Made in MV

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00:00:06: Und dann sage ich herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Podcast Made in MV.

00:00:26: Ja, liebe Leute wir haben eine kleine Sommerpause eingelegt das soll vorkommen ein bisschen Urlaub gemacht Aber es geht jetzt mit frischen Wind voller Elan weiter und ich freue mich ganz besonders, dass wir heute Friedemann Kunz zu Gast haben.

00:00:39: Inhaber Gründer von Scanhouse Marlow!

00:00:42: Ich sage herzlich willkommen Herr Kunz im Wellenrauschenstudio.

00:00:46: Herzliche Dank das macht jetzt schon Spaß.

00:00:49: Das freut mich und ich hoffe, wir können heute ein bisschen aus der Historie plaudern.

00:00:54: Aber auch aus der Gegenwart und vielleicht auch einen kleinen Blick in die Zukunft werfen rund ums Gennhaus Malo aber auch die Geschichte natürlich ihrer Familie.

00:01:04: Vielleicht ist das mal so.

00:01:04: die Einstiegsfrage?

00:01:05: Ich habe gehört, wir haben heut gar nicht so viel Zeit!

00:01:08: Herr Kunz ist immer irgendwie voller Terminkalender.

00:01:12: deswegen mal vielleicht die Einsteigsfrage was treibt sie noch an her, Kunz wenn man sagt viele sagen da ja Der Sohn sagt vielleicht, er denkt das vielleicht nicht.

00:01:20: Aber der sagt manchmal, der könnte schon in Rente gehen aber er ist voll im Dienst von ScanHouse um das Familienerbe auch eine gute Hände zu geben weiterzugeben was treibt sie heute noch an?

00:01:34: Das kann ich Ihnen ganz einfach sagen.

00:01:36: es gibt viele Menschen die haben Hobbys und viele Hobbies.

00:01:39: Es gibt Jäger, Segler, Golfspieler usw.. Ich habe nur ein Hobby und das ist das Unternehmen.

00:01:47: Und viele Menschen freuen sich, wenn da Freitag kommt und sagen, der Freitage ist das schönste Tag in einer Woche.

00:01:54: Ich sage, der Montag ist das Schönste Tag für mich in der Woche weil es dann wieder weitergeht!

00:02:00: Das ist doch, ja.

00:02:01: Der Chef liebt's vor, denke ich mal und das sehen auch alle Mitarbeitenden!

00:02:06: Lassen Sie uns eine kleine Zeitreise unternehmen in die Historie von Scanhouse Marlow.

00:02:12: Ich kenn es natürlich schon ein bisschen aber unsere zuhörer- und zu seeren kennst noch nicht.

00:02:16: vielleicht mal der Einstieg... Die Wurzeln der Familie reichen ja bis ins, kann man ja sagen, früher XIX Mitte XIX Jahrhundert was auch die Unternehmung betrifft und da gab es ja den Robert Kosso, der dann später der Sohn kam er der Karl das können Sie gleich mal erzählen.

00:02:37: Aber ich will so ein bisschen darauf hinaus.

00:02:38: was waren die Anfänge der Familie in Malo selbst?

00:02:43: Also die Familie in Marlo geht noch viel früher an.

00:02:48: Ich bin die neunte Generation in Malow.

00:02:51: Und wenn wir jetzt über Scan House und das Werk sprechen denn ist es völlig richtig Das Robert Kossow, also mein Ur-Uhrgroßvater, das Werk gegründete als Fassfabrik.

00:03:06: Und Robert Korsow war wie ich, er war Kaufmann und kein Fachmann.

00:03:12: Deshalb hat Robert Krossow in Malu mit Gründern der Ziegelei und Moldgerei und dann natürlich den Bedarf von Holzfässern gesehen nicht nur für die Milchprodukte, sondern auch für Fisch und andere Lebensmittel.

00:03:29: Denn man darf ja nicht vergessen die Holzfässer waren damals was heute eine Tetrapack ist.

00:03:36: Und wie er in den U-Kirchen im Jahr eighteenhunderteinundneunzig geht es Unternehmen gegründet hat, ist er leider achtzehnhundertneuneunzig bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen.

