:28:16: Das ist ja nicht so dass man jetzt irgendwie untereinander da nur Konkurrenz hat sondern ist das Rostock.
00:28:22: Man kennt sich, genau.
00:28:24: Wo eine Fortbildung ist oder so, dann trifft man die ja immer wieder.
00:28:28: Und dass es am Ende auch bei aller Situationen, die jeder für sein Unternehmen hat, ist das auch wichtig, ne?
00:28:33: Dass man diesen Austausch hat um... Am Ende arbeiten wir hier alle im gleichen Bereich sozusagen und haben oft die gleichen Fragestellungen vielleicht und von daher ist das Thema Kooperation einfach unglaublich wichtig.
00:28:47: Dann lass mich noch das Thema mitarbeiten, du hast es ihnen schon mal so ein bisschen angeschnitten wenn ihr Mitarbeiter im Unternehmen halten wollt aber ihr schaut natürlich auch immer wieder nach Mitarbeitenden auf dem Arbeitsmarkt.
00:29:01: Hol uns da mal ab!
00:29:02: Du hast mir im Vorgespräch gesagt naja gesucht wird irgendwie punktuell immer in allen Bereichen... Aber wie geht ihr daran?
00:29:10: Also du guckest ja quasi die Experten als Personalreferentin.
00:29:17: Wie, wie ... ja, sprecht ihr vielleicht auch junge Leute auszubildende?
00:29:22: Also die junge Generation.
00:29:23: Jetzt sind wir wieder bei der Jobfaktorie.
00:29:26: Wie sprecht Ihr die an?
00:29:27: Hol uns da mal im Abdeckchen Kanäle und Wege, ihr da einschlagt!
00:29:30: Ja gerne.
00:29:31: Ausbildung ist absolut einer der wichtigsten Bausteine.
00:29:35: Gerade natürlich im Rahmen der Nachfolgeplanung.
00:29:39: dafür setze ich mich wirklich sehr viel ein weil ich das einfach immer schon so erlebt habe dass einer der wichtigen Sachen ist, die wir als gesellschaftliche Verantwortung aus meiner Sicht haben.
00:29:51: Alle als Unternehmen das wird dafür Sorge tragen dass es diese Unternehmen und auch Berufe noch nach uns gibt Und natürlich auch ein ganz egoistisch gesehen sozusagen für unsere eigene Mitarbeiterschaft Denn Kollegen gehen in Rente In jedem Jahr gehen Kollegen in Rnte.
00:30:09: Es ist das Allerbeste, wenn wir unsere eigenen Mitarbeiter sozusagen die schon drei Jahre oder vier Jahre bei uns gelernt haben je nach Ausbildungs- oder Studiengang dann hinterher einstellen können.
00:30:19: Wir haben verschiedene Ausbildungberufe.
00:30:21: Wir selber bilden den Erzieher aus.
00:30:23: Wir machen einen duales Studium für soziale Arbeitszeit vielen Jahren.
00:30:27: Wir habe die Pflege und auch den Krankenpflegehelfer.
00:30:31: Wir hatten den Ausbildungenberuf ... für die Verwaltung im sozialen Gesundheitswiese.
00:30:37: Das ist ein kaufmännischer Beruf und seit kürzerer Zeit bilden wir jetzt auch im IT-Bereich aus, das hat sich über die Jahre erst so aufgebaut.
00:30:49: aber das sind alles Bausteine, die sich wirklich nach und nach entwickelt haben.
00:30:54: als ich angefangen habe vor fünfzehn Jahren hat die GGB im Fliegebereich ausgebildet Und jetzt nach und nach auch mit vielen gesetzlichen Änderungsmöglichkeiten können wir eben auch Erzieher selber ausbilden, durch dieses Studium aus Sozialpädagogen.
00:31:08: Das ist ein unfassbar wichtiger Baustein.
00:31:10: Aber IT überrascht mich jetzt, positiv überrasacht?
00:31:13: Ist das vielleicht auch ein Zweig, wo ihr sagt ja ihr müsst einfach gut aufgestellt sein in dem Bereich dass da mehr Bedarf.
