Made in MV

Made in MV

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:06: Made in MV, der Podcast für Startups, Unternehmertum und Innovationsgeist im Mecklenburg-Vorpommern.

00:00:20: Klappe die erste!

00:00:21: Und wir sind in einer neuen Folge von MadeinMv dem Podcast für Unternehmertun in Mecklamburg-Vorpommern.

00:00:33: Zufälligerweise liebe Zuseherinnen und Zuhörerinnen in der Ernährungsmittelbranche, denn wir hatten ja letzten Mal die Rostocker.

00:00:40: Die Rostdockerwurst!

00:00:41: Und heute geht's mit der Nudel weiter... ...und ich begrüße Mirko Bröcker, Managing Director & Inhaber der Möwe-Teigwaren GmbH aus Waren an der Müritz.

00:00:51: Wir haben uns im Vorfeld aufs Duge einigst.

00:00:54: Hallo Mirko!

00:00:56: Grüß dich.

00:00:56: Du hattest es heute zum Glück hier ins Wellenrauschenstudio in Rostock gar nicht so weit?

00:01:01: Das ist richtig privat, wohne ich im Rostdock.

00:01:03: Insofern war der Weg die Anreise sehr, sehr kurz für mich.

00:01:06: Ja

00:01:06: und das führt mich natürlich zu meiner ersten Frage.

00:01:10: Kann man ja mal ein bisschen recherchieren was macht derjenige?

00:01:12: Was hat er für einen Weg gehabt?

00:01:16: Du bist Vater von drei Kindern... Wie schafft man das dann als Geschäftsführer, als Unternehmer?

00:01:25: Das mit dem Privatleben immer so zu händeln.

00:01:27: Ich kenne das ja selber als Zweifacher.

00:01:31: Wie organisiert man sein Alltag?

00:01:33: Planung, Planung.

00:01:36: Ohne das geht es nicht.

00:01:37: Wir haben drei Kinder die sind sechs, dreizehn und siebzehn Jahre alt also alle im Schulalter.

00:01:42: Das heißt, die haben Schule.

00:01:43: Die haben zum Teil Hort.

00:01:46: Eigentlich macht Leistungssport ist dreimal die Woche zum Training und hat am Wochenende Turniere.

00:01:51: Dann kommen als Geschäftsführer natürlich auch diverse Verpflichtungen, Repräsentationstermine, Empfänge, IHK-Termine was auch immer.

00:02:01: Ich bin ehrenamtlich noch im AMV unterwegs ich bin im IHKA Arbeitskreis ehrenamlich aber das geht halt nur mit Planen Mit Großeltern.

00:02:11: Also man braucht Großelterne, das ist wirklich... Ohne die wird glaube ich viele Termine müsste dann ab sein?

00:02:16: Ich sehe dann immer privat bei uns wenn dann die anderen Eltern so ein bisschen neidisch auf uns gucken sagen wir haben beide Großeldern hier also die von meiner Frau und von mir jedenfalls in Teilen und da kann man dann die Kinder auch mal lassen sozusagen oder einfach Dinge an meinem Abholen bringen wenn sie in einer gleichen Stadt wohnen oder zumindest in seiner Nähe ist es gut.

00:02:34: Ja ja und meine Schwiegereltern wohn drei Straßen entfernt, also das ist perfekt.

00:02:40: Und wir haben den Vorschlag durch diesen großen Alters oder unseren Kindern können die Großen auch mal auf den kleinen aufpassen, sodass meine Frau und ich dann auch mal einen Termin wahrnehmen können der abends liegt.

00:02:48: Und da gibt es viel Vertrauen zu haben auch die Dinger einzuhalten und trotz aller Daily Business und Stress dem wir ausgesetzt sind das irgendwie zu schaffen.

00:02:56: lass uns ein bisschen in deine Historie mal reingehen.

00:02:59: du hast Wirtschaftsingenieurwesen studiert... ...und bist relativ früh hatte man neulich auch schon war ein Gast in diese Ich sag mal Startup-Welt.

00:03:11: Weiß ich, ob ich da so richtig liege?

00:03:12: Ich denk mir schon eingestiegen bei Spreadshirt.

00:03:14: Ich glaub dem ein oder anderen sagt das auch noch was.

00:03:17: Gibt's ja glaube ich auch noch ne?

00:03:18: Gibt

00:03:18: es noch her heißt eine Spread Group und natürlich neue Eigentümer und so.

00:03:22: aber... Ja und du bist da eigentlich hier ... Ja, einer der mit den, die es mit aufgebaut haben.

00:03:29: Du bist relativ früh mit eingestiegen in so Anklang mit der da zwei Tausende?

00:03:32: Genau, ich bin zweitausendfünf Monate eingestigen.

00:03:34: Es war dann mein zweiter Job nach dem Studium.

00:03:36: Mein erster war hier im Rostock aber auch ins Start-up, aber sehr professionell.

00:03:41: TierraClean hieß die Firma.

00:03:42: Okay.

00:03:42: Gibt's sie wahr?

00:03:43: Die gibt sich mehr an Medizintechnikunternehmen.

00:03:46: unter dem Schlagwort künstliche Lebe damals relativ stark gehyped gewesen.

00:03:51: Das war eine Warnmünde im Technologiezentrum.

00:03:53: Er wurde dann aber nach zwei Jahren Ja, wie es bei Starter manchmal so ist.

00:04:00: Geld war irgendwann alle und wurde dann halt gekauft von einem schwedischen Konzert in Gambo.

00:04:05: aber auch den gibt's heute nicht mehr.

00:04:06: der wurde dann später im Konzern zerschlagen.

00:04:09: unter dem Namen Backstar erläuft das Ganze jetzt immer noch weltweit.

00:04:11: Schade eine Riesentechnologie eigentlich mehr?

00:04:14: Ist ne Riesenteknologie.

00:04:15: und irgendwie muss ich sagen die Firma wurde achtundhundertzig gegründet Und ich bin in zwei tausend eins im Dezember eingestiegen und das war absolut professionell da.

00:04:23: Die haben SAP System gehabt, das lief von vorn bis hinten komplett durchkonfiguriert.

00:04:28: Die Prozesse liefen also total beeindruckend für die Kürze der Zeit und das war so was mich als erstes geprägt hat.

00:04:34: diese zwei Jahre Startup oder reifere Start-Up, je nachdem wie man es sehen möchte, die fand ich schon beeindruckender.

00:04:42: Und dann kam ruhig dieser Kauf durch diesen Konzern.

00:04:45: alles wurde behebigt.

00:04:47: wir hatten Das Unternehmen wurde aufgeteilt, es gab dann Produzionstandorten und Entwicklungsstandort Rostock.

00:04:52: Der Vertrieb war irgendwo anders im Konzern angehängt... ...und er hat dann immer festgestellt wir sind irgendwie auf Reporting-Ebene sieben gewesen im Konzern.

00:05:00: also du bist das kleinste von allen kleinen Lichter

00:05:03: an.

00:05:04: Du musst

00:05:04: nur noch reporten ne?

00:05:05: Ja genau und nachdem du zwei Jahre lang mit Venture Capital Firmen auf Englisch kommuniziert hast mit Aufsehtfrieden und so ... hast du jetzt ein Controller, den du reportest der irgendwo in Baden-Württembergs sitzt.

00:05:19: Das war nicht mal meine Welt.

00:05:20: also wenn ich gesagt jetzt cut... Ich brauche was Neues.

00:05:23: Ich gucke mal wo ich was finde und bin dann über das Aluminienetzwerk der HHL.

00:05:28: Ich hatte ja parallel noch meinen MBE an der HL gemacht in Leipzig.

00:05:32: Über das Alumni-Netzwerk dann aufs Spreadshirt gestoßen.

00:05:34: im Jahr zwei tausendfünf.

00:05:35: Die erlebt sich saßen oder?

00:05:36: Die er leibt sich saß'n natürlich klar war auch eine Ausgründung aus der Uni.

00:05:41: Ja nämlich stand da beworben ... vor mir das Bewerbungsgespräch, nachher das hatte ich die Zusage.

00:05:45: Also... Die haben Tempo und ja so ging es dann halt weiter ne?

00:05:50: Ich bin eingestiegen als kaufmannischer Leiter oder leiter Finanzen wie man das auch damals hieß.

00:05:56: Irgendwann hieß es sowieso, sucht den Titel aus.

00:05:59: Hauptsache kein C vorne, das sind wir.

00:06:01: Nämlich was halt irgendwie Global Head of irgendwas.

00:06:04: Wie das dazu ist bei Startups.

00:06:06: Wie hast du Spreadshirt damals empfunden in der Zeit?

00:06:09: Das war Leben auf der Überholspur, würde ich sagen Also beruflich zumindest.

00:06:13: Ich habe angefangen im Herbst, und das war eine GmbH.

00:06:18: Die Buchhaltung hat der Steuerberater gemacht.

00:06:20: Da kam einmal ein Monat jemand vom Steuerberator die Belege da weg gebucht.

00:06:24: Und zwei Jahre später als ich dann zur Tochtergesellschaft in den USA gewechselt sind waren wir eine Aktien-Gesellschaft.

00:06:28: Wir haben eine Vorwendung gemacht.

00:06:29: Wir hatten Tochterfirmen in Deutschland gegründet mit Ausgliederung der Produktionen.

00:06:33: Wir hatte Tochter Firmen in Polen, in Irland, Frankreich gehabt... ... und waren Aktiengesellschaften mit einem Stockoptionsprogramm, ... ... ein Pipapo was man halt so als großes Start-up hat.

00:06:46: Ja... Und das sind nur zwei Jahre ne?

00:06:48: Das war eine sehr, sehr steile Lernkurve!

00:06:50: Stichwort gelernt – was hast du gelernt, was man vielleicht dann ... ... heute noch, wovon man heute noch profitiert?

00:06:56: Und es ist natürlich, die Unternehmen sind unterschiedlich strukturiert, da werden wir heute nochmal drauf zu sprechen kommen, was Möwe betrifft aber gab's vielleicht damals Learnings wo du heute noch sagst ja das hast du mitgenommen

00:07:07: Ja, also insbesondere so diese Vorgehensweise einfach mal machen.

00:07:12: Also nicht keine Arbeitskreise, keine großen Diskussionsrunden sondern du fragst die Wichtigsten Stakeholder.

00:07:18: ich hab die Idee ich würde das jetzt gern machen und wenn keiner irgendwie ein großes Veto hat dann machst du es einfach.