00:03:45: Er war leidenschaftlicher Fahrradfahrer und dann hat mein Urgroßvater also sein Sohn ist dann zurückgekommen nach Marloweberverkäufer, Porzellanverkäuer auf Rügen und ist jetzt zurückgekommen nach Marlo und hat das Berg richtig groß aufgebaut.

00:04:04: Und war in der Region der größte Arbeitgeber.

00:04:11: Dann kamen in den Aktionen Rosel die Enteignung.

00:04:16: Das war dann zu DDR-Zeiten, als die meisten DDR-Betriebe unternehmen zu verstaatlicht wurden.

00:04:24: letztendlich und ja da eigentlich auch Regieros vorgegangen wurde.

00:04:28: Ja also das war ja Direktion Rose hat sich speziell auf Hotels Gastronomie Lebensmittel und da zählte er natürlich zu weil die Fässer für die Lebensmittelindustrie dienten.

00:04:42: Vielleicht nochmal einen halben Step zurück bevor wir gleich noch mal über die DDR Zeit entsprechen.

00:04:47: Was war das für ein Typ, der Karl-Korso bzw.

00:04:51: Robert Korso?

00:04:51: Sie sagten klar Kaufmänner!

00:04:53: Der Karl kam eigentlich vom Porzellan, musste sich ja vielleicht dann auch umstellen, neues Gewerk... Aber diese Tugenden damals was haben die Männer ausgezeichnet?

00:05:06: Also ich habe leider keinen von beiden kennengelernt logischerweise Aber ich sage mal, aus meiner Perspektive heute waren das so wie wir heute auch hanseartische Kaufleute.

00:05:18: Ein Wort über ein Wort, einen Handschlag an den Handschlachten und eine große Maß von Bescheidenheit.

00:05:27: Ich erzähl mir eine kleine Geschichte Da Robert Kossow hat sehr spät geheiratet und lebte bei seiner Mutter Und liebte das Gericht Leber.

00:05:39: Und wie denn seine Mutter verstorben war und seine Frau ihm sein Lieblingsgericht leber machen wollte, da hat sie das nie hingekriegt.

00:05:48: Bis sie dann zum Metzgermal ging und sagte was hatte meine Schwiegermutter für Leber immer gekauft?

00:05:55: Ja lachten die!

00:05:56: Das war die billigste Hammeleber, die wir überhaupt haben.

00:05:59: Und dann hat sie die gekauft und dann kam sie nach Haus.

00:06:02: und dann sagte Robert Kosso Mensch jetzt hast du es endlich geschafft.

00:06:07: Das ist die Anekdote.

00:06:08: Und das spiegelt ja auch irgendwo diese Bodenständigkeit wieder, die die Menschen hier nicht nur im Norden also generell auch die Unternehmer auszeichnen vor Ort etwas schaffen, die Menschen mitnehmen und ja sozusagen auch Arbeitsplätze schaffen lassen so einen Sprung machen in DDR-Zeiten sprachen an Die Enteignung des eigenen Betriebs.

00:06:33: Wie ging es dann weiter?

00:06:34: Ihre Familie BAD, sozusagen rüber und dann später nach Schweden.

00:06:42: Wie war da erstmal so der Werdegang?

00:06:44: Es war sicherlich auch eine schwere Entscheidung!

00:06:46: Ja also mein Vater, seine Familie stammte aus Malo und meine Mutter kam aus Gilo bei Malkin und ihr Vater war Landarzt dort.

00:06:58: und die haben sich dann kennengelernt und sich entschieden in den Westen zu gehen Und sind dann nach Neumünster gezogen, natürlich illegal durch den Wald.

00:07:12: Damals gab es ja noch keine Mauer und hatten dann gute Freunde in Schweden und die haben gesagt, was macht ihr hier nach Kriegsdeutschland?

00:07:23: Kommt doch mit nach Schweden!

