00:00:06: Made in MV – der Podcast für Startups, Unternehmertum und Innovationsgeist in Mecklenburg-Vorpommern.
00:00:20: Dann herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Podcast Made in MV, dem Podcast für Unternehmer und Gründertum.
00:00:28: Und ich freue mich ganz besonders heute das Tobias Blömer zu Gast ist.
00:00:33: Geschäftsführer von die Rostocker Wurst-und Schinken Spezialitäten GmbH.
00:00:38: Wir haben uns im Vorfeld auf StuG einigst.
00:00:40: Hallo Tobias!
00:00:43: Tobias, wir haben jetzt gerade Wild das Studio hier eingerichtet.
00:00:46: Für dich auch neue Erfahrungen nicht nur Podcast allgemein auf Videopodcast also mit Ton und Bild.
00:00:52: was Neues für Dich?
00:00:53: Völlig neu!
00:00:54: Also sehr ungewohnt auch mit den Kopfhörern, mit dem Sprechen, mit allem.
00:00:58: Ich bin gespannt.
00:00:59: Schauen wir mal.
00:01:00: Genau, also das wird hier heute hoffentlich ganz locker.
00:01:02: Ich glaube Ziel ist einfach heute mal die Person den Geschäftsführer nicht nur kennenzulernen wer hinter die Rostocker steckt sondern natürlich auch das Unternehmen.
00:01:11: alle kennen die Rastocker Wurst und alles was dazugehört.
00:01:14: aber ja wie ticken sie denn eigentlich?
00:01:16: Da wollen wir heute ein bisschen mal hinter die Kulissen schauen.
00:01:19: und apropos Kulisse ich steig eigentlich gleich mal ein Tobias erzähl mal.
00:01:23: ich habe natürlich ein bisschen im Vorfeld recherchiert auch zu dir aber auch zu deiner Familie.
00:01:29: Du entstammst eigentlich einer typischen Familie, die im Vieh- und Fleischhandel schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten unterwegs ist.
00:01:39: Also so typisch... du bist damit aufgewachsen?
00:01:41: Kann man das so
00:01:42: sagen?!
00:01:43: Das kann man sagen!
00:01:44: Nicht nur Jahre, sondern auch schon vierte Generationen von Vieh und Fleischkaufleuten.
00:01:49: Ursprünglich war es sehr fehlkaufmann.
00:01:50: Man kam Fleisch dazu.
00:01:52: Und daraus hat sich irgendwann der nächste logische Schritt ergeben dass man innerhalb der Familie angefangen hat zu Schlachten, Zellegen verarbeiten und dann irgendwann auch die Rostocker als Unternehmen aus Innovenz gekauft hat.
00:02:04: Und es quasi weiter fortzuführen.
00:02:05: Genau, wer sich auf der Website von die Rostocker mal informiert.
00:02:08: Da steht ja auch so ein Unterpunkt, die Geschichte und da steht ja drin das ihr quasi als Familienunternehmen ... Die Rostocke oder hieß ja damals noch nicht Rostokka bei den Betrieb in Rostocks.
00:02:19: Wo sechs war das glaube ich übernommen habe?
00:02:21: Ich glaube, da hat das Unternehmen schon ziemlich viele Turbulenzen hinter sich gehabt.
00:02:25: also was sie übernammen habt.
00:02:28: Erzähl mal!
00:02:28: Als du dazugekommen bist, war das schon im Jahr zwei Tausend Sechs direkt.
00:02:33: Was für eine Situation war das?
00:02:36: Wie habt ihr vielleicht das Unternehmen auch so übernommen.
00:02:39: War da schon alles da oder müsstet ihr ganz viel Neues anschaffen und neu machen?
00:02:43: Ich bin erst im Jahr zwei Tausend Sieben gekommen, wir haben im Jahr zweitausend sechs.
00:02:47: haben wir es übernommen.
00:02:49: Die Rostocker waren zu dem Zeitpunkt eine sehr tupolente Zeit hatten die Hinter sich von der Marke sehr weit unten.
00:03:00: Klar finanzielle Probleme, verschiedene Eigentümer schafften.
00:03:03: Es gab einen langjährigen Inhaber der Herr Bohrer, der sei gestorben.
00:03:07: zwei Jahre vorher und danach war das Kampfunternehmen sehr, sehr am Struggeln.
00:03:11: Und es war eigentlich wie ein Neuaufbau.
00:03:14: Wir hatten aber einen Vorteil die Menschen hier in dem Land, die glauben an die Marke, glauben an Produkte aus dem Land – und das waren nicht die Basis von allem, die starke Marke des Produktes, die Rostocker mit den alten Rezepturen, die auch vorhanden waren.
00:03:28: Aber der Anfang war schon wild.
00:03:29: Man musste eigentlich bei null starten und alles wieder neu aufbauen, ja?
00:03:32: Ja!
00:03:33: Das eine sind die Rezepturen, das andere ist vielleicht auch die Erfahrung der Mitarbeitenden.
00:03:37: Konntet ihr denn zumindest einen Teil der Mitarbeiter schafft damals mit übernehmen?
00:03:42: Also in etwa hundert, zwanzig Leute geblieben von allen.
00:03:45: Die hatten in der Hochzeit bis zu dreihundert.
00:03:47: Wir hatten sehr gute Mitarbeiter übernommen.
00:03:49: Auch sehr gut ausgebildete Mitarbeiter überwiegend in den Kombinat – schon in den Siebzigern haben wir dort gelernt.
00:03:56: Die haben dort Mitarbeiter, die jetzt nach fünfundvierzig sechsundvierziger Jahren Ruhestand gehen.
00:04:00: Zugehörigkeit.
00:04:01: Also da war ganz, ganz viel Know-how da.
00:04:03: Die wussten genau was sie tun und was sie machen, fachlich.
00:04:06: Und das natürlich auch im Brett, was man damals hatte mit dem man arbeiten konnte oder heute noch kann.
00:04:11: Auch wenn natürlich heute die Durchmischung zwischen gelernten und ungelernten sehr viel stärker ist.
00:04:16: Zu dem Zeitpunkt gab es fast nur Gelernte dort, wo wir wirklich alles von der Pieke auf konnten.
00:04:22: Du sprichst schon das heute an, wenn wir jetzt nochmal über zwei Sechzehn gehen.
00:04:26: Da steht ja drin das im Prinzip der Standort in dem ihr seid in Rostock-Kinderhysdorf erweitert wurde.
00:04:31: Ihr habt also denke ich mal die Fläche insgesamt des Unternehmens, des Werkes erweitern.
00:04:36: Nimm uns noch mit wie groß ist die Rostdocker Heute?
00:04:40: Wie viele Mitarbeitende habt ihr und wie groß es der Stand Ort?
00:04:44: Zwei Sechzenten, was du halt angesprochen hast.
00:04:45: dort hatten wir die damalige Ostseefisch übernommen, die neben uns war, die quasi verkauft wurde Und eben zusammen konnten wir das Grundstück miterwerben mit dem Gebäude.