00:31:18: Genau, früher war ja gerade in der sozialen Arbeit noch ganz viel mit Zettel und Stift und heute ist natürlich auch wie in allen anderen Bereichen alles digital und die Bedürfnisse im Unternehmen sowohl bei den Mitarbeitenden aber auch natürlich was die Leistungsabrechnung angeht und alles anderes ist alles nur noch digital und von daher haben wir jetzt entschieden dass wir das eben auch selber ausbilden.
00:31:40: damit auch der Bereich im Unternehmen der ja ein unfassbar wichtiger Bestandteil ist.
00:31:45: Denn IT, Sicherheit.
00:31:48: IT-Stabilität ist das A und O, wenn die Patienten bei uns in den Praxen stehen.
00:31:52: Und die Chipkarten können nicht eingelesen werden?
00:31:55: Ist es nicht nur ein finanzieller Verlust, sondern auch ein Imageverlust.
00:31:58: Keiner will zweimal gerne zum Arzt gehen, weil die Chipkerate nicht eingelesen werden kann.
00:32:02: Absolut!
00:32:02: Und
00:32:02: nächster Punkt ... Ich hoffe, dass hat euch noch nicht betroffen, aber es betrifft auch andere.
00:32:06: Das weiß ich.
00:32:07: so ein Thema, wenn dann plötzlich mal einen Angriff oder irgendwie Server aus welchen Gründen noch immer dauernd sind, dass man da auch handlungsfähig bleibt.
00:32:15: Ja genau.
00:32:15: Toll, toll, toll.
00:32:16: Sind wir davon getroffen worden, aber jeder kennt jemanden dem das schon mal passiert ist.
00:32:20: Und das ist einfach ein unfassbarer Aufwand und einen Kraftakt, das sozusagen irgendwie wieder zu lösen.
00:32:26: Dann
00:32:27: gibt es ja immer dieses schöne Vorurteil gerade wenn die älteren sozusagen also ich rede von mir sozusagen die jungen Leute für diese Berufsweige zu begeistern.
00:32:36: welche Wege siehst du da?
00:32:38: Die anzusprechen?
00:32:39: vielleicht ist die Job Factory sicherlich ein guter Anlaufpunkt.
00:32:44: Ich glaube, ihr seid da jetzt auch regelmäßig vertreten mit euch, mit dem Stand quasi.
00:32:51: aber gibt es vielleicht auch andere Kanäle wo ihr schauen müsst und wir müssen die jüngere Generation anders erreichen.
00:33:00: Na was wir seit vielen Jahren machen, sind Praktika anzubieten.
00:33:04: Es gibt ja viele Ausbildungen zum Beispiel wenn ich jetzt an den Ergotherapeuten denke oder auch an den Logopäden das sind schulische Ausbildung theoretischer Ausbildung mehr oder weniger.
00:33:14: da sind wir seit viel vielen Jahren dabei und bieten Praktikumstellen und darüber haben wir auch schon viele Kollegen einstellen können.
00:33:22: Wir unterstützen seit einigen Jahren auch über das Deutschlands Dependium Studierende an der Universität dass zum Beispiel auch sehr eine sehr schöne und wertvolle Kooperation, weil man da eben auch natürlich mit jungen intelligenten Leuten ins Gespräch kommt.
00:33:37: Die alles nur so vor sich haben und auch tolle Ideen haben und Visionen neu aufgestellt sind.
00:33:44: Das ist zum Beispiel was ich als sehr bereichernd empfinde.
00:33:48: Und dann machen wir natürlich auch seit einigen Jahren wesentlich mehr im digitalen Bereich wirklich klassisches Recruiting-Werbung auf unterschiedlichen Plattformen und ... Seid
00:33:59: ihr da auch irgendwie bei Insta oder unterwegs?
00:34:02: Ja, also ich weniger.
00:34:03: Aber zu marketing auf der Runde nichts!
00:34:05: Muss man
00:34:05: marketing nochmal nachfragen, ne?
00:34:07: Genau,
00:34:07: ja.
00:34:08: Ja aber das ist am Ende natürlich das A und O heute.
00:34:11: Da müssen wir uns alle nichts vormachen.
00:34:13: Das ist ja auch in Ordnung so.
00:34:15: Und da sind wir genauso mitvertreten wie alle anderen Unternehmen auch.
00:34:19: Ich glaube, wir haben jetzt einen schönen kurzen Kompakt.