00:07:25: Und so sind meine Eltern dann um uns in der Fünfzig bei zwei Koffern und fünfzig schwedische Kronen nach Schwede gegangen haben dort ihre Existenz aufgebaut.

00:07:35: Wie hat dann der junge Friedemann Schweden kennengelernt, in der damaligen Zeit?

00:07:40: Er wurde in Schweden geboren.

00:07:43: Also ich kannte nichts anderes.

00:07:45: aber meine Eltern haben sich natürlich auch wollten nicht in die DDR fahren weil Flüchtlinge wurden ja denn ab und zu mal zurückbehalten und das Risiko wollten sie nicht eingehen.

00:07:57: Und deshalb bin ich mit fünfzehn Jahren erst das erste Mal schon meiner Oma nach Malu gefahren.

00:08:05: Eindruck, gab es so ein Gefühl wie Heimat?

00:08:09: Hat sich das entwickelt dann?

00:08:11: Das war ja spannend.

00:08:13: Ich bin sehr konservativ und altmodisch und die ganze Geschichte ist mir natürlich durch den Kopf gegangen.

00:08:20: ich habe die Fabrik gesehen, die enteignet war, die zu dem Zeitpunkt Möbelteile herstellte.

00:08:26: Ich hab das Haus gesehen aber vor allem meine Oma und ich hatten ein sehr innerliches Verhältnis Und demzuforgige bin ich dann, gerade wie ich den Führerschein machen konnte.

00:08:39: Sehr sehr oft bei ihr gewesen und meine Kopie sind nach Mallorca geflogen oder weiß ich wohin noch nicht?

00:08:49: Zu Oma Nachmalung!

00:08:52: Das war eine fantastische Zeit auch sehr gut weil ich zu diesem Zeitpunkt die Mentalität, die Menschen kennengelernt habe.

00:09:03: Ich muss doch sagen, damals gab es etwas das hieß Hausbuch.

00:09:07: Jede Familie hatte ein Hausbuch und da mussten die Gäste vor allen Dingen aus dem kapitalistischen Ausland sich eintragen.

00:09:15: Und dann habe ich wenn ich zu Weihnachten oder in der Adventszeit meiner Oma war sage ich gebe mir das Hausbuch!

00:09:22: Ich muss mal gucken wie viel Tag ich in diesem Jahr bei dir gewesen bin und das war erstaunlicherweise dann sechszig, siebzig, achtzig Tage.

00:09:30: also das war sehr oft dass ich bei ihr war.

00:09:33: Also ganz, ganz toll und da hat man natürlich nicht nur als Kind sondern noch als Jugendlicher oder auch als junger Mann dann sehr viel aufgesogen.

00:09:41: dieser Gedanke.

00:09:43: Da ist dieses Werk, dieses ehemalige, dieses Familienwerk war das sowas was ich dann vielleicht später wo man ein bisschen älter war immer wieder so ein bisschen im Kopf festgesetzt hatte.

00:09:55: Vielleicht nicht wissen was daraus wird oder was man daraus machen kann aber dass man es vielleicht irgendwann zurück gewinnen könnte.

00:10:01: Also die Idee hat man nicht zu DDR-Zeiten, sondern erst wie die Wände kamen.

00:10:10: Aber ich habe immer die Meinung gehabt, man kann zurückfordern und man kann haufenweise Sachen haben wollen aber man muss grundsätzlich immer wissen was man damit tut.

00:10:22: Und dann kam halt die Idee.

00:10:25: weil ich ja durch die Besuche in der DDR wusste wie hoch die Wohnungsnot und die Qualität der damaligen Wohnung in diesem Teil von Deutschland war, bin ich dann auf die Idee gekommen warum nicht Wohnraum herstellen.

00:10:43: Und man muss wissen in Schweden sind ninety-fünf Prozent von allen Häusern unsere Bauweise also Fertigteibauweise.

00:10:51: Und so bin ich halt auf die idee gekommen und habe dann zwei neunzig Hergekommen und habe dann einen Testlauf gemacht.

00:11:02: Und

00:11:03: wie sah der aus?

00:11:04: Der sah so aus, dass es uns gelungen ist drei Häuser hier zu verkaufen.