00:04:54: Das war für uns ein Glücksfall, ansonsten hätten wir uns nicht erweitern können.
00:04:58: Wir haben jetzt in Rostock etwa zwei Hundert Mitarbeiter.
00:05:00: Wir haben zehn Tausend Quadratmeter Produktionsfläche auf einem relativ großen Grundstuck wo wir vom Schinken über die Wurst klassische Bratwurst, Bockwurst aber auch Fleischprodukte komplett herstellen können.
00:05:12: Ja, dann nehmen wir uns mal mit.
00:05:13: Woher kommt denn eigentlich die Rostocker?
00:05:15: Also woher kommt das Fleisch?
00:05:18: Welche Rolle spielt vielleicht auch die regionale Herkunft der Rohstoffe und weiß ich heutzutage?
00:05:23: es ist alles nicht so einfach.
00:05:25: aber wie muss man sich diesen Weg vom Bauern quasi bis zum Supermarktregal vorstellen.
00:05:31: also was passiert in einer Produktion bevor die Wurst bei mir oder bei dir auf dem Grill landet?
00:05:36: Das sind jetzt zwei Themen die du eigentlich anschriest.
00:05:38: eine bekommen die Röstocker her da sind die Rastocken als Marke.
00:05:42: Das ist der alte Betrieb im Kombinat zusammengefasst, die ganzen Betriebe dort hinein.
00:05:46: Dort wurde damals die Hafenleberwurst erfunden in der PGH am Hafen.
00:05:50: All das ist dort eingeflossen und daraus ist nach der Wende der Betrieb entstanden.
00:05:54: Vor der Wände waren es sieben Türme, sieben Werke, sieb Betrieben in Rostock mit einer riesigen Lehrlingsausbildung.
00:06:00: Und aber all das ist natürlich dann aufgegangen in den viel kleineren Betrieb Rostdocker.
00:06:04: Dann war es die FRB und dann gab es D-Rostocker, die Marke so wie sie jetzt ist Die gibt es seit im Kern, vorher fing das schon an.
00:06:14: Aber da ist die Firma auch so.
00:06:16: Das ist einmal die Herkunft der Marke.
00:06:18: Die Marke war immer hier, kommt aus den alten Stadtschlachthöfen, die zusammengefasst wurden irgendwann, die Produktion verordert, Versorgung der Leute... Also all das ist ja Kern des Ursprungs für die Marke, die Rostockers Unternehmen.
00:06:30: Kurz nachgehakt habe ich auch gelesen es mehrfach umgezogen also irgendwo muss in seiner Stadt gewesen und links nach Brahmow irgendwann vom Standort Brahm und von Brahm oder dann nach Henriistow?
00:06:37: Genau!
00:06:37: Es gab sieben Standorte in der Stadt.
00:06:38: Oh wow!
00:06:39: Aber Brahmowo war einer davon, das war der Schlachthof.
00:06:42: Es gab immer eine Mündin-Standorte, es gab in der Stadtmeergestandorte.
00:06:46: D.h.,
00:06:46: es gab die Lehrungsausbildung bei Wohanlost.
00:06:49: In einigen Teilen wurde Flischfleisch gemacht und da wurde Verkaufstellen gab es noch.
00:06:53: Die Rostocker waren in der ganzen Stadt eigentlich verteilt.
00:06:55: deswegen sieben Türme, sieben Werke.
00:06:58: Interessant auch nochmal dass die Rostokal... ...berühmt den Rostocasiebender wieder aufgegriffen wurde?
00:07:02: Genau!
00:07:02: Aber diese gibt's heute nicht mehr in der Marke.
00:07:04: Und dann sind wir zwei tausend neunzehnundneinzig.
00:07:08: Dann nach Parall, nach Hindustorf gezogen.
00:07:10: Dort wurde neu gebaut und das ist auch der heutige Standort wo die Rostocker immer noch sind und auch arbeiten.
00:07:16: Ja
00:07:16: jetzt hatte ich so eine Art Doppelfrage gestellt.
00:07:19: also jetzt geht es natürlich nochmal ums Produkt.
00:07:21: Also wo kommt das Produkt im Prinzip her?
00:07:23: Wo kommt vielleicht auch das Fleisch?
00:07:24: ja kann man da noch ehrlich sagen Die Gewürze.
00:07:26: Ich glaube dass wird heutzutage auch alles eingekauft oder muss eingekauft werden.
00:07:30: Wie wie läuft das zusammen?
00:07:32: Beim Fleisch ist es so, dass wir innerhalb der Familiengruppe selber Schlachten und Zerlegen haben.
00:07:37: Wir haben aus dem norddeutschen Raum seit fast die selben Lieferanten, die das Fleisch liefern.
00:07:43: Und da beziehen wir auch den größten Teil her.
00:07:46: Nicht nur alles!
00:07:47: Es gibt bestimmte Sachen, die bekomme ich im Land nicht.
00:07:49: Es gibt noch einen Rinderschlachthof.
00:07:50: Danach ist in einem Pfau auch wenig.
00:07:52: Deswegen das Schlachthof liegt doch in Nier Sachsen weil es gibt keine Schlachthöfe mehr in Mecklenburg-Vorpommern für Schweinefleisch.
00:07:58: Wir kaufen auch bei anderen... anderen Schlacht- und Zerlegebetrieben, aber der überwiegende Teil verkaufen wir schon aus den norddeutschen Regionen.
00:08:05: Und hier im Land bei allen denen gibt es nur einen kleinen Schweineschlachthof in der Nähe von Berlin oben ganz klein.
00:08:12: auch mit denen arbeiten wir zusammen die versuchen schon wo es möglich ist um im Land zu kaufen oder aus dem Norden oder Norddeutscher Region weil gewürzende Sommernumthema, Pfeffer wächst hier oben nicht bestimmte Sachen gibt das ja nicht.
00:08:23: Aber wir versuchen schon mit Produkten oder Lieferanten zusammenzuarbeiten, wo wir auch die Kette im Blick haben.
00:08:29: Wo ihr wissen muss herkommt ohne dass wir jetzt gleich Bio- oder Nachhaltigkeitszertifikate dort haben.
00:08:35: aber es sind alles langjährige Partner, die auch mit einer verlässlichen Kette arbeiten können.
00:08:39: Das wird in den wahren Einkauf und die Hoch- und Hilfstoffe was wir nicht hier kriegen können von verlässlichem Partnern auch mit langen, langen Partnerschaften zukaufen um natürlich immer das Gefühl geben zu können ist ein ehrliches Produkt und nicht irgendwo mit Kinderhänden sonst wohergestellt, sondern wirklich aus nachvollziehbaren Ketten.
00:08:59: Aber wir können alles rückverfolgen auch bis auf den Landwirt, sagt ab dem Schlachthof wenn der Landwirth anliefert haben wir das Fleisch bei uns innerhalb der internen Kette Und können genau sagen, was woher kommt und von welchem Landwirt kommt.
00:09:13: Das ist schon seit fast dreißig Jahren.