00:07:23: Und du hattest da die Freiheit wirklich Dinge umzusetzen.

00:07:27: der Vorstand stand hinter uns als Führungskräfte und du konntest dafür bewegen.

00:07:34: Wenn man bei Schiefgegangen ist... Da war es halt schief gegangen.

00:07:41: Und dann ging's in die USA, erzähl mal wie kam das?

00:07:44: Das war ja auch für Spreadshirt offenbar noch diese Zeit, ich glaub nach Boston und vor allem damals auch schon mit der Familie, ne?

00:07:53: Ja, sondern nur die Frauen anfangen zu kriegen.

00:07:54: Achso da

00:07:55: waren die Kinder nicht?

00:07:56: Nein,

00:07:57: unsere größte ist dann da geboren.

00:07:59: aber wie kam's dazu?

00:08:01: Ja es war so zwei tausend sieben, wir hatten im Rahmen unserer sanden Entwicklung einen neuen CEO-Gericht.

00:08:05: Das waren Amerikaner die vorher bei Intuit war und bei anderen großen Softwarefirmen.

00:08:11: Die war Doppelfunktionenvorstandsvorsitzende der Muttergesellschaft in Deutschland aber auch CEO oder US-Tochtergesellschaft Und kam dann eines abends irgendwann mal durch den Bürosgeständer.

00:08:25: zum bisschen Smalltalk.

00:08:26: Ich glaube, sie hatte schon einen Plan und sagt so jemanden wie dich.

00:08:30: Den könnt ihr auch in den USA gebrauchen, machst ja guten Job und so.

00:08:33: Und ich kann mir das auf vorstellen warum nicht?

00:08:38: Naja da muss noch ein paar Sachen geklärt werden.

00:08:41: Mein Finanzvorstand würde nämlich gehen lassen aber nur ungern.

00:08:46: Klar hat er aber irgendwann gemacht haben dann Nachfolger gesucht eingearbeitet.

00:08:50: Ich habe dann fünf, sechs Monate quasi beide Rollen ausgeführt.

00:08:53: Also in den USA, den kaufländischen Leitung und in Deutschland halt noch den Finanzbereich geleitet bin in der Zeit viel gependelt.

00:09:00: also jeden Monat war ich einmal in Deutschland Immer Economy Flug, also das war schon.

00:09:05: Schon ein bisschen anstrengend aber hat schon Spaß gemacht.

00:09:08: Hast du dich sehr schnell dort in dieser neuen Welt zurechtgefunden oder ist es einfach auch so gut man geht auf Arbeit macht sein Zeug?

00:09:15: Oder war's dann schon erst mal noch eine Umstellung?

00:09:17: Es war schon eine Umstellung!

00:09:18: Also die Arbeitskultur in den USA ist ne Anwalte in Deutschland und wir hatten da ne Fabrik in der Nähe von Pittsburgh, also Westpenzel-Venya Relativ ländlicher Raum konservativ und ich hab halt in Boston quasi das neue office aufgebaut.

00:09:33: Oder der ganze marketinger vertriebsbereich und die kaufwärtsche leitung saß, was Kulturel auch noch mal diesen unterschied ist ne?

00:09:39: Allein

00:09:40: schon dann von da nach da genau.

00:09:41: wir sehen

00:09:43: ja aber die arbeitskulturellen u.s.a.

00:09:45: eine andere Die Leute und es hätte nicht erwartet.

00:09:48: also die sind wirklich relativ pünktlich bei der Arbeit und gehen aber auch relativ pümptlich Aber in der Zeit, wo sie da sind.

00:09:53: Da wird wirklich nur Arbeit arbeiten.

00:09:55: Also das schaffen wir ja wirklich was.

00:09:57: und das kannte ich aus Deutschland nicht oder zumindest aus den Filmen, wo ich bis dato war.

00:10:01: Dann bleibst du ein bisschen länger.

00:10:03: Zuhause wartet er eh keiner.

00:10:04: Ein Start-up ist halt so junge Leute die haben halt keine Familie.

00:10:08: Und dann hast du zwischendurch trinkst du immer noch einen Kaffee und erzählst ein bisschen.

00:10:12: Die Kultur war ein bisschen anders.

00:10:14: Dann ging es ja wieder zurück?

00:10:15: Ich glaube zwei Jahre warst du da ungefähr...

00:10:18: Genau ne?

00:10:18: Ende im Oktober des Jahrhunderts.

00:10:21: ... nachdem unsere Tochter geboren war.

00:10:26: Meine Frau kam kurz nach mir, irgendwie so ein Dreivierteljahr weil sie noch eher Ausbildung fertig machen musste als Psychotherapeutin.

00:10:33: und dann hat sie gesagt mit meinem Visum... Also ich hatte einen Visum, ich durfte nur für Splotchert arbeiten Sie hatte einen Partner Visum und sie durfte für jeden arbeiten.

00:10:41: Ganz

00:10:42: komisch!

00:10:44: Aber es war halt genau die Zeit, Lehman Brothers ging pleite und es gab keine Jobs.

00:10:49: Es gab nicht mal Auslustops von McDonalds, es gab gar nichts.

00:10:53: Dann fahr ich zur Aquagymnastik, gehe ins Sportstudio und mache ein bisschen... Na ja gut dann haben wir eine Familienphase geguckt.

00:11:01: was ist zeitlich jetzt sinnvoll?

00:11:03: Und naja gut dann ist sie schwanger geworden und dann stand Arbeit sowieso nicht mehr im Vordergrund und dann...

00:11:09: Ja insofern war's ja ne gute Zeit!

00:11:11: Gute Zeit, das waren passende Zeiten.

00:11:13: also Das war für sie dann auch mit der Schwangerschaft und die Nicht-Berufstätigkeit passend.

00:11:22: Juli, das ist unser Tochter, geboren.

00:11:25: Dann kam für uns beide aber so ... Der Punktfuhr sagte, Familie ist jetzt soweit weg.

00:11:30: Die waren zwar alle mal da zu Geburt oder kurz nach der Geburt.

00:11:33: Aber wir wollen wieder zurück nach Deutschland.

00:11:36: Und dann ging es aber... Was heißt aber?

00:11:40: Das haben wir auch oft, diesen Rückkehrern wieder zurück quasi in die Heimat.

00:11:44: Wieder auch nach Mecklenburg-Vorpommern.

00:11:47: Die Frage stelle ich glaube ich oft was das für ein Gefühl war dann wieder anzukommen.

00:11:51: Ich glaub dass es immer so ein zweischneidiges Ding einerseits vielleicht auch ohne despektierlich zu meinen Kulturschock auf der anderen Seite.

00:11:57: Aber man hat die Familie wieder da, man hat vielleicht auch eine Entlastung.

00:12:00: Oma und Rupa sind da Und natürlich leben wir hier im schönsten Bundesland der Welt ... von der Natur und von den Annehmlichkeiten, wie hast du das empfunden nach der Rückkehr?

00:12:11: Ja, zweischneidig glaube ich.

00:12:13: Das trifft ganz gut.

00:12:14: Zum einen bekanntes Umfeld... Ruhe, Natur,... Freizeit-, Erholungseffekt, Verwandtschaft.

00:12:23: alles da, alles positiv.

00:12:25: Wir haben ja drei Monate noch mal meinen Schwiegereltern gelebt weil sich es mit der Wohnung ein bisschen hingezogen hatte.

00:12:30: also wir hatten schon eine Wohnung aber das mussten auch noch ein bisschen warten.

00:12:35: Zwei, vier Wochen okay.

00:12:37: Aber nach zwei Monaten wird schon eng und ja aber ging dann auch alles.

00:12:43: Aber was mir gefehlt hat war einfach dieses Gefühl von weltläufiger Großstadt.

00:12:48: Klar wenn du nur in zwei Jahren Boston gelebt hast und dann kommst du an den Rostock das ist ein Kulturschalk.

00:12:53: Auch von Rostocks Schönes.

00:12:55: Das fehlt ein bisschen was.

00:12:56: Und deswegen ist es heute auch noch so dass ich ganz gerne mal eine Großstadt-Fahrer, die dieses Weltläufige hat und das sind für mich persönlich in Berlin.

00:13:07: In Deutschland Berlin und zum Teil noch Frankfurt.

00:13:13: Hamburg ist ja schon wieder fast auch

00:13:14: möglich, aber das hat halt nicht dieses dieses weltläufe für mich zumindest.

00:13:19: Sieht jetzt vielleicht in Hamburg anders, aber das ist alles okay.

00:13:22: Das darf ich als Gebührteuer Berliner auch gerne hier so sagen.

00:13:26: und willst uns vielleicht noch mal kurz mitnehmen?

00:13:28: Waren ja immer so.

00:13:28: jetzt dann Zwischenstationen.

00:13:30: wie war denn dein weiterer beruflicher Weg?

00:13:33: Du hast sicherlich immer wieder versucht oder warst auch ein leitender Funktion tätig und irgendwann kam der Punkt so sagt du wirst dich selbstständig machen.

00:13:45: Also als wir zurückgekommen sind, hatte meine Frau schon die mündliche Zusage bei ihrem alten Arbeitgeber wieder anfangen zu dürfen.

00:13:50: Praktisch!

00:13:52: Sie ist dann im Herbst oder vielleicht was auch ja noch nicht Jahr noch glaube ich war es.

00:13:56: hat sie denn angefangen?

00:13:58: Als unser Tochter ungefähr ein halbes Jahr alt war.

00:14:01: Ich dachte dann bleibe ich gerne zu Hause.

00:14:03: Elternzeit ist ja auch etwas Tolles warum nicht?

00:14:05: Dann kann man die Zeit mit dem Kind einfach mal bisschen besser erleben und sehen wie das Kind groß wird.

00:14:11: und habe dann halt acht Monate Elternzeit gemacht in der Zeit ... bis in den Mai hinein.

00:14:16: Und ab Juni habe ich dann angefangen, als Kaufmanagerleiter bei einer Medizintechnik von meinem Schwerin,... ... die haben Allergie-Tests entwickelt und produziert... ... war auch... ... ja Venture Capital ist vielleicht übertrieben aber war finanziert von der Beteilungsgesellschaft, vom ehemaligen Managern auf der einen Seite... ...und dann von einem Private Equity Investor beide aus Hamburg jeweils fünfzig Prozent.