00:11:08: Wir hatten ein norwegischen Architekt, er hat den Haus gezeichnet.

00:11:11: davon haben wir den drei Stück verkauft und aus einer norwegischem Produktion gekauft inklusive Montage.

00:11:21: und wie dann hunderte von Leuten auf dem Acker standen wir das Haus montiert wurde, habe ich gesagt das ist eine tolle Idee.

00:11:30: Aber wir müssen hier produzieren im

00:11:32: Land.".

00:11:32: Man hätte auch sagen können man bleibt nicht späden baut die Einzelteile so wie er jetzt auch in Marlowe und schickt sie dann nach Deutschland.

00:11:39: Sie könnten es ja auch einfacher machen können?

00:11:41: Hätte man machen können aber ich habe immer gesagt entweder ganz oder gar nicht und dazu gehört dass mal vor Ort dann auch produziert.

00:11:50: und dann erst habe ich mit der Treuhandsamstalt Kontakt aufgenommen Und dann ist es mir am vierundzwanzigsten November, nineteenhundertzweiundneinzig gelungen das alte Werk zurückzukaufen.

00:12:06: Wie ich schon erwähnte damals war es eine Möbel-Teilproduktion klassisches ostdeutsches Unternehmen sage ich mal drei Komma zwei Millionen Demark Umsatz und ein Verlust von einer Million vierhundertsechzigtausend.

00:12:21: Das war sozusagen mein Start!

00:12:23: Das war der Start.

00:12:25: Da denkt sich, ich bin zugegebenermaßen ein Kind des Ostens, kann mich aber sehr gut noch erinnern an die wilden Wändejahre, wo natürlich auch durch die Treuhand viele Betriebe zurück übertragen wurden, aber teilweise dann eben auch aufgekauft wurden, worauf ich sonst stückweit hinaus will?

00:12:39: Wie war denn die Infrastruktur?

00:12:40: Also was war denn da?

00:12:41: Was konnten wir vielleicht nutzen?

00:12:42: und ich denke mal, da macht man sich auch nichts vor.

00:12:44: Man muss ja halt erstmal wieder bei Null anfangen, um auch letztendlich diese Produktion hochzufahren oder überhaupt erst mal zu implementieren.

00:12:54: Ja der erste Schritt war ja zuzusehen dass wir neue Maschinen gekauft haben um rationeller zu arbeiten zum Beispiel ein Leistenautomat.

00:13:03: so das wird die schwarze Null hingekriegt haben.

00:13:06: dann im Mai Juni drei neunzig ist mir zur Ohren gekommen dass ein Fertighausersteller in Norwegen insolvent war Und das ist mir denn gelungen, den zu kaufen und die ganzen Bänke segeln.

00:13:20: Das ganze Material nach Malo zu transportieren.

00:13:23: Und dann im Anfang hatten wir natürlich die Mitarbeiter aus diesem Werk, die dann pendelten von Norwegen nach Deutschland.

00:13:31: Und so fing das an.

00:13:32: Um

00:13:33: erst mal das Know-how auch mit

00:13:34: um das zu machen?

00:13:35: Genau.

00:13:36: Aber ich habe kurz danach gleich angefangen deutsche Mitarbeiter anzustellen.

00:13:44: Nur noch hiesige Mitarbeiter im Unternehmen.

00:13:47: Man kann ja auch jetzt rückblickend sagen, dass sich Scannhaus da wirklich zu einer Volksgeschichte entwickelt hat.

00:13:52: über die Jahrzehnte war sicherlich nicht immer einfach.

00:13:55: Wir hatten immer wieder die Phasen erst jüngst mit Corona und so weiter und sofort aber kann man heute rückblinken sagen das eher die Frage was machen die Scannhäuser so aus?

00:14:08: Was ist das Erfolgsgeheimnis, was ich dann über die Bewarheitet hat letztendlich.

00:14:15: Also ich sage mir, das sind ja mehrere Sachen aber die Hauptursache oder Hauptursachen sind mit Sicherheit etwas was ich jeden Tag auch kontrolliere.