00:09:15: Ja und ich glaube da spielt natürlich auch die Blömergruppe eine wichtige Rolle dass die irgendwo bei euch mit dran hängt das man da verlässliche Partner hat und auf der anderen Seite auch sagen kann Ich sage es jetzt mal so salopp, dass das Fleisch nicht quer durch die Republik gekart wird oder die Tiere, dass man sagt man hat irgendwo Standorte in Norddeutschland, in Niedersachsen.
00:09:35: Wo man das Fleisch bezieht und wo die Wege nicht allzu lang sind?
00:09:40: Wir sind der Teil der Blümmergruppe.
00:09:41: Wir sind ja eins eigentlich.
00:09:43: Und dementsprechend kann man schon sagen wir haben alles in einer Hand und können das auch garantieren.
00:09:48: Das wollen wir auch natürlich kaufen mir wie ich schon gesagt auch mal woanders zu.
00:09:53: aber das gehört bei den Marktspielregeln dazu weil natürlich auch wir dem Preis unterliegen anderen Themen unterlegen.
00:09:58: Aber trotzdem versuchen wir immer möglichst unserem Kern treu zu bleiben.
00:10:03: Nimm uns noch mal mit, du sprass gerade auch den Markt haben.
00:10:06: es gibt zwar keine größeren Höfe oder Fleischproduzenten jetzt hier in Mecklenburg-Vorpommern aber was ist die Fleisch und Wurstverarbeitung?
00:10:17: betrifft.
00:10:17: Das hat natürlich in den letzten Jahrzehnten auch eine Entwicklung genommen, ich meine wir kennen das alle noch.
00:10:21: die kleine Fleischerei um die Ecke gibt es auch noch.
00:10:25: Es ist jetzt noch nicht so komplett verschwunden aber es gibt natürlich auch Großkonzerne mit ganz anderen Mengen arbeiten.
00:10:34: wo positioniert ihr euch da als die Rostocker?
00:10:37: Auch was eure Marke betriffe?
00:10:39: Also wir sind nicht mehr der ganz kleine Fleischer auf die Ecken Wir sind eher ein größerer Handwerksbetrieb.
00:10:43: Da sehen auf der Stelle zum etwas größeren Handwerksbetrieb, klar die Strukturen verändern sich.
00:10:52: Das ist so und das ist auch nachhaltig wird es auch so bleiben?
00:10:56: aber trotzdem haben alle ihre Berechtigung.
00:10:58: und auch gerade da wie gesagt wollen wir nicht in die ganz große Gruppe rein oder sind doch nicht der kleinste können wir auch nicht sein mit Zorn- und Mitarbeitern und da ist irgendwo unsere Nische.
00:11:06: Aber für uns ist wichtig die Regionalität.
00:11:09: Wir sind von hier und wollen diesen Markt bespielen.
00:11:12: Stichwort Markt ist ein guter Übergang, Absatzmärkte von die Rostocker.
00:11:16: Ich glaube wenn ich unterwegs bin in das Countern Supermärkten hier in der Region man findet euch eigentlich überall in den Regalen was ja auch toll ist in Nord- und Ostdeutschland.
00:11:27: wo seid ihr sonst noch unterwegs?
00:11:29: Nehmen wir uns da mal mit und dann vielleicht kommt gleich noch die Zusatzfrage was darüber hinaus noch geht.
00:11:33: also neben supermärktendes Countern Stichworts Gastronomie und vielleicht auch Sportsponsoring.
00:11:42: Also, unsere Produkte findet man im Kerngebiet es hier oben.
00:11:46: Hier haben wir gesagt, Rostpark ist die Bastion, hier möchten wir überall drin sein wo's geht und dann ausstrahlen von Rostock im ganzen Land.
00:11:53: aber ich bin natürlich in den ganzen neuen Bundesländern auch traditionell.
00:11:57: Die Leute, die in Sachsen wohnen, die kennen Rostcock, die kennt die Ostsee Und das spielt alles hier unter Marke eine Rolle.
00:12:03: Das ist unser Kernvertriebsgebiet, die kompletten neuen Bundes Länder.
00:12:06: Dort haben wir die meisten Produkte und auch die meisten Kunden.
00:12:09: Wir machen auch Export, wir beliefern auch große Räder rein, Schiffe, wir liefern auch Kunden ins kalinarischen Raum Arabischen Raum haben wir auch Kunden.
00:12:18: Das heißt es gibt immer wieder Anfragen, weil Qualität setzt sich durch in solchen Ländern.
00:12:24: So ist am Ende auch dort Schweinefleischprodukte von uns liegen wo sie nicht erwarten würden.
00:12:28: Ja
00:12:28: und ich habe das hat mir jemand erzählt natürlich auch die Wurst Die Rostocker ist auch unterwegs mit auf großen Reisen auf großen Kreuzfahrtschiffen?
00:12:37: Ja eine bekannte Rederei aus Rostok hat unsere Produkte dort.
00:12:40: Es gibt doch Produkte die es nur auf den Schiffen gibt.
00:12:42: die kann man noch gar nicht kaufen Gibt so Wiener für den Frühstücksbereich, kleine Frühstückwiener.
00:12:47: Die gibt es auch nur für diese große Räterei.
00:12:49: machen wir die nur.
00:12:51: Wo wir sagen das ist ein sehr toller Kunde, tolle Menschen und deswegen haben sie auch einen Produkt was keiner anderen kaufen kann wo aber jeder Gast auf dem Schiff das jeden Tag genießen kann.
00:13:01: Wie wichtig
00:13:01: ist dir das, euch das als Unternehmen zu sagen?
00:13:05: Ja wir sind jetzt hier nicht gerade der Wirtschaftsstärkste Standort in Deutschland wenn man das mal vergleicht.
00:13:11: Aber wenn wir unterschiedliche Unternehmen haben nehmen wir jetzt mal AIDA oder Ehe und andere dass man da eben auch zusammen arbeitet sich möglicherweise unterstützt.
00:13:21: Stichwort Hansa.
00:13:22: ich glaube ihr seid auch seit vielen Jahren Sponsor beim FC Hansa aber auch darüber hinaus.
00:13:28: wie wichtig ist das für die Rostocker da auch einfach gegenseitig sich zu supporten.
00:13:34: Ich glaube, das ist essentiell.
00:13:36: eine Region und die Menschen in der Region zusammenhalten.
00:13:40: auf der einen Seite die Produkte kaum von Unternehmen wo sie wissen dort arbeiten Menschen die auch hier leben, die Steuern zahlen aber auch das Unternehmen untereinander arbeiten so wie auch bei Hansa.
00:13:49: seit, ich glaube, aus dem Jahr zwei Tausend vierzehn inzwischen im Kopf habe sind wir dort der Wurstdifferant mit allen Höhen und Tiefen die Hansa hatte waren wir dabei.
00:13:59: Es ist auch herzgut dabei.
00:14:01: Das ist ein toller Verein, und genau so gehört es zur Region dazu für uns zu schauen wo können wir tätig sein?
00:14:06: Wir unterstützen noch kleinere Sportvereine.
00:14:08: im sozialen Bereich sind wir teilweise tätig.