00:14:43: hat man da halt ein neues Produkt entwickelt, so einen Schnelltest für Allergie und hat sich von ihm sehr viel versprochen.

00:14:50: Hat es sich dann leider nicht so ausgezahlt wie's aussah?

00:14:55: Dann haben die Gesellschafte unterschiedliche Strategien gehabt, jeder fünfzehn Prozent, da kann man sich wunderbar blockieren.

00:15:01: Ja das ist

00:15:02: die Mal.

00:15:02: dann von der Struktur jetzt ja.

00:15:04: Genau

00:15:05: deswegen ist es außer im Learning aus der Zeit niemals in den Fünfzig-Fünfzig wenn eine fünfzehneunvierzig Struktur oder so.

00:15:10: Das habe ich da auch aus derzeit mitgenommen.

00:15:13: Ja, das ging so weit, dass die sich vor Gericht dann vor dem Hamburger Landgericht gegenseitig vertlagt haben und so weiter sofort.

00:15:19: Na ja, das war irgendwie kein schönes Ende.

00:15:23: Dann kam aber für mich nochmal die Zeit.

00:15:26: zweites Kind.

00:15:27: ich habe wieder sechs Monate Elternzeit genommen.

00:15:29: Wobei zwei Monate aber in Teilzeit.

00:15:30: Ich habe dann irgendwie dreißig Stunden oder fünfmal zwanzig Stunden irgendwie sowas gearbeitet.

00:15:34: Und dann war ich vier Monate halt ganz weg.

00:15:36: Also an den ersten Tagen wo ich wiederkam habe ich dann gleich die Königung bekommen.

00:15:41: Ja, das kam halt von dem Eigentümer der dann in der Zwischenzeit gerichtet, die den Mehrheit irgendwie errungen hatte.

00:15:49: Der hat es ja konservativ.

00:15:50: Also als Typ in einer Erführungskraft, der kann auch keine Elternzeit machen und so was geht nicht.

00:15:54: Na ja gut!

00:15:55: Interessanter Aspekt auch in der heutigen Zeit?

00:15:59: Ja ist das immer noch

00:16:00: selten?!

00:16:01: Ja,

00:16:01: aber es ist ja deutlich offener geworden und ich habe auch nicht so viel gemacht jetzt nicht so lange.

00:16:09: Aber das ist doch eigentlich heutzutage nochmals so...

00:16:12: Also für mich schon.

00:16:13: Ich glaube es gibt auch heute noch viele Menschen die das im kritischen Blick sehen bei manchen Leuten.

00:16:19: Die Führungskraft wie kann er nur?

00:16:22: Wenn du dann halt jemanden hast der vielleicht anders sozialisiert ist Als wir, der vielleicht irgendwie aus einer konservativen Region kommt, wo es immer normal war, dass die Frau zuhause bleibt.

00:16:32: Für den ist das etwas schwer verständlich.

00:16:35: Aber es ist nicht so, dass du dann auch im Nachhinein sagen kannst – auch jetzt schon rückblickend ich habe die Zeit wirklich intensiv genutzt!

00:16:41: Ich hab meine Kinder zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt mit viel Zeit verbracht und aufwachsen sich mit großgezogenen Weltgeschichte unterwegs.

00:16:51: Ja, das war schon schön und... Das war später auch ein Grund warum ich dann irgendwann gesagt habe, also Zeitsprung mehr Jahre voraus, warum ich ja irgendwann wie gesagt hab den Job, den ich jetzt hab, den möchte ich nicht mehr etwas anderes machen?

00:17:04: Also das war dann ein Anklang da.

00:17:07: Ja.

00:17:08: Aber jetzt wieder zurück, wurde dann gekündigt worden, hab dann über es ... über das Arbeitsamt Stellenvermittlungen bekommen, haben da arbeitslosen Geld bekommen.

00:17:18: Musste noch natürlich Bemühungen nachzeigen... Das war eine schwierige Zeit.

00:17:23: Hätte ich nicht gedacht aber ich war dann halt schon, lass mich mal kurz rechnen.

00:17:29: Knapp um die vierzig Jahre?

00:17:30: ... abvierzig, dann bist du nicht mehr so ganz leicht vermittelbar.

00:17:36: Du bist ja kein, keine zwanzigjährige Abgänger mehr und bist aber auch noch keine groß erfahrene Führungskraft.

00:17:39: Das ist krass!

00:17:40: Man macht sich darüber immer nicht eigentlich so die Gedanken, ne?

00:17:42: Ja,

00:17:43: schon.

00:17:43: Wir dachten, was passiert jetzt, ne... Und das war gut.

00:17:45: Aber dann gesagt meine Frau hatte halt einen sicheren Job.

00:17:48: Die hat er sich denn in der Zwischenzeit auch selbstständig gemacht mit einer eigenen Praxis.

00:17:51: Also wenig wirtschaftliches Risiko.

00:17:54: Wir haben immer so gelebt, dass wir uns zum Beispiel heute noch davon einem Gehalt immer auskömmlich leben können.

00:17:59: Das heißt, wir sind nicht wirtschaftlicher auf beide Behälter angewiesen ... was dir doch nur gewisse Freiheit gibt.

00:18:04: Und ich hab gesagt, dann selbstständig machen fand ich schon immer spannend... ...ich probier's jetzt mal!

00:18:10: Dann habe ich den Kühlwerk Gesundheitsprodukt der GmbH gegründet und habe dann da versucht die äthetische Lebensmittel quasi in Form von Mahlzeitenersatz, genannte Formula-Diäten aber mit Geschmack das Ganze an den Mann zu bringen oder einen Frau.

00:18:27: Ja also das hat... Es war viele Learnings in kurzer Zeit.

00:18:34: Das kannte ich alles schon, was der Brauch für regulatorische Steuerregistrierungen und Pipa Co.

00:18:38: das war jetzt alles kein Neuland für mich.

00:18:41: Internet kannte sich auch schon aus meiner Zeit bei SpreadRide.

00:18:44: aber jetzt habe ich nochmal ein neues Thema mit Formulierung von Lebensmitteln.

00:18:49: Und wie man das Ganze halt Marketing technisch vertreibt.

00:18:52: ja

00:18:53: ich glaube es Marketing oder die Produktanmutung war gut.

00:18:57: Also wir hatten gute Verpackung, ich hatte einen guten Design an der Hand.

00:19:01: Die Webseite war auch gut.

00:19:03: Was mir irgendwie gefehlt hat, war dann die finanzielle Durchschlagskraft um den nennenswerten Umsatz zu erreichen.

00:19:08: Okay also es hat schon am Anfang...also es hat prinzipiell schon funktioniert?

00:19:12: Die Idee war schon gut!

00:19:13: Der Vertriebskanal war dann online.

00:19:16: oder habt ihr versucht da noch andere Verträge?

00:19:18: Ich habe nur mal versucht über Heilpraktiker das Ganze zu vertreiben.

00:19:21: Da sind ein paar drauf angesprungen aber auch nicht so viele.

00:19:25: mit einer Apotheken hab' ich nochmal zusammengearbeitet.

00:19:27: Da bin ich ein bisschen naiv für Rang gegangen in die ganze Geschichte.

00:19:32: Dann brauchst du einen Außendienst, um die Appuntäten regelmäßig zu betreuen weil die Kenners nicht anders sind.

00:19:36: Da kommt halt an beim Monat und der Vertreter oder vielleicht eine andere Frequenz.

00:19:38: Jetzt

00:19:39: sind noch ein paar Leute einstellen müssen?

00:19:40: Ja,

00:19:41: aber dafür waren die Finanzmittel gar nicht da.

00:19:42: Zu dem Zeitpunkt.

00:19:43: So verneuigte es dann irgendwann... Ich glaube am Anfang des Jahrzehnten gesagt so jetzt liquidieren wir das Ganze im Schluss damit, stell den Geschäftsbetrieb einfach alles runter und dann suchen wir wieder eine Anstellung.

00:19:55: Mutiger Schritt aber auch da wieder dieses.

00:19:59: Ich sag erstmal auch experimentierfreudige sagen ich mach das jetzt einfach, ich probiere es aus ist ja eigentlich auch wieder diese amerikanische mentalität zu sagen und wenn man dann scheitert bei uns gibt's immer dieses furchtbare wortscheidern.

00:20:09: Es ist ja kein scheitern.

00:20:10: eigentlich hat man ganz viel erfahrung mitgenommen die man dann später wieder mit verwenden kann.

00:20:15: genau ganz viele gelernt in der zeit.

00:20:18: ich bin nicht irgendwie privat ins gerutscht oder so ich habe einfach den recht im Zeitpunkt immer noch liquidiertes ganz unter dem war halt Schluss damit.

00:20:25: Genau, das einzige was mir noch fehlte war ein konstantes Einkommen.

00:20:28: Das hätt ich dann nicht mehr.

00:20:29: Aber wie gesagt meine Frau hatte ihre Praxis.

00:20:32: Davon konnten wir lieben und ich hab mir dann einen neuen Job gesucht.

00:20:37: Jetzt sind wir in den Jahr zwei tausendsechzehn?

00:20:39: Genau in den Anfang des Jahr zweitausends siebzehnt.

00:20:41: Wie ging's dann weiter?

00:20:42: Dann

00:20:43: ja ganz klassisch.

00:20:47: Diverse Sachen gab es in der Zeit.

00:20:48: eine Ansprache über Headhunter ... bei der Rostocker Straßenmaler geht, die haben jemanden gesucht.

00:20:53: Da war ich auch und das ist auch wieder ein interessantes Gespräch für mich... ... der noch nie irgendwie von ihnen hin zu tun hatte.

00:20:59: Der war dann Personalrat dabei beim Gespräch.

00:21:01: Okay, das kennste er ja auch aber da war noch eine Gleichstellungsbeaufschritte dabei.

00:21:04: Ich dachte okay, im Maul ist es halt immer.

00:21:08: Aber wurde dann halt nichts, also passte dann irgendwie nicht,... ... denn da war jemand, der qualifizierte und hat den Hintergrund gekriegt?

00:21:13: Ja!

00:21:15: Und dann habe ich einfach ne Stellenausschreibung gesehen so ganz klassisch Oldschool.

00:21:19: Wir suchen kaufmännischen Leiter, wir sind hier Unternehmen Pflanzenextrakthersteller in Vorpommern.

00:21:26: Schweizer Unternehmerfamilie, ich glaube da stand dann nichts drin.