00:14:27: Das ist so.

00:14:28: wenn die Baubesprechung fertig ist dann steht im Terminplan eine Summe und diese Summe ist der Kaufpreis was nach den Veränderungen vom Bauherrn vereinbart ist.

00:14:40: Ich bin immer so erstaunt, weil ich das nämlich vergleiche mit dem Rechnungsausgang.

00:14:45: Und ich kann sagen, achtzig Prozent von allen unseren Kunden zahlen offensichtlich genau das was im Terminplan nach Abschluss der Baubesprechung ein Jahr zuvor drinsteht.

00:14:59: Das heißt man hat eine Sicherheit wenn es um den Preis geht.

00:15:06: Das nächste große Argument ist dass wir ja sagen, wir brauchen fünfhundert Euro bis sechshundert an Energiekosten pro Jahr für unsere Häuser.

00:15:19: Größere Häuser ein bisschen mehr, kleinere ein bisschen weniger.

00:15:22: aber das ist auch ein Trend wo Menschen heute nicht nur gucken was kostet mir das aus?

00:15:29: sondern auch gucken wie sieht es aus?

00:15:33: Was sage ich?

00:15:33: Ich will in diesem Haus vierzig, fünfzig Jahre wohnen.

00:15:36: Was kostet mir das jedes

00:15:38: Jahr?".

00:15:39: Und dann darf man natürlich auch eine Sache nicht vergessen und das ist... Wenn man zur Miete wohnt, dann zahlt man Miete.

00:15:46: Ist okay!

00:15:47: Wenn man ein Haus gekauft hat, dann zaht man Zins- und Tilgung.

00:15:52: bezahlt man das Haus ab.

00:15:54: Und wenn man dann eines Tages steht und das Haus ist bezahlt, eine bessere Altersvorsorge kann man sich nicht

00:16:00: vorstellen.".

00:16:01: Also da sprechen Sie mir aus der Seele!

00:16:02: Ich darf das ja auch sagen dass ich stolzer Häusle-Besitzer bin und dass auch ne bewusste Entscheidung für die Familie, für die Kinder ob die das dann selber drin wohnen oder dann verkaufen?

00:16:13: Das ist ja dann ihre Sache wenn man da nicht mehr isst oder so.

00:16:16: aber man hat vielleicht ein solide Basis geschaffen und ganz nebenbei kann man auch ganz komfortabel drin wohnen hat sein eigenen Garten.

00:16:22: Ich glaube, dass diese eigenen vier Wände, eigenen Garten.

00:16:24: Das ist immer so ein Punkt und ich wollte noch mal bisschen auf diese Finanzierung hinaus.

00:16:31: Ich glaube viele Menschen vielleicht nicht alle aber kennen den Spruch erst bauen dann zahlen.

00:16:36: das war ja dieser berühmte Werbeslogen der lief immer zu ganz prominenter Zeit vor dem Wetter oder kurz vor der Tagesschau.

00:16:44: eine der prominentesten Werbeplätze kann man sagen.

00:16:47: so sind es vielleicht auch ihr Gesicht so ein Stück weit deutschlandweit bekannt geworden.

00:16:53: Wie kommt man noch so eine Idee?

00:16:55: Kann ich ihn sagen!

00:16:57: Ich saß vor mehr als zwanzig Jahren mit der Geschäftsleitung in meinem Büro und da habe ich die gefragt, ich sage Leute hör zu, ich hab früher Bürobedarf verkauft also unterschiedliche Branchen.

00:17:11: aber hier bei uns ist es so jede Baufirma erzählt wie seriös sie sind.

00:17:15: Jede Baufirme sagt baut das Haus bei uns.

00:17:18: Aber ich bin ganz ehrlich, ihr habt noch niemals eine so unseriöse Branche gesehen wie die Baubranche.

00:17:24: Weil so viele Menschen, die in dieser Branche Geld verloren haben durch FUSCH, durch Insolvenzen oder wie auch immer habe ich noch nie mal erlebt.