00:14:11: über andere Sachen reden wir bei anderen Sachen nicht.
00:14:14: Man muss sich immer alles erzählen was man macht im Leben.
00:14:16: Das Norddeutscher an das Statement.
00:14:19: Ja und manchmal geht's auch wirklich darum wenn man helfen leisten kann muss man nicht einmal darüber reden sondern manchmal ist es auch wichtig eine Herzenssache die wir haben unternehmen.
00:14:27: Aber die Zusammenhalt, eine Wirtschaft aus meiner Sicht in der Region braucht sich gegenseitig.
00:14:33: Genauso wie wir die Handwerker aus der Region haben, wir könnten auch überregionalere Leute suchen.
00:14:37: Ich versuche möglichst viel hier zu lassen, Partner zu haben, die langfristig aufbauen können und uns verlassen können.
00:14:44: Wir sagen immer, wir verhandeln hart.
00:14:46: Man muss einmal über alles gesprochen haben aber danach ist auch alles klar man kann mit klarer Linie miteinander arbeiten und kann vernünftig auch langfristiger arbeiten gerade in der Region weil Wir leben in der Region, ich lebe in den Regionen.
00:14:59: Die Mitarbeiter leben hier in der Stadt und das ist für uns auch wichtig dass alles dann zusammen gehört weil sonst kann aus meiner Sicht es auch gar nicht funktionieren mit Gesellschaft und Wirtschaft.
00:15:07: Ja und die Kunden, eure Kunden leben ja auch ne?
00:15:10: Natürlich!
00:15:13: Der Kunde bezahlt uns, also wenn der Kunde nicht wäre gäbst du uns nicht.
00:15:16: aber der Kunden natürlich und deswegen sagen wir wir wollen für die Region was zurückgeben auch und natürlich auch den Menschen die für uns arbeiten aber auch den Kunden natürlich indirekt dadurch
00:15:26: Wo Licht ist, es ist auch Schatten.
00:15:28: Nimm uns mal vielleicht noch einmal mit was die sogenannten Herausforderungen auch betrifft bei euch inner Branche aber vielleicht auch im speziellen jetzt hier in Mecklenburg-Worbaumann Was euren Wirtschaftsbereich betriffte Stichwort Rohstoffpreise stichwort vielleicht auch der preisdruck Der im handeln nun einmal herrscht.
00:15:46: Fachkräftemangel weiß nicht ob das auch ein thema bäuch ist beziehungsweise ihr dass aber auch gut bespielen könnt.
00:15:52: nimm uns da einmal mit
00:15:54: also fachkräftig mit einste Hauptthemen.
00:15:57: Der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
00:16:00: Rostock hat eine sehr hohe Vollbeschäftigung zum Teil.
00:16:03: Das heißt wir haben natürlich auch viele Mitarbeiter aus dem Ausland, aus polnischen Raum traditionell weil wir nicht genug Leute hier vor Ort finden.
00:16:11: Wir bilden aus.
00:16:12: Wir versuchen natürlich auch möglichst viele Leute aus der Region zu beschäftigen.
00:16:17: Wir passen aber auf dass die Leute, die bei uns arbeiten sich hier auch niederlassen einen Wohnung haben.
00:16:24: Ich komme mal für ein paar Tage, gehen dann wieder woanders hin.
00:16:27: Leute sollen sich auch identifizieren mit uns als Unternehmen und der Stadt oder die Region wenn sie bei uns arbeiten.
00:16:33: Wir bringen die auch rein in die Stadt.
00:16:35: aber das ist ein riesen Thema wo man noch sehr viel tun muss und auch Weiterbildung machen muss, Angebote schaffen muss, der immer ganz einfach ist weil wir natürlich Arbeitszeiten haben.
00:16:44: Die Menschen fangen früher an traditionell.
00:16:47: Wann geht es da los?
00:16:47: Bei einem Verarbeiter dreieinhalb
00:16:50: vierte Nacht fangen wir an.
00:16:51: Und wenn ich den Leuten aber sage, es sollte um sieben anfangen sagen die möchten wir nicht.
00:16:54: Weil unser Leben ist früh aufhören und deswegen... Also aus der Historie heraus wurde früh angefangen wegen der Kühlung weil nachts war's kühl.
00:17:03: da konnte man natürlich Fleisch bearbeiten.
00:17:05: heute ist das Gewohnheitssache und all das sind natürlich so Themen die Leute auch mitmachen müssen.
00:17:10: und es gibt diese vielen Fleischer wie früher gibt es ja auch nicht mehr.
00:17:13: Und dementsprechend versuchen wir natürlich, das was den Leuten finden können weiterzubilden intern.
00:17:19: Die zu Schulen die Auszubildenden zudem Fleischer zu machen, denen wir brauchen.
00:17:24: Aber dass wird mit einer der größten Herausforderungen sein.
00:17:27: Der Preiskampf ist momentan extrem.
00:17:30: Das muss man einfach sagen.
00:17:31: Was da gerade draußen passiert, wirtschaftlich schlägt sich voll nieder auf die Preise.
00:17:35: Der Handel muss sich behaupten untereinander.
00:17:38: wie sind diejenigen die dann... das Problem haben, die Preise darstellen zu müssen.
00:17:43: Das ist ein sehr, sehr harter Kampf und gleichzeitig kommt natürlich momentan sehr viel Bürokratie aus Brüssel.
00:17:48: viele Vorgaben auflagen also dass das Revatoire was wir an Aufgaben haben Wächst eigentlich jeden Tag, man hat nicht mehr das Gefühl.
00:17:57: Man hakt etwas ab und dann ist es weg.
00:17:59: Wir sind kein Politik-Podcast und wollen nicht zu sehr.
00:18:01: aber wenn jemand hier schon mal einen gestandenen Geschäftsführer vom gestandenen mittelständlichen Unternehmen hat wie ist denn da so deine Einschätzung aktuell?
00:18:08: So man sagt es wird immer viel gefordert vor allem was Bürokratieabbau betrifft dass es immer ein schönes Bass wird oder so ein Schlagwort bis das dann aber passiert und umgesetzt wird oder ob sie überhaupt umgesetzt werden.
00:18:19: spürt ihr das?
00:18:20: Das gibt man paar Erleichterungen stichwort Lieferketten gesetzt beispielsweise oder lässt das alles auf sich warten?
00:18:25: Leicht darum würde ich nicht sagen, es gibt Verschiebungen immer wieder.
00:18:28: Das heißt nein, es kommt später, es kann so nicht kommen und es gibt genug Einsprüche.
00:18:33: aber am Ende kommen viele von den Dingen auf den Tisch.
00:18:36: Und das heißt für uns natürlich bei den vielen Themen die wir sonst schon haben im Tagesgeschäft von der Hygiene, von den Abläufen von der Produkt-Sicherheit Qualitätssicherung, unsere Kernthemen... müssen wir zusätzlich noch jede Menge andere Themen bearbeiten.
00:18:50: Und das führt natürlich dazu, dass sie immer mehr Bürokratie haben dadurch, dass wir Dokumente führen müssen, Nachweise bringen müssen, Mitarbeiter dafür vorhalten müssen und dort ist kein wichtiger Abbauspürbar.