00:21:28: aber das gehört habe ich dann rausgefunden wie der Hinterstand und die suchten halt jemanden der quasi so dieses kaufenliche Leiter von Formel sind also von Einkauf über IT Buchhaltung Kontrolling bis zu IT.

00:21:44: alles kann

00:21:46: Also schon sehr allumfassend.

00:21:48: Eher so

00:21:49: ein typisches Kaufmannchenleiter im Mittelstand halt, ne?

00:21:51: Genau und das passt halt ziemlich gut zu dem was ich mitbrachte.

00:21:55: Ich hatte mit SAP gearbeitet, ich hatte einen Standorten kaufernischen Standort von Null aufgebaut... ...ich hatte schon paar gesellschaftsrechtliche Geschichten mitgemacht, Formwarnlung, Rundungtochter für manso.

00:22:06: also auch die rechtlichen Themen kannte ich alles ein bisschen oder das heißt ein bisschen den hatte ich schon zu tun gehabt.

00:22:12: Ja, und dann Bewerbungsverfahren.

00:22:14: Im Nachhinein habe ich nicht erfahren, es gab irgendwie über hundert Bewerber... ...und ja aber am Ende hab' ich den Zuschlag bekommen da.

00:22:21: Und bin dann am... ...sevzehnten April, zwei Tausend siebzehn dort eingestiegen.

00:22:27: Ja.

00:22:27: Dann wohnst

00:22:28: du nochmal mit dem Pflanzenextrakt?

00:22:29: Also das kann... Was machen die...?

00:22:33: Was war das Besondere?

00:22:33: vielleicht auch?

00:22:35: Also was machen die?

00:22:37: Die nehmen vorne nämlich ein landwirtschaftliches Produkt Das ist getrocknete Pflanzen, also Kräuter oder Blüten oder Wurzeln.

00:22:46: Verarbeiten das, machen einen Extrakt draus.

00:22:48: Also konzentrieren den Wirkstoff auf mit gewissen Bestandteilen noch und am Ende hast du ein Wirkstraf für einen pharmazeutisches Arzneimittel oder zum Beispiel ein Inhaltsstoff für eine Nahrungsergänzungsmittel.

00:22:58: D.h.,

00:22:59: klassisches Anleinungsbeispiel was fast jeder kennt, Thymian-Extract im Husten lebt.

00:23:03: So etwas z.B.. Genau!

00:23:04: Das ist dann der Grundstoff und der dann weiter geäußert werden kann usw.

00:23:09: Wie lange warst du da?

00:23:10: Da war ich ziemlich lange.

00:23:12: Sieben Jahre in Summe noch her, waren mir gar nicht so lange geplant aber komm gleich noch drauf, hat sich ein bisschen hingezogen.

00:23:20: Also ich war kaufenische Leiter einer von drei Geschäftsjohren die es da gab.

00:23:26: es gab halt jemanden für den Vertrieb und einer für Produktion und Technik Und hab dann meinen Aufgabengebiet entsprechend bespielt.

00:23:36: Wir hatten ein richtig missigen Kontakt zur Eigentümerfamilie in der Schweiz.

00:23:42: Und so hat sich das dann die ersten zwei, drei, vier Jahre so hingezogen.

00:23:49: Dann kam aber irgendwann die Ungeduld der Eigentürme mit der wirtschaftlichen Entwicklung.

00:23:53: also die Zahlen stünden halt nicht so wie man sich das vorgestellt hatte und das Wachstum...

00:23:58: Gut nebenbei war auch nochmal Corona dazwischen, dürfen

00:24:01: wir

00:24:01: auch nicht?

00:24:02: Das war eher ein positiver Einfluss bei uns.

00:24:06: Klar, es gab keine Besuchsmöglichkeiten für Vertreter oder Kunden und so.

00:24:10: Aber wir hatten in der Zeit – das hatte ich damals da im Werk – was hier wirklich zügig Möglichkeit gemacht.

00:24:15: Mein Vorgänger für Produktion war schon im Ruhestand.

00:24:17: Das heißt, ich habe dann den Bereich Produktion auch noch mit übernommen gehabt, dass wieder zum Beispiel des Infektionsbildes hergestellt werden.

00:24:23: Wir hatten riesen Tanks, wir hatten Rührtanks, die Blützerien.

00:24:26: Etanol haben wir sowieso, weil Extraktion funktioniert in der Regel mit etanol.

00:24:30: Wir hatten alles da und dann haben wir halt siebzig tausend Liter Desinfektionsmittel für die Landespolizei hergestellt.

00:24:35: Klassiker, das ist der Klassik aus der Corona-Zeit.

00:24:38: Zusammen mit einer Protheke.

00:24:39: Aus der Not eine Tugend und dann vielleicht daran auch noch... Ja

00:24:42: ein bisschen unser Zeiss schon gebracht klar.

00:24:44: Gut verdient, er hat Zeit übergreitet.

00:24:47: Ja wie gesagt also die wirtschaftliche Entwicklung war nicht so ganz wie sich die Eigentümer vorgestellt hatten.

00:24:51: Und mein Produktionsgeschäftsführer ist in den Rohrstand gegangen sodass wir dann irgendwann oder die Eientümer entschieden haben Ja, die kriegen das nicht hin.

00:25:02: Das Personal ist wir haben besetzen den jetzt nochmal noch einen weiteren Geschäftsführer von der Nase.

00:25:06: Der kriegt dann den Titel CEO und soll das alles leiten?

00:25:09: Und das war dann für mich auch irgendwann der Punkt wo ich gesagt habe, wow!

00:25:12: Jetzt bist du wieder irgendwie eine Ebene nach unten gerutscht... ...und wieder fremdbestimmt.

00:25:18: Hey, das ist so langfristig kein Ziel für mich.

00:25:21: Ich gucke mal was da am Markt hergibt.

00:25:23: Ich suche es nicht aktiv aber ich melde mich mal an bei der Nachfolgezentrale.

00:25:26: Das hab ich mir irgendwo gelesen gehabt.

00:25:28: Interessant.

00:25:30: Also, da gibt's dann die Fragebogen ja auch an welchem Zeitraum suchen sie?

00:25:34: Was suchen Sie in welcher Region und welche Branche?

00:25:35: und so weiter.

00:25:36: Ich habe viel mit Industrie zu tun gehabt.

00:25:39: ich würde gerne irgendwas in der Industrie machen.

00:25:41: Regional, sagen wir mal Landkreis Rostock, vielleicht noch etwas Mittelboxen ein bisschen oder einen Vormann-Huygen.

00:25:49: für mich war dann dem Moment auch wichtig dass das der Zeitpunkt sein würde wo ich denn auch immer mich räumlich nochmal verändern würde.

00:25:56: Und mein Ziel war wieder weil es gegen den Anklam nicht.

00:25:59: ... jeden Amtshause zu sein und die Kinder halt gleich zu sehen.

00:26:02: Ja, ja.

00:26:03: Und er hat mich da angemeldet, gesagt so wie Hausichts von drei bis fünf Jahren... ...und Größenangaben usw.

00:26:09: und sofort... ...ja dann kann man das mal erwarte nichts.

00:26:12: Okay aber ich habe es so erwartet gehabt ne?

00:26:14: Das ist halt so ein Matchmaking-Börse,... ...da hast du nicht sofort einen Treffer.

00:26:17: Aber dann kam irgendwann die Überspielen!

00:26:20: Genau und dann kam irgendwie Ende... ...twanzig, rief mich der Badelsen von der Nachfolge dann halt an und sagt,... ..."Aber egal, ich hab hier so'n Lebensmittelhersteller...".

00:26:28: Ist aber kreissehnplatte.

00:26:29: können sich das vorstellen.

00:26:30: Ja warum nicht?

00:26:32: Ja die haben so... ...viertzlich bis fünfzig Mitarbeiter, bisschen größer.

00:26:38: Sie müssten jetzt mal die Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben damit ich mehr sagen darf.

00:26:42: Okay unterschrieben.

00:26:44: Dann rief er mich wieder an und sagte Herr Brügger ist die Firma Möwe.

00:26:47: Ich sagte er war da, dann können sie absagen.

00:26:48: Das ist zu groß für mich.

00:26:50: Was war dein erster Puls, als du so gesehen hast dass es zu groß ist?

00:26:53: Du kanntest es aber schon?

00:26:54: Ich kannte es schon!

00:26:55: Ich kante MöWE.

00:26:56: ja, ich kannte MöWe, also ich wusste was die Mühlen herstellen.

00:26:59: Detail hatte ich jetzt nicht, aber wie gesagt, das Ding ist viel zu groß.

00:27:03: Da brauchen wir jetzt nicht weiterreden.

00:27:05: Die Zeit können wir uns sparen.

00:27:06: Dann sagt er, nee, fahren Sie mal hin, lernen Sie die mal kennen den Hensingerwisch und der hat noch nicht unbedingt finanziell Interessen für die, denn es ist wichtig, dass das Unternehmen weiter besteht.

00:27:13: Ja.

00:27:14: Ich bin ein bisschen unter den Ring gefahren und habe uns kennengelernt.

00:27:16: Aber der hat nur häufiger hingefahren.

00:27:18: Man nimmt da wirklich schon rausgehört.

00:27:20: Der will jetzt keinen hohen Rentner Kaufpreis haben sondern einen Kaufreispaster.

00:27:24: zudem was das Unternehmen auch so einmal vom Investitionstand hatte... Da musst du auch viel Geld investieren werden oder muss immer noch

00:27:30: mehr.

00:27:31: Das ist... Er hat halt einen Wechsel voll Geschichte hinter sich und die jeweiligen Eigentümer haben oftmals nicht investiert oder nicht investieren können, sodass der Stand war wie er waren.

00:27:44: Aber wie haste den Herrn Sengewisch?

00:27:46: Der nun mal seine Spuren dort buchstäblich hinterlassen hat wahrgenommen.

00:27:52: War der sehr daran interessiert, dass es dann auch für das Unternehmen weitergeht und möglichst schnell einen Nachfolger gefunden wird?

00:27:59: Also er hatte jetzt keine Eile, das habe ich nicht so wahrgenommen.

00:28:03: Er wollte schon jemanden finden.

00:28:05: Sein Sohn kam aus gesundheitlichen Gründen in Frage.

00:28:08: Der wollte nicht oder konnte nicht.