00:17:35: Wie können wir den Menschen beweisen dass wir wirklich seriös sind?

00:17:40: Und da begann eine riesen Diskussion und zu irgendeinem Zeitpunkt sagte ich, wisst ihr was?

00:17:47: Ich glaube, ich habe es.

00:17:49: Wir machen Folgendes!

00:17:51: Wir sagen, kauft bei uns das Haus?

00:17:55: Dann bauen wir das und damit zahlt ihr das wenn ihr sehen könnt was ihr für euer Geld bekommt.

00:18:01: Da riefen alle können wir das denn geht das?

00:18:04: ich sage ja wir müssen nur einmal über den Hügel und da zu dem Zeitpunkt bauten wir vielleicht zwölf dreizehn vierzehn fünfzehn Häuser im Jahr.

00:18:12: Und das haben wir dann hinbekommen.

00:18:14: und so ist das geblieben.

00:18:15: und das sensationelle ist dass wir nach diesen ganzen Jahren immer noch in Deutschland die einzigste Hausbaufirma sind, die dieses Angebot haben.

00:18:25: Ja und das ist natürlich auch ein Vertrauensbeweis gegenüber den Kunden erst bauen dann zahlen.

00:18:33: ich glaube was besseres kann es geben ja einfach ein Stück weit Sicherheit zu geben und was bestes kannst gar nicht geben.

00:18:40: Dann lass uns nochmal auf einen Punkt kommen der natürlich immer so ein bisschen wie Damocless Schwert in den vergangenen Jahren über uns schwebt.

00:18:47: aus den verschiedensten Gründen könnten wir wahrscheinlich jetzt nochmal ein Podcast extra drüber machen.

00:18:51: Also die private Bauwirtschaft hat es ja in den vergangenen Jahren und wirklich nicht einfach gehabt.

00:18:55: auch Scanner aus Marlowe nach der Corona Pandemie alles keine einfachen Zeiten.

00:19:01: Wie hält Scannhaus dagegen?

00:19:03: Was ist die Strategie und gibt es vielleicht auch verbundene Forderungen an die politischen Entscheidungsträger?

00:19:10: Das ist natürlich immer die Frage.

00:19:11: Landbund, das ist ja eher eine Forderung an den Bund letztendlich.

00:19:17: Welche Richtung muss und soll es wiedergehen?

00:19:20: Also nur als Hintergrund war Ihre erste Frage wie schafft Scannhouse das?

00:19:26: Und der Kernpunkt, wie wir es schaffen ist.

00:19:29: Wir sind kein börsenotiertes Unternehmen, wir sind ein Familienunternehmen bei der Börse von alle aktionäre Ausschüttung haben so viel wie möglich.

00:19:41: das machen die Unternehmen auch.

00:19:43: Bei uns als Familienunternehmer bleibt alles was wir verdienen im Unternehmen und wird weiter investiert.

00:19:51: Das ist der erste Kernpunkt.

00:19:53: Der zweite Kernpunkt ist, mit Corona waren sich sehr gute Zeiten für uns alle in der Baubranche.

00:20:00: Weil die Menschen Zeit hatten, sich die Häuser anzugucken und eine Auswahl zu treffen was uns viel mehr gestört hat und wo wir mehr Probleme hatten.

00:20:12: Die gesamte Branche waren die drei Ampeljahre weil da wurde im Prinzip sehr viele Sachen gekänzelt.

00:20:23: Wir kennen alle noch die Eigenheimzulage, nach der Eigenheim-Zulage folgen die preiswerten KfW-Kredite und ich glaube dass die meisten sich daran erinnern können wie HWX und Dacharmtmitteilte am Morgen Mota gibt es keine Kfw-Krädite mehr und das hat natürlich der Branche wahnsinnig geschadet.

00:20:44: und da ist ganz Deutschland mit dem Baugenehmigung von hundertzehntausend auf dreinvierzigtausend runtergegangen Und da sind wir jetzt dabei, das weiter aufzubauen.