00:19:02: Es wird auf der einen Seite manchmal was vereinfacht.
00:19:06: Dafür kommt wieder
00:19:06: etwas anderes?
00:19:07: Genau es kommt so viel nach, dass ich im Prinzip sagen kann, weil man kann manche Sachen gar nicht zurückdrehen, weil er so ineinander verschachtelt ist wenn die eine Sache rausziehe ... sind so viele andere Dinge, die da nicht funktionieren.
00:19:18: Und das ist das Problem aus meiner Sicht, dass man immer Sachen verrengern möchte... ... aber es ja so aufgebaut ist, dass es gar nicht so einfach ist, das so schnell hinzubekommen.
00:19:26: Es wäre schön und auch wichtig und wünschenswert für uns,... ... damit wir die Ressourcen, die wir haben, auf die Produkte legen können,... ... Auf die Produktionen, auf den Vertrieb,... ... auf das Marketing und den Kunden ansprechen.
00:19:38: Und weniger Leute binden müssen mit der reinen Verwaltung von Dokumenten an Aufgaben und Statistiken.
00:19:44: Ja,
00:19:45: viele Sachen liegen dann leider auch nicht in unserer Hand.
00:19:48: Stichwort Energiepreise, Rohstoffpreise... Da muss man damit umgehen.
00:19:53: Das ist momentan dumm.
00:19:54: Energiepreis ist gerade in einer Branche wie uns.
00:19:57: Wir haben da hundertfünfundsechzig Tage mehr eine Kühlung.
00:20:00: die läuft immer auf voller Last, weil immer die Produkte gekühlt werden müssen.
00:20:03: wir brauchen jeden Tag Strom.
00:20:05: Das heißt, wir haben immer das Problem dass wir natürlich einen riesen Bedarf haben im Verhältnis zu anderen und davon ganz stark abhängig sind.
00:20:13: Da hoffe ich, dass da auch mal so lange wieder Ruhe reinkommt.
00:20:16: aber die Energiepreise schlagen sich sehr direkt aus Produkt durch.
00:20:19: Die Dieselpreise auch weil natürlich alles gefahren werden muss von A nach B bis hin zum Verbraucher in den Supermarkt.
00:20:25: Optional das kostet immer mehr Geld und die Herausforderungen dort sind gerade in Überlegung mit Solar mit anderen Themen um uns da unabhängiger zu machen.
00:20:34: Aber auch all das kann man nicht von jetzt auf gleich.
00:20:37: Stück für Stück werden wir auch dort mehr investieren, um auch dort immer die Mehr-Unabhängigkeit zu werden.
00:20:43: Aber Energien sind ein riesen Thema was die Kosten angeht und die Rohstoffe ist natürlich auch wieder abhängig davon.
00:20:49: Weil viele mal vergessen sie sagen mein Lkw wird teurer!
00:20:53: Auf jeder Stufe wird der LkW teurer.
00:20:55: Vom Bauern zum Schlachthof vom Schlachtdorf zum Zerleger alles was dort fährt wird teuerer Summieren sich die Kosten nachher.
00:21:04: und das heißt natürlich die Rohstoffe steigen weiter, wissen auch.
00:21:07: Der Landwirt soll investieren in Tierwohl, in Nachhaltigkeit.
00:21:10: All das fordern die Menschen ja auch oder die Gesellschaft aber auch.
00:21:13: all das muss bezahlt werden.
00:21:15: Das heißt am Ende müssen wir das über die Produkte am Ende der Kette auf den Verbraucher umlegen.
00:21:21: Aber das führt natürlich dazu dass man in einem harten Preiskampf steckt, einen harten Wettbewerb Um gleichzeitig aber auch Kosten von vom unten kommen dem er weiter steigen.
00:21:31: Das heißt, wir laufen im Prinzip auf so einen Knallpunkt zu.
00:21:35: Wo wir uns immer drinnen bewegen müssen das ist nicht knallt aber bildlich gesprochen.
00:21:39: Wir wollen es nicht zu dramatisch darstellen also der.
00:21:43: das Unternehmen soll ja stabil dastehen und hoffentlich auch mit seinen Produkten weiter hier die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus überzeugen.
00:21:53: stichwort Überzeugung.
00:21:55: ich oute mich jetzt mal Rostocker, Bratwurst-Fan?
00:22:00: Ich bin ein Grillfan.
00:22:01: Es ist einfach so... ich weiß viele Menschen sagen ach Wurst und so weiter und Grillen und muss sagen wir haben jetzt gerade natürlich die schönste Zeit des Jahres zum Grillen.
00:22:09: Wie isst denn das beim Geschäftsführer von die Rostdocker?
00:22:11: wenn dann diese Glaubensfrage aufkommt?
00:22:14: Brat Wurst mit oder ohne Darm?
00:22:16: man sieht ja immer die typischen Rostcocker ohne Damm im Supermarkt!
00:22:20: Und dann stehen da daneben sind sie daneben mit Darm.
00:22:25: wie wie wie machst du das?
00:22:27: Wie entscheidest du das?
00:22:27: Am besten von beiden etwas, oder... Ein schwieriger Frage jetzt.
00:22:30: Ein
00:22:30: leichtes Übergewicht ohne Damen inzwischen!
00:22:33: Bei mir auch.
00:22:35: Ich esse beide und ich esse auch mit Damen sehr gerne aber in der Regel oft.
00:22:39: inzwischen esse ich auch lieber die Ohne-Damen.
00:22:41: Das ist aber auch so ein bisschen stimmungsabhängig.
00:22:43: und wie die Wurst gemacht wird auf dem Holzkohlegrill, auf den Gasgrill oder in der Fettpfanne oder beim Omen, wo man sie gerade beziehen kann bei einem immissen Weihnachtsmarkt.
00:22:51: Aber meine Tendenz ist eigentlich eher die Ohnedamen.
00:22:55: Ich finde einfach, die hat relativ wenig starke Würzungen.
00:22:59: Die hat kein Kümmel drin und keine Majoran drinnen.
00:23:01: Sie hat keine besondere Tendenz.
00:23:02: Es gibt die beiden großen Tendenzen mit Kümmeln Richtung Nürnberg, mit Majoran Richtung Thüringen... Und ohne Darm ist halt Salz und Pfeffer.
00:23:10: Die ist die goldene Mitte?
00:23:11: Genau!
00:23:12: Die Goldene Mitte.
00:23:13: Das ist offen für alles.
00:23:15: Das sind offen für die Soßen und das Drumherum.
00:23:17: Man hat keinen überbordenen einseitigen... Das mag ich einfach, sonst sehr gerne.
00:23:25: Dass die so ein bisschen mir meine Wahl, mein Spielraum lässt als Currywurst zu machen und Bratwurst mit Salat ohne Mit-Sosen wie auch immer...
00:23:32: Ja, ich wollte grad fragen, wie machst du das?
00:23:34: Wenn das privat mal so geht es dann auf den Gasgrill oder gibt's halt... Hast du da spezielle Vorlieben?