00:28:09: Ich weiß es nicht, ich hab das nie kennengelernt Aber er sagte mir, das geht aus gesundertlichen Grunden nicht Und er wollte halt jemanden am liebsten aus der Region.

00:28:17: Also er wollte schon, dass das irgendwie jetzt nicht an irgendeinen Finanzinvestor geht oder irgendein Anführungsstrichen Glücksritter, der irgendwie aus Baden-Württemberg kommt oder so.

00:28:28: Sondern er wollte auch schon, es ist bodenständig unter dem Ist und noch bleibt.

00:28:34: Ja dann passt du das.

00:28:36: Er selber war von Ausbildung der Techniker.

00:28:39: Das hat man auch... gesehen und gemerkt, zum einen in den Gesprächen natürlich.

00:28:45: Er konnte jedes technische Detail erklären wo ich gesagt habe

00:28:48: die Maschinen erklären wie das alles funktionieren.

00:28:50: Ist total interessant.

00:28:50: aber als Geschäftsführer glaube ich brauche es nicht gut.

00:28:53: Ich habe mich doch ein bisschen zurück gehalten.

00:28:55: wir wollen jetzt irgendwie auch keine schlechte Stimmung verbreiten.

00:28:57: wenn er das anders sieht dann ist das so.

00:28:58: Aber für mich habt ihr festgestellt das braue ich alles nicht so im Detail.

00:29:02: sehr andere Punkte die vernachlässigt wurden also Marketing... Vertrieb, strategische Ausrichtung.

00:29:08: Also da war einiges im Agen aus meiner Sicht, sodass da schon einiges zu tun ist was mir aber auch gereizt hat weil irgendwie so ins fertige Nest liegen.

00:29:18: das ist ja irgendwann auch langweilig.

00:29:19: Dann lass uns noch Sprung machen.

00:29:21: sagen wir mal dass alles gut funktioniert meistens in dem Prozess über einen längeren oder gewissen Zeitraum Einarbeitung, Übernahme in Anführungszeichen.

00:29:31: Das muss ja alles sein.

00:29:32: aber ich will so ein bisschen auf den Tag hinaus wo du sozusagen der Belegschaft vorgestellt wurdest oder dich der Belegenschaft vorgestellt hast.

00:29:42: Ich frag mal so wie wurde man da empfangen?

00:29:44: Es ist sicherlich immer zweischneidig dass er sagt die einen sind die die mitziehen wollen und die anderen sind vielleicht erstmal ich sage mal vorsichtig skeptisch.

00:29:51: Ja also wir hatten am vierten neunten zwack aus dem dreinzwanzig hatten wir den Notartermin nachmittags Und am fünften neunten wurde ich dann erstmals offiziell vorgestellt, der Belegschaft.

00:30:03: Haben wir denn kurz was hier mit Schwindselsinnereingerufen im Lager das Ganze gemacht?

00:30:07: Von den Räumlichkeiten passt es nicht anders.

00:30:09: Der Sänger wird schon echt auf so eine hochgefahrene Laderampe und die Belegenschaft der Vordergrund...

00:30:14: Also ein bisschen wie Film muss er sagen!

00:30:17: Genau, da sagt er so ja, ihr wisst ja, ich bin schon etwas älter und habe nachvogelgesucht und jetzt hab' ich eingefunden und hat das daher Brücker und der wird das jetzt halt mal gucken.

00:30:28: Keiner hat was gesagt.

00:30:28: Keine etwas gesagt?

00:30:29: Keiner, was er sagt.

00:30:30: Guckten wir ja.

00:30:30: Na dann hat er so ein bisschen ausgeführt nach wie sowas halt warum und das?

00:30:34: er glaubt dass es eine gute Entscheidung ist.

00:30:35: Und da haben wir noch mal versucht ein bisschen was rauszukitzeln ob der einer was wissen möchte.

00:30:40: Ja, weil gesagt hatte keiner was oder auch nur einer was sagen möchte nehmen.

00:30:44: Gucken sie alle gegenseitig an, gucken Wustboden.

00:30:47: Keiner was gesagt.

00:30:48: und dann kamen einige älteren Damen aus von der Seite und sagten... Hört man gerne mal wissen ob unser Tarifvertrag weitergeht oder ob da jetzt Ob wir jetzt weniger Geld kriegen?

00:30:58: Nein, also rein rechtlich auch.

00:31:02: Ich kaufe ja das Unternehmen.

00:31:03: Der Tarifvertrag geht natürlich weiter nicht und haben sie ja mit jemanden neben.

00:31:06: Da wird sich nichts dran ändern.

00:31:10: Mehr Fragen kam dann nicht da.

00:31:12: Gut.

00:31:12: Und dann habe ich mal schon bemerkt dass die einen so versucht haben in den nächsten Tagen worden ein bisschen zu beschnuppern herauszufinden wie tickt der was will der was hat er vor

00:31:21: völlig normal auf.

00:31:24: Man muss aber auch wissen, die haben natürlich ne... oder die Belegschaft hatte natürlich eine wechselvolle Geschichte.

00:31:29: Also es gab ja im Jahr nineundneunzig als CSM dann in den Standort abgestoßen hat sollte der geschlossen werden?

00:31:35: Dann gab's halt Managementbeaut, drei Managerien haben das gekauft.

00:31:38: Zwei tausend Eins kamen dann Birkel, hat von diesen dreieinhalb Jahren das Unternehmen gekauft, wurde zwei tausenden sieben selber gekauft von Ebrofutz.

00:31:45: Ja, dann zwojtausend elf.

00:31:46: wollte EbroFutz oder Birkel dann Standort erneut schließen.

00:31:50: Dann gab´s denn den Herr Sengelisch, der Management beaut gemacht hat

00:31:53: Genau, also der hat das dann quasi als Geschäftsführer übernommen.

00:31:57: Und er hat diesen mutigen Schritt quasi gewagt und dann ging es ja wieder neu.

00:32:03: Aber

00:32:03: auch Personal reduzieren, weil in zum Beispiel ein Geschäftsbereich dieses Monate fertig gerichtet ist oder wenn man sowas wie Miracoli hergestellt, ne?

00:32:09: Das war einfach wirtschaftlich nicht mehr machbar.

00:32:10: Das kam aus Osteuropa und preislich waren Deutschland in einer Wettbewerbsfähigkeit.

00:32:14: D.h.,

00:32:14: der musste da auch eine Menge Leute erst mal entlassen, zum Start.

00:32:17: Klar!

00:32:18: Diese ganzen Erfahrungen haben sich bei vielen Leuten eingebrannt... Wenn irgendwas passiert mit Eigentümerwechsel, dann müssen Leute gehen.

00:32:23: Und deswegen waren die Fragen jetzt auch nicht ungewöhnlich.

00:32:26: Was oder ist oder war, das sind drei Jahre vergangen, also fast ein bisschen Jubiläum mit der heutigen Aufnahme.

00:32:33: eine ältere Belegschaft?

00:32:35: Rein formal nein!

00:32:36: Also wir hatten einen Durchschnittsalter von fifty-fünfzehn.

00:32:38: Das passt ziemlich genau zum Landesdurchschnitt.

00:32:42: Aber es waren natürlich viele Leute da, die seit der Berufsausbildung schon da waren.

00:32:47: Du hast viele Leute, die über vierzig Berufsjahre da haben.

00:32:51: Einige sind von den Säben mittlerweile schon an Rente gegangen, aber viele von denen kannten Möwe seit neunzehnhundert, achtensebzig, neunundsiebzig.

00:32:59: Ja!

00:33:01: Für die gab's denn kandes?

00:33:02: Also die haben ja ganz gut gehofft leben nur diese eine Firma gehabt.

00:33:04: Den Blick in die Geschichte machen wir gleich mal.

00:33:06: Mich würde aber zunächst erstmal interessieren damit war so ein bisschen so so so diese Stringenz-Einheiten, so ein bischen diesen Weg.

00:33:13: Was hast du vielleicht zuerst verändert oder verändern wollen?

00:33:17: Das ist einfach was man möchte und was... Funktioniert.

00:33:23: Und wie schwierig war das dann letztendlich die Belegschaft komplett mitzunehmen auf diesen Weg jetzt?

00:33:30: Rengkaufmann ist betrachtet, braucht ihr erstmal Geld umzuinvestieren.

00:33:33: Weil wie gesagt es war alles relativ alt.

00:33:36: Wir hatten eine Marke, wir hatten Verpackungen, die waren so gefühlt irgendwie so neunzig Jahre stehen geblieben.

00:33:42: Die wurden später in der Form entwickelt aber deswegen...

00:33:45: Aber das ist das erste Entschuldige!

00:33:46: Das war das Erste was hier so aufgefallen ist.

00:33:48: also

00:33:49: nee Nee, aber das war ... Da war für mich der schnellste Hebel, wo ich was verändern konnte.

00:33:57: Genau und deswegen gesagt wir brauchen erst mal ein bisschen frisches Marketing, frischen Außenauftritt damit die Leute uns überhaupt wahrnehmen.

00:34:03: Weil Möwe war zu dem Zeitpunkt und es ist beim Mainz im Kopf immer noch weil dieser Wechsel in Brauch halt Zeit.

00:34:11: Möwet ist ja diese billige Einstärkermarker, die du ganz unten umregal findest und die ihr am Angebot vom Kaufland nr.

00:34:15: sixty Cent kostet.

00:34:17: Und da musst du halt weg.

00:34:18: und das geht nicht in einem Jahr, sondern es dauert halt Jahre.

00:34:21: Deswegen haben wir erst mal ein neues Logo, neue Markenauftritt, neue Verpackungen investiert die dann möglich frisch und modern aussahen.

00:34:28: Aber aufhör eigentlich auch fast ausschließlich positives Lob gekriegt.

00:34:31: Da gab's einmal auf Facebook ein paar Kommentare, der hat aber heute die alten dann aber schöner aus.

00:34:36: Ja das ist immer so.

00:34:37: Das ist nie jemandem recht man.

00:34:38: Ja klar.

00:34:40: Genau und dann war das Ziel damit dann halt dass das Wachstum im Einzelhandel ein bisschen zu forcieren weil diese Diese Chance war in meinen Augen die letzten Jahre liegen geblieben.

00:34:51: Weil, wie gesagt, der Sänger war Techniker, aber er war kein Kaufmann.

00:34:55: und dieses ganze Thema Vertrieb, Einzelhandel, Marketing das hat da wenig bespielt.