00:20:55: Im letzten Jahr gab es in Deutschland fünfzigtausend Baugenehmigungen und wir glauben an die Zukunft – ich habe gerade beim Sommerfest den ganzen Mitarbeitern gesagt – Leute, wir gehen goldene Zeiten entgegen!

00:21:11: Weil wir glauben an die Zukunft, wir investieren.

00:21:14: Wir haben gerade fünf neue Musterhäuser.

00:21:16: Wollte ich

00:21:16: fragen?

00:21:17: Da wird jetzt erst mal noch Geld in die Hand genommen, wo andere stagnieren.

00:21:20: Richtig!

00:21:21: Und weil wir ein sparsames Unternehmen sind, weil wir nicht verschwenderisch sind und Ausschüttung machen, dann haben wir das Geld um jetzt auch kräftig zu investieren – und das tun wir auch in unterschiedlichen Bereichen.

00:21:34: Muster-Häuser ist ein Teil, Produktentwicklung ist zweiter Teil und da haben wir noch ein paar Hintertaschen.

00:21:40: Und einen letzten Punkt will ich da noch mit anfügen und das ist die sogenannte Scan-House Wohnversprechen.

00:21:45: Das ist doch relativ frisch jetzt auch, glaube ich auf der Website von Scan House Malo zu sehen.

00:21:52: kurz gefragt was verbirgt sich dahinter?

00:21:54: Wie schon eben sagte über zwanzig Jahre erstbauend an Zahlen.

00:21:58: wir wissen dass ganz viele Menschen heute gerne bauen wollen aber sich nicht trauen weil sie nicht wissen wie sieht die Zukunft aus Was passiert?

00:22:08: werde ich krank?

00:22:09: werde ich arbeitslos, was passiert.

00:22:13: Und deshalb haben wir ab dem zwanzigsten Juli in diesem Jahr die Aktion gestartet wo wir sagen lieber Kunde kümmer dich nicht!

00:22:22: Wir laden dich ein Kunde zu einer Versicherung.

00:22:26: Die Versicherung deckt ab Arbeitslosigkeit und Krankheit im Differenzbetrag.

00:22:34: das heißt Wenn man krank ist, kriegt man weniger Geld.

00:22:40: Das wird kompensiert und dasselbe mit der Arbeitslosigkeit so, dass der Bauherr auch in Zukunft dann seine Zins- und Tilgung zahlen kann um keine Angst haben braucht das Haus zu verlassen weil das Geld nicht ausreicht.

00:22:56: Tolles Produkt und tolles Angebot wo neulinge oder interessanten sich mal auf der Website informieren können.

00:23:05: im Speziellen und wie Sie haben es angesprochen, Sicherheit ist heute alles.

00:23:10: Viele Menschen sind einfach verunsichert wollen gerne Eigentum erwerben aber scheitern da an den verschiedensten Hürden.

00:23:17: und ich würde jetzt vielleicht noch zum Abschluss eine persönliche Frage stehen stellen wollen sie haben ja nun Wie auch zu lesen war in den Medien, in der Presse ihren Nachlass wenn man so will oder ihr Erbe.

00:23:31: Oder ihr Lebenswerk wenn ich das so sagen darf in einer Familienstiftung geregelt.

00:23:38: Viele wissen ja auch ist ja nicht nur Generalos Malo wir haben die Hotels in Rostock und da anderen.

00:23:43: es gibt einige Mobilien die sie besitzen.

00:23:48: Ja, war das ein Weg wo sie gesagt haben?

00:23:51: Sie können irgendwo beruhigt das auch an ihre Kinder und ihre Nachkommen.

00:23:56: Diese große Erbe was die sich aufgebaut haben mindestens seit der Wende weitergeben.

00:24:02: Das war ja keine einfache Entscheidung denn es ist halt so.

00:24:08: ich war selber Eigentümer von allem und habe es im Prinzip der Stiftung geschenkt.

00:24:15: Die Stiftung liegt unter dem Justizministerium in Mecklenburg-Vorpommern.

00:24:24: Ich finde das eine tolle Idee, weil ich mit den Statuten festlegen kann, was in Zukunft passieren soll.