00:23:39: Also bis zu meinem Urlaub war ich ein reiner Holzkohle-Griller.
00:23:42: Ich hab das auch mal verteidigt!
00:23:44: Das ist doch Vorkommendung!
00:23:49: Ich bin jetzt auch überlegen, dass Gasgrill schon schön einfach anstellen.
00:23:53: Dann ist er da!
00:23:54: Schön die Temperatur auch regulieren ne?
00:23:55: Das
00:23:55: andere ist vielleicht so ein bisschen mein konservatives Denken bei dem Olskohle-Grill... ich mag beides aber der Gasgrills denke ich werde mich dahin entwickeln ohne es vielleicht vor meinem Urlaub so gewollt zu haben.
00:24:06: Auch das ist wieder eine Glaubensfrage unter den Grillmeistern und da darf gerne beides sein.
00:24:12: also wir wollen das auch gar nicht irgendwie Vorschreiben, du hast es eben schon mal so ein bisschen angesprochen.
00:24:17: Das Thema Umgang mit Fleisch, mit Wurst.
00:24:21: die Esskultur der Menschen das hat sich ja schon kann man schon sozusagen letzten zehn, fünfzehn Jahren verändert.
00:24:29: Die Menschen gucken mehr hin im Supermarkt wenn sie vom Regal stehen.
00:24:35: Sie kaufen bewusster glaube ich.
00:24:36: sie gucken auf Regionalität.
00:24:38: Ich glaube dass ist vielen Menschen wichtig wo die Wurst herkommt.
00:24:45: Wie bewegt ihr euch da in diesem Spannungsfeld, um auf diesen Markt oder hier bei uns vor Ort auch zu bestehen?
00:24:52: Wie geht ihr damit um?
00:24:53: Also wir haben uns mit dem Thema intensiv beschäftigt.
00:24:56: Es war grundsätzlich von mir aus wie jeder Essen was er möchte.
00:24:59: also ich bin da weder Ideologe für die eine noch für der andere Seite sowieso nicht aber ich bin doch kein Fleischideologe.
00:25:06: Ich glaube es ist ein Thema der Verhältnismäßigkeit.
00:25:09: Wie viel ich von Sachen esse Klar, ich habe natürlich noch die Themen wo es uns reine Tierwohl geht.
00:25:14: Wir arbeiten mit Fleisch das kann ich nicht wegdiskutieren Das ist auch eine andere Geschichte.
00:25:18: wer da seit den Themen hat ist auch in Ordnung.
00:25:23: Die wir als Unternehmen haben aber für uns entschieden.
00:25:26: dass wir uns eigentlich im Fleischbereich weiter Umtreiben werden hat mehr Gründe.
00:25:33: Aber der Hauptgrund ist einfach Dass wir bei der bei der Beschäftigung mit dem Thema gemerkt haben der eine macht das gesundheitsgründen Der andere macht's, weil ihm das zu viel ist.
00:25:43: Weil er sich gerne mag.
00:25:45: Aber da gibt es ja auch den, der es aus Überzeugung macht fürs Tier und er möchte nicht dass das Tier... ...aus einer sich Schaden erleidet oder geschlachtet wird oder getötet wird.
00:25:54: Und wenn alles über selben Maschinen läuft dann passt das für uns nicht.
00:25:58: Deswegen haben wir für uns gesagt Wir sind authentisch, dass was wir sind!
00:26:02: Wir machen Fleisch, wir machen Wurst aber aus Tieren mit tierischen Rohstoff und deswegen werden wir das andere Thema Momentan nicht in der Städte, die wir jetzt arbeiten angehen.
00:26:15: Wie irgendwann sagen man baut was Neues auf oder eine neue Produktion oder sucht sich einen Partner dafür.
00:26:23: Das mag alles im Zukunft noch geschehen weil das ja auch alles ein Lebensmittelproduzent am Ende des Tages und müssen ja auch mit dem Markt gehen.
00:26:31: aber stand heute sind wir sagen dass was wir machen ist mit Tieren mit allem vorn Nachteilen und deswegen bleiben wie auch
00:26:40: Das ist auch total nachvollziehbar.
00:26:42: Ich wollte noch mal ein bisschen auf das Thema hinaus dieses Bewusstere konsumieren, dass ihr da auch voll mitgeht und sagt ich muss vielleicht nicht mehr siebenmal die Woche Wurst aufs Brot haben kann auch mal variieren.
00:26:54: Dass wir immer dieses Mehr, mehr, mehr dass man sagt hey Leute wir stehen dazu was wir machen ja wir stellen Fleisch und Wurst her und stehen da auch Voll hinter für unsere Kunden.
00:27:03: aber auf der anderen Seite sagen wir auch es muss nicht noch immer mehr sein sondern bewusster Umgang mit dem Fleisch jetzt mal unabhängig von der anderen Thematik.
00:27:11: Das ist schon sehr, sehr wichtig!
00:27:12: Der bewusste Umgang fängt ja damit an dass ich eben dem Tier auch Respekt zolle indem ich nicht irgendwas wegschmeiße oder irgendetwas nicht verwerte sondern wir sagen schon auch eine Lungenwurst hat ihre Berechtigung.
00:27:24: natürlich sagen viele in einer Lunge in der Wursten können man nicht essen es kann man essen.
00:27:28: das ist auch Teil des Tieres gewesen und aus Respekt davon auf unserer Sicht Es spricht nichts dagegen, es zu verwerten.
00:27:35: Weil das Bektos wäre.
00:27:35: aus meiner Sicht ist dann wegzuwerfen richtig.
00:27:38: und genauso mit der bewusste Umgang mit Lebensmitteln.
00:27:42: ich muss nicht... Ich ess auch nicht jeden Tag Fleisch und Wurst sondern ich habe auch Tage wo ich keinen Lust drauf habe oder nicht möchte oder bewusst sage mal einfach mal aussetzen davon.
00:27:53: Ich glaube was gehört mit dazu?
00:27:54: weil vieles in Deutschland über den Preis und Masse man muss viel kaufen man wird dauernd gelockt mit Angebot man kauft, kauft und kauft ist der Kühlschrank voll ... muss er ja gegessen werden.
00:28:04: Genau, und dann wandert doch viel im Mülleimer?
00:28:06: Genau, viel an den Mülleimern... Und dieser bewusste Umgang mit Lebensmittel, mit dem Essen,... ...und dann vielleicht auch sagen ich gönne mir etwas Hochwertigeres, etwas Besseres.... ...und gebe das Geld auch aus für den Produzenten,... ...dann vielleicht sogar noch für den Prozenten um die Ecke, den ich kenne.
00:28:20: Ja, hier.
00:28:21: Da wohnt Arbeit der mein Nachbar.
00:28:23: Ich kaufe das Produkt bei dem,... ...denn weiß ich ja wofür ich es darlasse... ...und etwas hochwertig, etwas weniger.
00:28:28: Ich glaube jetzt kann uns auch sehr gut tun in der Gesellschaft wenn wir auch das Thema... Nahrung wieder als Genuss und bin ja manchmal als eine reine Nahrungsaufnahme nehmen.