00:35:02: Gut wenn ein Einzelhändler kamen und einen Preis von ihm haben wollte, dann habe ich den Preis gemacht und manchmal wurde es auch ein Auftrag.

00:35:08: Es war nicht

00:35:10: strategisch

00:35:10: darauf ausgerichtet.

00:35:11: Und vielleicht nochmal für unsere Zuseherinnen und Zuhörer noch mal kurz erklärt, wie wahr als du kamst?

00:35:17: Das hat sich heute hoffentlich schon so ein bisschen auch geändert in der Zeit.

00:35:21: die Vertriebsstruktur des Unternehmens also eigentlich habt ihr eher für die Industrie zugeliefert.

00:35:30: So habe ich das verstanden für weitere Produkte wieder und nicht eben den Einzelhandel beliefert.

00:35:36: Das

00:35:37: war so und es ist,

00:35:39: wie es auch heute noch so.

00:35:42: Der Weg, den ich da eingeschlagen habe, der ist das Ganze ein bisschen ins Gleichgewicht zu bringen.

00:35:45: Also die Wettung ungefähr von siebzig Prozent unseres Umsatzes oder Absatzes war Industriegeschäft.

00:35:51: Das heißt ja gerade Zulieferer für Suppenhersteller, für Babynahrungen, für Salatherstellern, für Fälligerichtherstelle.

00:35:59: Die Namen kann David jetzt nicht nennen aber du findest alle im Supermarkt!

00:36:02: Genau.

00:36:03: Also die Möwe steckt eigentlich überall mit drin, kann man so sagen.

00:36:06: Aber sie taucht eben nicht optisch als Marke, jedenfalls nicht an der Stelle auf.

00:36:11: Richtig, genau.

00:36:12: Und wir haben dann irgendwie so fünfzehn Prozent, da haben wir noch Einzelhandel gemacht.

00:36:17: was aber zu sechzig Prozent Einkunde war?

00:36:20: Okay Kaufland und er hat es immer in der Aktion ja verrammigt kann man sagen doch.

00:36:26: Er hat wirklich neben die Eigenmarke gestellt und Möwen waren manchmal billiger als die EigenMarke.

00:36:30: Das ist insofern schon interessant, weil Kaufland oder die Schwarzgruppe hat ein eigenes Nudelwerk.

00:36:35: Das heißt sie stellen die Eigenmark auch selber her.

00:36:37: Insofern waren wir da in einer denkbar schlechten Position damals gewesen.

00:36:44: Ja und dann haben wir halt so mit zehn Prozent noch einen kleinen Bereich Instant-Nudeln mit einem chinesischen Partner an TV für die Gastronomie herstellen.

00:36:51: Also er merkt schon so?

00:36:53: Genau, und jetzt mittlerweile in der Industriebereich ist ein bisschen weniger geworden.

00:36:57: Einzelhandel ist ein wenig erwachsen, aber mein Ziel ist, dass wir das Beides ungefähr in die Waage bringen.

00:37:02: Wie schwierig ist es jetzt, wie man so sagt, wenn ja mal ein treuer Höhle der Löwenkucker ins Regal zu kommen?

00:37:09: Ja, der Einzelhande wissen wir alle – er ist ein hart umkämpfter Markt!

00:37:12: Wir hatten vor einigen Wochen hier auch die Rostocker hier im Chefführer eigentlich gleiche Themen... weil die Rostock auch eine sehr starke regionale Marke ist, die natürlich hier vor allen Dingen in Mecklenburg-Vorpommern in den Regalen liegt.

00:37:27: Nichtsdestotrotz man muss verhandeln.

00:37:29: Man ist dem Preisdruck des Einzelhandels ein Stück weit

00:37:32: ausgeliefert.".

00:37:33: Das hängt wirklich von dem Händler ab mit ihm bespricht?

00:37:35: Ja.

00:37:36: Es gibt Händlern, die haben sogenannte Regionalschiene.

00:37:39: Regional ist jetzt nicht nur um Kirchtürmer und zwanzig Kilometer sondern wirklich aus den deben Nachbarn zwei drei Bundesländern Sehr sehr angenehm im Umgang, die versuchen auch das Geschäft zu pushen weil sie wissen damit können sich gegenüber ihren eigenen Wettbewerbern besser differenzieren.

00:37:57: Und dann hast du natürlich auf der anderen Seite den Discount Handel wo es da wirklich noch um Preis und Masse geht.

00:38:03: Da muss halt anders ranieren in die ganze Geschichte.

00:38:05: Ja

00:38:05: ich will nochmal so ein bisschen auf das Stück weit auf die Marke Möwe hinaus habe die Anekdote vorgespräch erzählt meine Mutter gefragt die natürlich auch irgendwo gelernte DDR-Bürgerin wie wir ist.

00:38:20: Und sie sagt, ja klar kann ich die Möwe?

00:38:22: Ich sage du kennst das und so.

00:38:23: Ich kenne das noch ein bisschen am Rande als die Wende war zehn aber es ist schon auf den neuen Bundesländer bezogen eine sehr starke Marke mit einem starken Markenkern.

00:38:39: Die Frage ist Wie viel konnte man oder kannst Du jetzt und sozusagen davon mitnehmen in die zukunft rüber retten nicht nur rüberretten sondern in die Zukunft mitnehmen und das eben auch nutzen?

00:38:52: weil wenn du sagst dass einzelnen laus ostdeutschland wie auch immer auf die zukommen und das vielleicht selber auch noch kennen dann haben sie doch natürlich einen ganz anderen bezug dazu.

00:39:02: Und ihr gehabt natürlich wenn ich mir diese hochfährte verpackung werden wir gleich nochmal zeigen sehr viel stärkeres außenbild ein viel stärkere marker als wenn ihr beim discount liegt.

00:39:12: ja das problem Und war, wir haben lange keine Werbung gemacht.

00:39:18: Mhm.

00:39:19: Da ist die Leute, die in dem Alter waren, dass sie vielleicht selber gekocht haben oder selber Lebensmittel gekauft hat?

00:39:26: Die kannten

00:39:27: das.

00:39:28: Ja.

00:39:28: Das war die Generation fünfundfünfzig plus bei allen, die jünger waren, die kannten uns vielleicht aus der Werbung vom Kaufland oder beim Netto oder woherüber.

00:39:40: aber die haben die Marke als Marke gar nicht wahrgenommen.

00:39:43: Das heißt da haben wir über Null angefangen.

00:39:45: Also ganz realistisch gesagt.

00:39:47: Das heißt, wir hatten dann eine grüne Visa die wir bespielen konnten was irgendwie auch Spaß macht und einfach angefangen die Marke unter dem jüngeren Publikum neu zu etablieren und bekannt zu machen.

00:40:04: Wo geht denn da die Reise hin?

00:40:06: Kochen den doch, die jungen Leute jetzt wieder mehr.

00:40:09: Es findet ja auch so ein Stück weit einen Rückzug ins private Stadt.

00:40:12: Man trifft sich mehr mit Freunden und man ist zu Hause unterwegs.

00:40:17: Man kocht dort gemeinsam.

00:40:20: Kann das zum Beispiel eine Chance sein in dem Segment bei Jüngeren?

00:40:24: Absolut!

00:40:25: Weil Nudeln kochen soll das hier vereinfacht.

00:40:29: Das krieg ich sogar noch hin.

00:40:30: Genau.

00:40:30: Und du brauchst keine Nudel, brauchst du nicht schälen.

00:40:33: Nudeln werden nicht schlecht.

00:40:34: Die kannst du auch mal ein halbes Jahr am Schrank legen lassen, die ist doch kein Problem.

00:40:37: Also sie vergeben viel und sind einfach zuzubereiten.

00:40:39: deswegen glaube ich sind wir bei der jungen Generationen als Nudel auch ganz beliebt.

00:40:45: das Problem ist halt einfach nur die meisten kennen uns nicht.

00:40:47: Die stehen vor dem nudelregal riesige Wand dann hast du ja da die blaue Wand, dann hast dir die grüne Wand, da hast du ein paar andere Marken.

00:40:52: die kennst du nicht.

00:40:53: und warum sollste zur Möbel reifen?

00:40:55: Genau deswegen macht man einfach viel viel viel in Werbung markenaufbau markenbildung über verschiedene Aktion.

00:41:03: Und wir haben natürlich die Herausforderung, dass wir quasi den ganzen nördlichen Osten bespielen müssen.

00:41:08: Also selbst wenn jeder Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern nur noch Möwe Nullen essen würde reicht das nicht.

00:41:14: Das ist zu wenig.

00:41:15: Weil unser Werk ist einfach so groß, dass Wir deutlich mehr produzieren können.

00:41:19: Das heißt unsere Zielgebiete oder mein Zielgebiet was ich ausgerufen hatte war oder ist MV Sachsen-Anhalt Berlin Brandenburg.

00:41:28: Das ist so das Kerngebiet, da wollen wir groß werden.

00:41:31: Da wollen wir unseren Anteil holen und da wollen auch dass die Leute Möwen kennen.

00:41:36: Gut!

00:41:36: Also es ist ein bisschen so ein zweiranglicher, dreischneidiges Schwert zu sagen... Die alten kennen euch?

00:41:42: Die würden auch aus guter alter Tradition hinzugreifen Und oft anderen jetzt halt diesen Spagat hinzubekommen Jüngere Leute anzusprechen, die das vielleicht noch gar nicht kennen.

00:41:55: Und da vielleicht aber auch aus der Motivation heraus.

00:41:59: Ich kauf lieber, wir sind die Parallel wieder zu Rostocker.

00:42:02: Ich kaufe lieber was von hier und gebe vielleicht zehn Cent oder vierzig Cent mehr raus für die Packung.

00:42:07: Aber es ist dann von hier?

00:42:09: Genau das ist das Ziel.

00:42:12: Wir können nicht der günstigste sein dafür unser Werk zu klein.

00:42:18: Du kannst ja nicht plötzlich sagen, das funktioniert nicht.

00:42:20: Weil dann verlierst du die alten Kunden auch noch, weil sie sagen ihr spinn wohl?

00:42:24: Ja, verstehe.

00:42:25: Das heißt wir sind und wollen aus sein ein Produkt für jeder Mann was man sich jeden Tag leisten kann.

00:42:30: Wir sind preiswert.

00:42:34: Nicht billig, preis wert!