00:24:35: Ich habe drei Söhne und wenn man mit dem Gedanken spielt, dass meine drei Söne auch drei Kinder kriegen, sind es neun.

00:24:42: Und wenn die auch drei kriegen würden, wären es siebenundzwanzig.

00:24:46: Der kommt der Lebenspartner noch dazu denn sind da fünfzig Leute, die sich einigen sollen.

00:24:51: und wir haben auch nicht nur gegenüber der Familie sondern auch gegenüber unseren Arbeitnehmern eine riesen Verantwortung.

00:25:03: Und wir haben auch gegenüber der Region, das Stadt Marlowe den Landkreis Vorpommern-Rügen oder dem Landmichtenbruch Vorpommern eine große Verantwortung.

00:25:15: Ich habe damals mit rein zwanzig Mitarbeiter angefangen und sind in der Unternehmensgruppe heute gut acht hundertfünfzig.

00:25:24: Das ist dann eine Verantwortung die man wahrnehmen muss Und das ist ganz wichtig für mich, dass ich heute festlegen kann was passiert.

00:25:37: Das habe ich schon zwanzig Mal geändert.

00:25:39: man kommt immer auf neue Ideen aber wenn ich nicht mehr da bin an dem Tag sind dieses Statuten in Beton gegossen.

00:25:47: Da kann keiner mal etwas ändern und da hab' ich drin immer nur einen Chef.

00:25:52: und sie haben völlig recht das Erdbeer verschenkt Ja stimmt Aber Gott!

00:25:56: Ich habe es selber erarbeitet zusammen mit meinen Mitarbeitern und ich glaube daran, felsenfestern dass alles was umsonst ist.

00:26:05: Ist nichts wert das was man sich selber erarbeitet.

00:26:09: Das ist etwas wert!

00:26:11: Und deshalb möchte ich gerne dass meine Kinder, meine Enkelkinder und Urenkelkindler selber sich da schaffen was sie gerne haben möchten.

00:26:19: Tolles tolles Schlusswort Herr Kunz also bedanke mich auch für diese persönlichen Eindrücke und Einblicke Heute beim Podcast Made in MV.

00:26:27: Wir haben es heute wirklich sportlich glaube ich gemacht, das war super schnell durch aber es war glaube ich wichtig heute mal ein Gesamtüberblick einfach auch zu geben und den Menschen Friedemann Kunsten stückweit kennenzulernen.

00:26:39: Ich bedanke mich für das Gespräch und ja wünsche auch für die nächsten mindestens zehn zwanzig Jahre alles Gute fürs Unternehmen aber auch privat.

00:26:47: Ganz herzlichen Dank hat Spaß gemacht.

00:26:53: Das war Made in MV, euer Podcast für Unternehmertum, Startups und Gründergeist in Mecklenburg-Vorpommern.

00:27:01: Wenn ihr mehr über Unternehmen aus Mecklamburg-Vorpommern erfahren wollt, dann drückt doch einfach die Glocke bei eurem Podcast Anbieter des Vertrauens oder folgt uns auf YouTube und allen weiteren Kanälen!

00:27:13: Wenn Ihr als Startup kleines oder mittelständisches Unternehmen, als Organisationen oder Institution einen eigenen Audio- oder Videopodcast plant Dann kommt gern auf mich zu.

00:27:24: Ich unterstütze euch bei der ganzen Konzeption, Aufnahme, Produktion und Vermarktung eures Podcasts!

00:27:31: Wenn ihr Interesse habt dann schaut doch einfach mal auf meiner Website vorbei unter wellenrauschen-mv.de.

00:27:38: Dort könnt ihr auch gerne einen Termin vereinbaren oder ihr schickt mir einfach eine E-Mail unter info atwellenraushen-mV.de.

00:27:48: ich freue mich über jede Anfrage.

00:27:50: bis dahin euer Olli Kramer.

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Host Oliver Kramer mit Menschen aus den Bereichen Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, die im Land ihre Spuren hinterlassen haben.

Infos unter: www.wellenrauschen-mv.de

von und mit Oliver Kramer

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