00:34:22: Das war auch das Ziel heute Überblicke geben über die GGP Gruppe was ihr tut vor allem wie breit ihr eigentlich aufgestellt seid und wie wertvoll Ich würde sagen für die Gesellschaft, so kann man es ja sagen.
00:34:35: Für Rostock und überall da in den Landkreisen wo ihr unterwegs seid.
00:34:39: Deswegen lasse mich zu meiner Abschlussfrage schon kommen der Blick in die Zukunft Die GGP Gruppe in drei bis fünf Jahren.
00:34:46: Wir hoffen dass du dann noch an Bord bist.
00:34:48: Wo siehst Du euch?
00:34:50: In drei bis Fünf Jahren?
00:34:51: ich glaube Man ist ja Den äußeren Einflüssen über die wir heute gesprochen haben immer wieder ausgesetzt.
00:34:56: aber so wie ich dich heute kennengelernt habe Man muss sich immer wieder drehen und den Gegebenheiten einfach anpassen.
00:35:03: Ja, also das sehe ich ganz genauso.
00:35:06: Ich hoffe natürlich, dass sehe ich in fünf Jahren auch noch mit dir hier sitzen kann und über die neuesten Stand sozusagen berichten kann.
00:35:15: Was ich denke ist, dass der Weg in Richtung Pflege nochmal ein bisschen stärker wahrscheinlich in den Fokus rücken wird.
00:35:22: Nächstes so trotz hoff' ich auch, dass die anderen Unternehmensbestandteile weiter Bestand haben werden und sich vor allen Dingen auch noch mal weiterentwickeln.
00:35:31: Denn das kann man jetzt auch in einem kurzen Podcast natürlich gar nicht alles so in der Tiefe erzählen, aber ich glaube dass auch diese Spezialisierung manchmal nochmal oder die Weiterentwicklung bestimmter Angebote, ne?
00:35:44: Dass man sich darauf auch immer noch einmal fokussieren kann.
00:35:47: es geht ja gar nicht unbedingt immer darum noch mehr zu wachsen und zu wachsen sondern am Ende ist aufwichtig, dass wir die Angebote ,die wir haben stabilisieren verbessern optimieren und am Ende immer wieder neu an Bedarf ausrichten.
00:35:59: Das ist vielleicht so, aus meiner Sicht noch das Entscheidende.
00:36:03: Also stabil bleiben sozusagen.
00:36:06: Dafür brauchst du ja auch mal Personal letztendlich, dass auch immer anbieten zu können, auch noch in fünf bis zehn Jahren.
00:36:13: Und dafür wünsche ich dir und euch natürlich alles Gute!
00:36:19: Treffen wir uns noch mal in einem anderen Rahmen, nochmal wieder in Sachen Podcast.
00:36:24: Aber fürs Erste soll es das erst einmal heute gewesen sein und bedanke mich bei Claudia Kinzel der Geschäftshöhe oder der GGP-Gruppe.
00:36:30: – alles alles Gute!
00:36:31: Ja vielen Dank auch von meiner Seite
00:36:33: bis bald.
00:36:36: Das war MadeinMV euer Podcast für Unternehmertum Startups und Gründergeist in Mecklenburg-Vorpommern.
00:36:44: Wenn ihr mehr über Unternehmen aus Mecklamburg-Vorpommern erfahren wollt Dann drückt doch einfach die Glocke bei eurem Podcast-Anbieter des Vertrauens oder folgt uns auf YouTube und allen weiteren Kanälen.
00:36:56: Wenn ihr als Startup kleines oder mittelständisches Unternehmen, als Organisationen oder Institution einen eigenen Audio- oder Videopodcast plant, dann kommt gern auf mich zu!
00:37:07: Ich unterstütze euch bei der ganzen Konzeption, Aufnahme, Produktion und Vermarktung eures Podcasts.
00:37:14: Wenn ihr Interesse habt, dann schaut doch einfach mal auf meiner Website vorbei unter wellenrauschen-mv.de.
00:37:21: Dort könnt ihr auch gerne einen Termin vereinbaren oder schickt mir eine E-Mail unter info atwellenraushen-mV.de.
00:37:30: Ich freue mich über jede Anfrage.
00:37:32: bis dahin euer Oli Krammer.