00:42:36: Und wir haben den Mehrwert dass wenn du unser Produkt kaufst du was für die Leute in der Region tust und nicht nur für die leute sondern vielleicht auch für Vereine, für Sachen wo wir Welt investieren wo wir einfach noch ein bisschen an die Gemeinschaft zurückkehren.

00:42:50: Da kommen wir gleich mal zu.

00:42:50: und vorher halte ich nochmal, weil das raschelt nicht nur Räufer herr, raschelten ist auch zu sehen via YouTube.

00:42:56: Wir haben aber die schöne Möwe Jubiläums Spaghetti Edition darf ich das mal sagen?

00:43:02: Die letzte

00:43:02: Woche war es erst nach dem Band gerollt.

00:43:04: Wir hatten ja dieses Jahr eine Marke-Möwe also nicht unternehmen, sondern Markemöwe und haben dann dieses Jahr ne Sonderedition ausgebracht.

00:43:12: Siebzig Gramm mehr Inhalt zum gleichen Preis Und wir haben die letzte Woche das erste Mal produziert und nächste Woche eine ersten Ausleitung.

00:43:19: Also ich finde die Verpackung alleine schon wie sie sich anfühlt, und ihr wisst ja verpackungen ist alles heutzutage also der man das Auge ist mit.

00:43:25: Also auch schon beim Einkauf im Supermarkt.

00:43:27: es fühlt sich sehr hochwertig an auf wenn Mirko sagt so hochwertlich wollen gar nicht.

00:43:32: wir wollen beide bedienen aber es ist so.

00:43:33: es fühlte sich sehr sieht sehr Ja, es sieht einfach schick aus.

00:43:37: Es ist eine schöne regionale Ansprache wie ich finde mit der Möwe hier und dem goldenen Logo sozusagen.

00:43:45: Das für das Jubiläum denke ich mal steht das und auch mit diesem Fenster hier drin.

00:43:49: was gibt's denn noch außer Spaghetti?

00:43:50: Gibt es da noch andere?

00:43:52: In der Jubilääums-Edition haben wir jetzt nur die Spaghetti genommen weil sie die meist verkauften Nudeln

00:43:56: sind.

00:43:56: Aber sonst?

00:43:57: Ansonsten haben wir achtzehn weitere Produkte unter der Marke Möwer.

00:44:00: Ja, was ist das?

00:44:01: Das sind die Spirelli und die oder...

00:44:03: Genau.

00:44:04: Die Spiralen haben wir sowohl als Pasta-Wahre also reine hartweizten Pasta.

00:44:08: Wir haben sie auch als Eierteig-Fahrer Und wir haben sie seit einem Jahr als Dinkelspirale.

00:44:13: Die geht erstaunlich gut Also

00:44:15: die Dinke-Nudel.

00:44:17: Sehr gut!

00:44:17: Deswegen haben wir jetzt auch eine Dinkel Spaghetti hinterhergebracht.

00:44:20: Die ist jetzt ganz neu draußen

00:44:21: Klasse.

00:44:22: Wir haben Vollkornprodukte Wir haben Suppennudeln Faden Buchstaben Sternchen Muscheln

00:44:29: Alles alle Farben und Fonds.

00:44:31: Und wir haben zwei Sport-Editionen, wir haben die Seawolfs Fanpasta mit den Basketballnudeln... Ja!

00:44:37: ...und wir haben diese FC Hansa Nudeln auch eine sehr hochwertige Nudel Eiertagware mit rauer Oberfläche in Kirchfohren.

00:44:43: Das hast du mir eine wunderbare Brücke jetzt gebaut.

00:44:45: zum Thema Sportsbonsoring.

00:44:47: Auch da wieder die Verbindung zu vor einigen Wochen.

00:44:50: Die Rostocker ist natürlich auch beim FC Hansaa unter anderem engagiert.

00:44:54: Ihr auch beim FC Hansa, aber auch darüber hinaus bei den Zivols?

00:44:57: Ich durfte das neulich auch mal in der Hand halten!

00:45:00: Das Produkt einfach schön, dass ihr euch da auch in dem Bereich engagiert... ...aber ich glaube bei dir ist es was die Zivoles betrifft doch schon eine sehr herzende Angelegenheit.

00:45:10: Genau, also wir sind... Ich fange jetzt mal mit einem Großen an.

00:45:15: Wir sind im Sportsponsoring bei einigen Vereinen aktiv.

00:45:19: Der erste Verein, mit dem wir angefangen haben war der HCM-Pro.

00:45:23: Die sind auf uns zugekommen damals, ... ... und dann gesagt, ich habe keine Erfahrung... Ich war nie in Marketing tätig.

00:45:31: Ich weiß nicht, wie die Sportsbosäne funktioniert.

00:45:32: Ich probiere es mal aus!

00:45:34: So, da haben wir einen kleinen Vertrag gemacht.

00:45:35: Ein bisschen Werbung, ein bisschen Social Media Posts ... ... präsentiert usw.

00:45:43: Also man wurde schon mal angesprochen.

00:45:45: Ey du, ich hab dich gesehen beim Handball.

00:45:47: Okay das wirkt.

00:45:48: Dann lass uns das mal größer machen.

00:45:50: Genau und dann kam als nächstes, kam dann die Cebus auf mich zu.

00:45:53: Und ich habe natürlich eine persönliche Beziehung zum Thema Basketball weil meine Tochter ja auch Basketball selber spielt bei den Cebuss... ...und wir auch als Familie da halt hoffentlich hingehen.

00:46:05: Du hast mit dem Basketball, mit Cebus hast du für uns als Unternehmen genau die richtige Zielgruppe.

00:46:11: Ja!

00:46:12: Du hast Familien, du hast junge Leute, das sind alle die die uns überhaupt nicht kennen.

00:46:16: Ich konnte meine grüne Wiese da super bespielen mit der Partnerschaft, mit den Zeros.

00:46:20: Mit der Erwerbung und da reiche ich ganz viele Leute die mich ja zum Großteil bisher nicht kannten.

00:46:25: Und das Gute ist du hast natürlich auch noch Fernsehübertragungen gegen andere Vereine aus dem Osten.

00:46:30: Du hast Weißenfels, du hast Alba Berlin, du warst Chemnitz... Auch die potenziell alles Kunden, die unser Produkt am Laden kaufen können.

00:46:37: Das heißt wenn die mal ihre Auswärtsspiele in Rostock dann im Fernsehen angucken habe ich nochmal zusätzliche Zero.

00:46:45: Und ist natürlich nochmal ein anderer Schnack, wie man so schön hier sagt von den Dimensionen jetzt sagen wir mal, oh Gott, Importionär zu treten.

00:46:51: Niemals aktuell ist es ja sowas die Reichweite betrifft.

00:46:54: Von der dritten Liga im Handball in die erste Bundesliga am Basket-Bike.

00:46:57: Da habt ihr natürlich noch mal...

00:46:59: Das sind Welten und dazwischen keine Frage.

00:47:02: Genau dann haben wir FC Hansa machen wir bisschen Werbung, weil noch da auf dem Stadion, das ist natürlich auch interessant.

00:47:08: Als wir angefangen haben, hatten wir auch noch Auer und Cottbus als Gegner.

00:47:12: Die sind leider erst weggefallen.

00:47:13: Das heißt, wir haben jetzt nur noch der Stadionpublikum und die Hansa-Fans aber das sind ja unheimlich viele auch.

00:47:19: Absolut!

00:47:19: Da machen wir Werbung.

00:47:21: und was hier ganz neu ist... Wir sind seit dieser Saison bei den Eisbären gelingen.

00:47:25: Ja,

00:47:25: das ist natürlich genau mein Thema.

00:47:28: Da könnte man jetzt nochmal eine Stunde Podcast übermachen!

00:47:30: Aber als ich die Meldung gelesen habe – es ist ja noch gar nicht so lange her, dass ihr das sozusagen bekannt gegeben habt – war ich natürlich hoch erfreut.

00:47:37: und wie kam's denn zu der Zusammenarbeit?

00:47:40: Ja auch da.

00:47:41: Manchmal sind sie Zufälle im Leben.

00:47:43: Die Eisbären haben mal neue Partner gesucht und der sponsorigen Ansprechpartner, der Max hat ne Rostocker Vergangenheit.

00:47:51: Der Kante-Möwe Und da kam er auf uns zu und gesagt, wo wollen wir nicht mal reden?

00:47:56: Vielleicht geht da was.

00:47:56: Und passt da was und ja, passt dann.

00:47:59: Ja genau und passt für uns als Mark natürlich auch wieder super.

00:48:02: ich hab Präsenz in der Region Berlin-Brandenburg die haben eine Fanbase.

00:48:06: das ist auch riesig auch wenn Eishocke vielleicht in der Wahrnehmung jetzt ein oder andere Randsportart ist.

00:48:11: aber wenn du Eishocken machst dann die Eisbären Größer geht's da kaum?

00:48:14: Absolut.

00:48:15: Deutscher Meister, Tierenhardt-Deutschermeister, Rekordmeister und vor allen Dingen wer mal in diesen... Es ist ja nicht mehr der alte Wellbelechtspalast, sondern es ist jetzt das ganz große Kino in der Oberarrene an Berlin.

00:48:26: Wer da schon mal zu Gast war, ich glaube er spürt das was das für eine Fanbase ist und wie viele Menschen da einfach auch verkehren.

00:48:32: Über

00:48:33: vierzehntausend Zuschauer jedes Spiel!

00:48:34: Das ist beeindruckend.

00:48:35: Warst du auch schon mal da?

00:48:36: Noch

00:48:37: nicht, ich habe am ersten Spiel.

00:48:39: Also da kann ich dir jetzt schonmal sagen wenn du da vielleicht auch noch präsentiert oder dir das einfach mal lasst das auf dich wirken und es hat schon wirklich von Vibes auch wenn's eine völlig andere Sportart ist als Fußball.

00:48:48: Vibs von Hansa weil die natürlich auch dort... dieses Ostding letztendlich auch so ein bisschen spielen und verkörpern.

00:48:57: Und die Menschen, die da hinkommen, verkörpern das.

00:49:00: Es ist einfach eine einmalige Atmosphäre.

00:49:03: Wo seid ihr da?

00:49:04: Sogar auf dem Trikot oder seid ihr auf der Bande irgendwo?

00:49:07: Wir

00:49:07: sind auf der Band, weil war sogar Empfehlung unseres Sponsoring-Ansprechpartners.