00:28:38: Jetzt haben wir schon ganze Menge gesprochen über die Rostocker, über die Geschichte des Unternehmens und den Stand wie es heute ist.
00:28:46: wenn du jetzt nochmal zurückblickst auf deine Zeit bis sieben als du eingestiegen bist alle Höhen und Tiefen mitgemacht.
00:28:54: wenn du nur so zurückblickt was waren besondere Herausforderungen?
00:28:57: Und wo bist du vielleicht besonders stolz drauf was ihr bis heute geschafft
00:29:01: habt?
00:29:02: Also es gibt jetzt keine Situation, wo ich sagen würde das ist jetzt der Schlüsselerlebnis gewesen in irgendeine Richtung.
00:29:07: Ist ja
00:29:07: ja eine Entwicklung auch.
00:29:08: Genau wir haben immer wieder Veränderungen, Veränderung und Sortiment.
00:29:11: dann laufen die Produkte mehr, da laufen die weniger.
00:29:13: Dann müssen wir hier was machen, da was ändern.
00:29:15: Wir machen sehr viele Entwicklungen, wir machen sehr viel neue Produkte.
00:29:18: Wir versuchen immer wieder dem Kunden etwas Neues zu bieten Und das ist auch unser täglich Brot.
00:29:24: also wie gesagt das ist die Tages-Challenge eigentlich oder normale Challenge.
00:29:29: Das besonders Wichtig ist oder was ich mit stolz empfinde, dass wir damals die Belegschaft mitgenommen haben.
00:29:35: Dass die Beleggenschaft dabei geblieben ist, dass die Menschen auch stolz sind bei uns zum Arbeiten und wenn wir neue Leute holen, auch jetzt diese Internationalität hinbekommen zu sagen Wir haben Mitarbeiter aus Polen, wir haben aus Deutschland, wir im verschiedenen Nationalitäten neun oder elf inzwischen Und es funktioniert wie als Team.
00:29:54: die Rostocker schaffen es das umzusetzen.
00:29:59: Was mich auch sehr stolz macht, wenn ich das sehe jeden Tag und natürlich dass die Leute jeden tag da sind und auch zum Unternehmen kommen.
00:30:07: Das ist ja auch nicht selbstverständlich.
00:30:08: man kann ja auch andere Attraktiven suchen.
00:30:10: Die Leute kommen jeden Tag sie stehen zum Unternehmen.
00:30:16: Schön, dass man haben kann.
00:30:17: und stichwort engage morgen du gehst ja auch noch einen schritt weiter.
00:30:20: Und bis seit zwei tausend siebzehn vorstandsvorsitzender des a m v m v also der marketing gesellschaft der agrar und ernährungswirtschaft dann muss ich mal auf mein mein zettel gucken.
00:30:32: Was hatte ich dazu bewogen, da sozusagen dich dort auch zu engagieren?
00:30:35: Und da spannen wir jetzt vielleicht in etwas weiteren Bogen zur Ernährungsbranche im MV.
00:30:40: Vielleicht ist das eine Anschlussfrage gleich mal.
00:30:43: Wie wichtig ist die für die Wirtschaft in ganz Mecklenburg-Vorpammern die Ernährungsprange?
00:30:49: Fangen wir mit zweiten Teil ein.
00:30:50: und der Nähungsbranche ist der stärkste verarbeitende Gewerbe im ganzen Land.
00:30:54: Das heißt die meisten Umsätze und Mitarbeiterzahlen in dem verarbeitenden Gewerbe im Land.
00:31:05: Die Ernährungsbranche ist in den kleinen Orten, den großen Orten.
00:31:08: ich habe den Fleischer, ich hab den Bäcker Ich habe den Landwirt, ich habe Dr.
00:31:12: Ötger, große Betriebe kleine Betriebel Und all das ist ein Teil der ganzen Gesellschaft hier im Land, die natürlich überall ist und auch gerade Touristen muss.
00:31:22: zum Beispiel brauche ja auch eine gute Ernährung.
00:31:24: Die Leute, die herkommen wollen gut essen, sie wollen gut trinken.
00:31:27: Sie wollen die Region kennenlernen und die Menschen, die Produkte.
00:31:29: Deswegen ist die Ernährungsbranche für dieses Land auch von den Arbeitnehmern her elementar.
00:31:36: Und wenn die wegbrechen würde, glaube ich dann wäre das eine größere Katastrophe als wenn wir alle Werften schließen würden morgen?
00:31:41: Absolut!
00:31:42: Auf meiner Perspektive.
00:31:43: Der werft mir dabei, der sagt andersherum.
00:31:44: Aber ich glaube, wirtschaftlich gesehen ist die Ernährungsbranche schon eine Anker-Wirtschaft
00:31:50: hier.
00:31:50: Ja und das geht manchmal so ein bisschen unter in der Wahrnehmung der Bevölkerung weil man es vielleicht nicht so wahrnimmt unmittelbar?
00:31:56: Nee immer alles da.
00:31:57: Ja genau.
00:31:58: Da schließt mal einer auch dass er weg mit der arme Bäcker aber ich glaube wie Leute darüber nachdenken... Die Qualitäten die sie an den Bäckern beim Fleisch haben bekommen ist anders als diese manchmal am Supermarkt bekommen.
00:32:07: Nicht immer gibt's auch sehr gute Qualitäten.
00:32:09: Aber trotzdem, dieses persönliche, diese Norsen-Geschmacksveränderung der Fleischer macht noch sehr viel individueller.
00:32:16: Der Bäcker auch, der kleine Bäcker hat das Gespräch noch.
00:32:18: Man kann da hingehen und hat sozial einen Anlaufpunkt.
00:32:21: Das sind alle so Themen die für eine Region gerade ländliche Regionen wie hier im Land wichtig sind.
00:32:26: Und deswegen ist es glaube ich ganz, ganz viel was die Ernährungsbranche auch für das Land eigentlich tut gesehen von... Sponderinge Sportvereine vor Ort der Feuerwehren die Unterstützung untereinander.
00:32:38: Das kommt noch in Top.
00:32:39: also ganz viele Themen, die aus diesem Mittelständischen das muss man dazu sagen wir sind mittelständisch geprägt Wir haben wenig Großbetriebe wir haben auch wieder sehr kleine Betriebe aber ein ganz großer Teil des Mittelstand und da sind ja eigentlich die die auch vor um vor Ort am Laufen halten und das Geld wieder zurückgeben in die Wirtschaft in die Leute Und Unterstützung leisten.
00:32:59: und deswegen ist hier dieser Nährungsbranche dieser Kern neben dem Tourismus eigentlich mit einer der größten Kerne.
00:33:07: Ich glaube, dass der Tourismus ohne Ernährung nicht funktionieren kann.
00:33:10: Genau das bedingt sich, glaubt der Tourismus wird und bleibt einer der wichtigsten Faktoren Wirtschaftsfaktoren für RMV aber ich glaube das bedient sich ja also.