00:49:11: Ja, Trikots kannst du gerne machen aber ich würde es dir nicht empfehlen, denn das ist wie eine Litfastäule.

00:49:15: ... Sponsoren drauf.

00:49:17: Da

00:49:17: geht es gleich runter, ne?

00:49:18: Du

00:49:18: wirst ja nicht mehr wahrgenommen nie!

00:49:20: Wir haben jetzt eine sogenannte Viertelbande in der Rotation.

00:49:22: Das heißt, mehrfach im Drittel auf verschiedenen Punkten der Bande wird dann unsere Werbung ausgespielt.

00:49:28: Und wir machen auch Social Media auch noch was demnächst.

00:49:29: Ja da sind wir sehr gespannt und schauen... Was das würde.

00:49:32: ich finde cool dass ihr da so breit streut und wirklich in vielen Bereichen ob im Kleinen wie im Großen unterwegs seid.

00:49:39: Wir haben bei den COPs aber dieses Jahr auch nochmal was umgestellt.

00:49:43: Wir machen jetzt ganz viel mit dem Infraunteam.

00:49:46: Wir sind weiter bei den Männern engagiert, aber wir haben dieses Jahr angefangen und die Entscheidungen von einem halben Jahr schon getroffen.

00:49:51: Also schon vor dieser begeisterten Damenwärm, die wir in Berlin hatten, dass wir das Frauen-Team unterstützen wollen?

00:49:58: Auch das ist für mich ein Thema wo ich neue Zielgruppen wieder ansprechen kann.

00:50:03: Generation Z, denen ist das Thema Gleichberechtigung unheimlich wichtig.

00:50:07: was ich auch finde, was selber relevant ist Eine Spiele drin, nicht die gleiche Chance haben groß zu werden in einem Verein wie ein Spieler.

00:50:16: Also ich habe das glaube ich im Spot gesagt.

00:50:21: In unserem LinkedIn-Post war es glaube ich gewesen.

00:50:23: Antonia soll die gleichen Chancen haben als Anton?

00:50:25: Luisa hat die gleichen chancen wie Luis.

00:50:27: Absolut!

00:50:28: Genau deswegen sind wir jetzt seit dieser Saison halt bei den Frauen noch aktiv und müssen mal gucken wie sich das Sport hier entwickelt.

00:50:35: der Verein hat ja ausgegeben.

00:50:36: Das ist das erste Bundesliga.

00:50:38: Ich hoffe wir schaffen das.

00:50:40: Ist natürlich ein langer Weg, ich bin jetzt in der ersten Region ist natürlich noch relativ klein aber auch da bewegt sich was.

00:50:46: Ich war jetzt beim ersten Halbspiel letzte Woche gewesen und waren jetzt fast vierhundert Zuschauer.

00:50:49: Das war doppelt so viel wie die letzte Saison.

00:50:53: Ganz ganz toll!

00:50:54: Und das Tolle vom Verein ist halt, die unterstützt uns auch sehr professionell.

00:50:58: Die Strukturen von unserem Profiverein, dann merkst du schon, dass es von vorn bis hinten durchdacht.

00:51:04: Es geht los bei LED-Banden, die wir da bespielen können ... bis zu Social Media Sports, die wir gemeinsam spielen.

00:51:10: Also das ist wirklich... Das macht Spaß mit denen.

00:51:12: Da war ich schon in der Basis.

00:51:13: da ist, die SIWUS haben sich natürlich in den letzten Jahren.

00:51:15: das Thema hat man ja jetzt auch auf der ZMRAV Connect wo wir uns ja kennengelernt haben, wo auch der Jens Haakanowitz übrigens der allererste Gast im Wellenrauschen Podcast war also dem Vorgänger-Podcast in Folge eins, zwei tausend neunzehn, deswegen musste ich ein bisschen schmunzeln und als er dann noch meinen Artikel von der NNN, den ich geschrieben hatte, dann noch an die Wand warf mit meinem Kommentar Ja die SIWS haben Wort gehalten und haben in zehn Jahren das geschafft um die erste Bundesliga aufzuschreiben warum soll den Namen nicht gelingen, vor allem mit der Power des Profi-Clubs die jetzt dahinter steht.

00:51:45: Und ich finde nochmal, ich wollte das noch mal extra hier explizit sagen dieses Thema Gleichberechtigung und dass es immer so ein Bass wird.

00:51:51: Da wird das gelebt.

00:51:52: weil ja es gab ja schonmal Frauen Basketball unabhängig von den Sea Wolves in der Hansestadt Rostock.

00:51:57: Das ist dann irgendwann leider so ein bisschen eingegangen sage ich's mal so ne?

00:52:02: Jetzt find' ichs ganz toll, dass die Sea Wolfs dieses Thema ganz bewusst wieder auf die Agenda gepackt haben.

00:52:07: Also es ist im Einen das Thema Gleich Berechtigung Ja, ich sag mal Weiterentwicklung der Gesellschaft.

00:52:13: Wenn man's ein bisschen groß formuliert auf der anderen Seite muss man es aus Unternehmenssicht aber auch sagen das ist der am schnellsten wachsender Sportmarkt im Marketing.

00:52:21: also Frauen Sport Fußball und Basketball Frauen Bereich sind die am schnellstwachsenden Bereiche.

00:52:26: absolut

00:52:26: wenn du dir die Zahlen aus den USA anguckst okay wie Deutschland wird immer ein bisschen zurück Aber Die WNBA haben zum Teil mehr Hallenpublikum als die NBE.

00:52:35: Wow, das wusste ich.

00:52:37: Das Oldstar-Spiel der Damen haben mehr Zuschauer gehabt als das Oldstar Spiel der Freitag Herrn?

00:52:42: Also das ist wirklich ein Riesenmarkt.

00:52:43: Vielleicht

00:52:44: seid ihr dann tatsächlich mit dem Sport von so den an der Stelle einen Early Adopter, zumindest was es Deutsch ist, ich verfolge es nur im Frauenfußball, der ja nach wie vor in Deutschland stark am Wachsen ist wo natürlich auch immer interessanter wird für Werbepartner sich dort mit zu engagieren.

00:52:59: Ich sage nur Stichwort Victoria Berlin die jetzt auch oben anklopfen um in die erste Bundesliga zu kommen.

00:53:04: also da passiert ganz viel und da gibt's vielleicht auch tolle neue Zielgruppen jüngere Zielgruppe zum Beispiel.

00:53:11: Jetzt hoffe ich, Mirko wir haben nicht zu wenig über die Möwe gesprochen.

00:53:14: Aber es zeigt ja wie vielfältig.

00:53:18: Nicht nur ihr als Möwer aber auch du als Person, ich sage schon weil es Personen mag.

00:53:22: Oh Gott, oh Gott!

00:53:23: Es ist ja schon ein bisschen so wo du überall unterwegs bist und wo du dich engagierst.

00:53:27: jetzt haben wir uns auf dem Netzwerk treffen da Neustrelitz getroffen wurde trotzdem noch mal auf die Möhwe bezogen.

00:53:34: meine Abschlussfrage wenn wir uns in zehn Jahren wieder treffen ... dreimal aufs Holz geklopft, dass noch du in gleichen Amt und Würden bist.

00:53:44: Was müsste beim Möwe passiert sein?

00:53:46: Dass du sagst die Entscheidung dieses Unternehmen zu übernehmen ja auch immer wieder schwierigen wirtschaftlichen Umfeldern war genau die richtige.

00:53:55: also sprich der Ausblick in zehn Jahren wo soll Möhe da stehen.

00:53:59: Zehn Jahre bin ich sechzig Jahre alt dann müsste ich dabei sein mein Nachfolge einzuerarbeiten Um dem ein ordentlich geführtes, modernes Unternehmen übergeben.

00:54:09: Das ist was gut bekannt oder dessen Marke weit bekannt ist und der in einer gewissen Position auch im Handel hat.

00:54:18: Und wenn du es dann nicht gefunden wirst, dann existierst du nicht?

00:54:20: Genau!

00:54:21: Dann bist du für die nicht sichtbar.

00:54:23: Es sei denn sie stehen im Supermarkt vom Regal.

00:54:25: aber auch da fragen Sie ja dann Chatty oder wie noch immer Claude.

00:54:30: Ja ich esse Kochheutabend für drei Leute welche Nudeln empfiehlt zum Miedern.

00:54:34: So, da sollte am besten dann die Möwe bei rauskommen und dann mache ich jetzt doch noch mal eine Klammer drum.

00:54:39: Und bedanke mich bei Mirko Bröker dem Managing Director und Inhaber der Möweteigwaren GWH aus Waren an der Müritz.

00:54:47: wünscht ihr privat vor allen Dingen aber eben natürlich auch beruflich für das Unternehmen alles Gute dass es alles in gute Bahn verläuft und ihr stabiler Markt bleibt und dass die Möhwe auch noch in siebzig Jahren fliegt.

00:55:01: Dankeschön!

00:55:05: Das war Made in MV, euer Podcast für Unternehmertum, Startups und Gründergeist in Mecklenburg-Vorpommern.

00:55:13: Wenn ihr mehr über Unternehmen aus Mecklamburg-Vorpommern erfahren wollt, dann drückt doch einfach die Glocke bei eurem Podcast Anbietter des Vertrauens oder folgt uns auf YouTube und allen weiteren Kanälen!

00:55:24: Wenn Ihr als Startup kleines oder mittelständisches Unternehmen, als Organisationen oder Institution einen eigenen Audio- oder Videopodcast plant Dann kommt gern auf mich zu.

00:55:36: Ich unterstütze euch bei der ganzen Konzeption, Aufnahme, Produktion und Vermarktung eures

00:55:42: Podcasts!

00:55:43: Wenn ihr Interesse habt dann schaut doch einfach mal auf meiner Website vorbei unter wellenrauschen-mv.de.

00:55:50: Dort könnt ihr auch gerne einen Termin vereinbaren oder ihr schickt mir einfach eine E-Mail unter info atwellenraushen-mV.de.

00:56:00: ich freue mich über jede Anfrage bis dahin.

00:56:02: euer Olli Kramer.

00:56:03: Untertitel im Auftrag des ZDF.

Über diesen Podcast

Host Oliver Kramer mit Menschen aus den Bereichen Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, die im Land ihre Spuren hinterlassen haben.

Infos unter: www.wellenrauschen-mv.de

von und mit Oliver Kramer

Abonnieren

Follow us