00:33:19: ohne Gastronomie oder Ernährungen und Versorgung kann der Touristmus nicht überleben und umgekehrt auch nicht.
00:33:25: Man selber auch so wenn ich irgendwo hin fahre möchte ich mich nicht aus Essen ärgern.
00:33:31: Man kann noch so eine schöne Veranstaltung haben, wenn Essen schlecht ist.
00:33:33: Sagen alle das Befehl war scheiße.
00:33:36: Entschuldigung aber...
00:33:38: Da schneidet man nicht raus!
00:33:39: Genau
00:33:39: und das bleibt dann drin.
00:33:40: Aber alle Leute denken sich oh das Essen war schlecht.
00:33:43: die Veranstaltungen wenn man nachfragt ja die war gut.
00:33:46: Aber und im Urlaub auch ich möchte mich erholen, ich möchte entspannt sein Ich möchte etwas genießen für mich tun Und der gehört einfach essen mit dazu.
00:33:55: Deswegen wie gesagt ist es halt so wichtig ist ja nun mal der Verband für die Ernährungsbranche und das war mir immer wichtig auch nicht nur für unsere Unternehmen, sondern generell dass die Ernärungsbranche im Blick bleibt.
00:34:11: Dass man weiter entwickeln kann.
00:34:13: Wir arbeiten seit Jahren auf eine Dachmarke in so wie Südtirol und sagen dieses Land kann das vertragen.
00:34:18: Das wenn ich an MV denke, denke ich nicht nur an die Seenplatte oder an die Ostsee, sondern ich denke auch an die Produkte, an die Menschen, die es herstellen.
00:34:25: So will ich in Südtirol immer an die Äpfel denke.
00:34:28: An die Übernachtung, an die Kühe und all das was du den schinkt, was Südtirol ausmacht neben den Bergen.
00:34:33: Und genauso arbeiten wir seit Jahren daran eine Dachmarke zu finden um natürlich auch dort die Unternehmen noch zu stärken damit die Kunden gerade die Urlauber und die Zugereisten gleich wissen dass Produkt kommt von hier.
00:34:45: Das ist ein Produkt aus dem Land Was sich kaufen kann mit dem Geschmack vom Land was ich erwarte.
00:34:50: Das ist zum Beispiel ein sehr wichtiges Thema.
00:34:53: aber natürlich auch viele kleinere Betriebe ... haben alleine vielleicht keine Lobby.
00:34:56: Und auch da ist der AMV wieder wichtig, wo ich sage... Da müssen wir gemeinsam sehen dass wir die Themen platzieren.
00:35:03: Das Thema Arbeitskräfte haben wir alle,... das Thema Energien haben wir allen und deswegen finde ich so wichtig sich zu engagieren auch für die anderen mit um natürlich auch dann die Ernährungsbranche natürlich auch unsere Produkte mit aber auch die ganze Branche an sich präsent dazu machen im Land.
00:35:19: Das hast du gut zusammengefasst.
00:35:21: Vielleicht dann jetzt meine Abschlussfrage schon im heutigen Podcast Made in Mv, wenn man sich jetzt vorstellt nicht nur ich sondern die Verbraucherinnen und Verbrauchern stehen wieder vom berüchtigten verbrühmten Supermarktregal.
00:35:35: was ist dein Wunsch einfach?
00:35:38: Nicht nur für die Rostocker fürs Unternehmen also für euer Unternehmen sondern auch im Hinblick auf den Verbrauchen Verbraucha beim Einkauf Regionaler Produkte.
00:35:47: worauf sollten sie einfach stärker achten?
00:35:49: also was ist dein einfach denn denn Empfehlung?
00:35:51: Also mein Wunsch entweder kann ich auch meinen Wunsch wäre dass die Leute Produkte kaufen, die Sie kennen aus der Region damit die Unternehmen vor Ort die Arbeitsplätze fort unterstützen.
00:36:01: gleichzeitig ist es ja auch eine Rückgabemöglichkeit Unternehmen wieder an die Gesellschaft und Sportvereine.
00:36:08: all das bedingt sich einfach Dass man die Regionen nicht das in Augen verliert da wo man lebt.
00:36:13: Die Produkt auch unterstützt und vielleicht nicht immer nur über den letzten Cent einkauft, oder manchmal sagt ich kaufe etwas weniger.
00:36:20: Aber ich kauffe bewusst und ich kaufe vor allen Dingen die Produkte aus dem Land oder aus der Region wo ich gerade bin weil das ja auch meine Region ist.
00:36:28: Das wäre mein Wunsch.
00:36:29: Ja, das gilt für alle Produkte aber insbesondere dann wenn man vor dem Wurst oder wo ein Wurstregal steht und dann zu berühmten Grillwurst greift dass es dann im besten Fall die Rostocker ist
00:36:39: Genau da wo der Matrose auch drauf ist und winkt
00:36:43: aus dem Regal winkt.
00:36:45: Wir haben's ja einfach gemacht wir haben den Namen und den Matrosen drauf.
00:36:48: genau.
00:36:48: natürlich ist er wünscht dass man das eigene Produkt kauft.
00:36:51: Aber ich halte es auch für ganz ganz wichtig einfach dass man in der Region kauft damit auch bis zur Landwirtschaft runter eigentlich sich gegenseitig hilft, dieses Gegenseitige wieder füreinander da sein kann ja auch darüber dass man dir unterstützt.
00:37:05: Absolut!
00:37:06: Auch über diesen Punkt über die Verbraucher also in der Supermarktkasse letztendlich darüber das auch regelt.
00:37:11: und da sind wir wieder beim Thema Regionalität.
00:37:14: Sich miteinander vernetzen unterstützen im Land in Mecklenburg-Vorpommern damit unser Land so bleibt wie es ist.
00:37:20: und dann sage ich vielen vielen Dank an Tobias Blömer Geschäftsführer von Die Rostocka.
00:37:25: herzlichen Dank für das Gespräch.
00:37:27: Das
00:37:31: war Made in MV, euer
00:37:33: Podcast
00:37:34: für Unternehmertum, Startups und Gründergeist in Mecklenburg-Vorpommern.
00:37:39: Wenn ihr mehr über Unternehmen aus Mecklamburg-Vorpommern erfahren wollt dann drückt doch einfach die Glocke bei eurem Podcast Anbieter des Vertrauens oder folgt uns auf YouTube und allen weiteren Kanälen!
00:37:52: kleines oder mittelständisches Unternehmen als Organisationen- oder Institution einen eigenen Audio- oder Videopodcast plant, dann kommt gern auf mich zu.
00:38:02: Ich unterstütze euch bei der ganzen Konzeption, Aufnahme-, Produktion und Vermarktung eures Podcasts!
00:38:08: Wenn ihr Interesse habt, dann schaut doch einfach mal auf meiner Website vorbei unter wellenauschen-mv.de.
00:38:16: Dort könnt ihr auch gerne einen Termin vereinbaren.
00:38:19: Oder ihr schickt mir einfach eine E-Mail unter infoatwellenrauschen-mv.de.
00:38:26: Ich freue mich über jede Anfrage, bis dahin euer Oli Kramer.