00:00:06: Made in MV, der Podcast für Startups, Unternehmertum und Innovationsgeist in Mecklenburg-Vorpommern.
00:00:20: Dann herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Podcast Made In MV!
00:00:24: Und ich freue mich ganz besonders dass wir heute Marc Bosolt hier haben Gründer und Geschäftsführer von Pekstra ein Unternehmen und eine Plattform für Mitarbeiter Benefits.
00:00:35: erstmal Hallo Mark.
00:00:36: schön das es geklappt hat.
00:00:38: Hi, grüß dich freue mich sehr hier zu sein bei dir ja
00:00:41: schon mal vorab der spoiler.
00:00:42: liebe höheren und zuseherinnen du bist schon ein bisschen podcast du erfahren und du bist auch podcast fan.
00:00:49: Du warst unter anderem ja auch schon vor einigen Monaten beim lieben gabriel new work chat zu gast.
00:00:55: sonst auch schon so podcast erfahren oder ist noch relativ neu land?
00:00:59: Ja, liebe Grüße an Gabriel an der Stelle.
00:01:01: Nee tatsächlich hab ich einen Spotify so eine kleine Playlist wo ich die eigenen Podcast einfach für mich dann sammelt wenn man mal ein paar Jahren vielleicht nochmal so ne Folge nachhören möchte wie so einer Art Tagebucheintrag.
00:01:16: und auch in meiner Zeit im Berlin Sprechen wir nachher vielleicht.
00:01:21: dazu habe ich schon den einen oder anderen Podcast aufgenommen aber zu ganz anderen Themen wahrscheinlich, wo ich damals unterwegs war.
00:01:28: Wahrscheinlich da werden wir vielleicht nicht näher drauf eingehen aber auf deine Berliner Zeit in jedem Fall.
00:01:33: Wir haben uns jetzt ein bisschen angewöhnt in diesem Format so ein bisschen ja also den ersten Teil so ein bißchen private Einblicke zu gewähren so ein bischen den Menschen hinterm Unternehmer vielleicht auch zu zeigen.
00:01:43: und deswegen meine obligatorische schon fast Startfrage Lieber Marc, was hast du heute schon gut für dich getan?
00:01:51: Ja es ist ein guter Tag.
00:01:52: Wurde das fragst weil ich hatte tatsächlich heute früh mein Chirupraktiker-Termin.
00:01:58: Wieso hast Du den regelmäßig oder...
00:02:00: Ja tatsächlich habe ich mir das als Gewohnheit gemacht so einmal im Monat.
00:02:04: liebe Grüße an.
00:02:05: Matze ist ein Kind ja ich glaube So alle Leute, die im Büro arbeiten, Bürojob haben werden das kennen.
00:02:14: Dass man immer wieder proaktiv auch was für seinen Rücken und seine Haltung tun muss.
00:02:20: Und das tue ich in dem Sinne mit Sport und halt auch mit Chiropraktiker einmal im Monat sich mal einknanken zu lassen.
00:02:29: Da merke ich auf jeden Fall immer danach eine gewisse Freiheit wieder körperlich.
00:02:34: Das ist ja wirklich, was heißt ungewöhnlich.
00:02:36: Aber ich mache wahrscheinlich viele mittlerweile, dass man direkt hingeht und sich einmal durch ... Ja wie du sagst einrenken lässt wieder her?
00:02:44: Also man merkt das ja Beschwerden sind dann schon so die extremen Formen.
00:02:49: Es ist immer irgendwas, was sich lösen kann gerade wenn man halt im Sitzen ist.
00:02:54: oder jeder hat seine körperlichen Konditionen und Gegebenheiten.
00:02:59: Manchmal bei manchen ist das Bein irgendwie zwei drei Zentimeter länger als das andere Ja.
00:03:04: Und dadurch ist das auf jeden Fall eine gute Idee, kann ich nur empfehlen?
00:03:08: Sehr gut!
00:03:08: Guter Tipp gleich mal zum Anfang und sag mal Sport wie sieht's da aus?
00:03:12: Ähm ja Kraftsport tatsächlich auch da aus der gleichen Motivation heraus einfach was für seinen Rücken tun, für sein Körper, für die Haltung.
00:03:23: wir aller werden muskelschwund haben im hohen Alter und dem muss man entgegenwirken damit man fit bleibt.
00:03:32: Und im Gegensatz zu mir hältst du das dann auch durch.
00:03:35: Also ich bin dann der typische Fitnessstudio-Anmelder, der wahrscheinlich heute mal seit langem wieder hingeht.
00:03:41: Nein, ich bin zurzeit im Laufmodus und ich laufe halt sehr gerne draußen.
00:03:45: nichts gegen den Laufband aber du gibst dir das schon regelmäßig ein Fitnessstudium einmal die Woche oder so?
00:03:50: Genau drei Mal ist das Ziel.
00:03:52: Das schaffe ich auch an der Regel.
00:03:54: Ich mag das gerne vor der Arbeit also dass man sich schon körperlich auspowert Und dann die mentale Arbeit erst losgeht und man so ein bisschen aufgeräumter ist vielleicht.
00:04:07: Und ich halte das sehr gut durch, also Ernährung ist vielleicht
00:04:12: noch mal für mich
00:04:12: der schwere Thema.
00:04:14: aber so Fitnessstudio ... Ich glaube da muss seine Motivation finden und den Punkt finden was er motiviert.
00:04:20: es ist Spaß im Fitnessstudium auf keinen Fall.
00:04:23: Also mir macht das auch jetzt nicht wirklich Spaß Jetzt die Übung nach Schema F abzuarbeiten im Trainingsplan Aber ... diese Progression, also dieser Fortschritt und immer zu schauen.
00:04:34: Wie kriege ich die Übung besser hin?
00:04:37: Wie krieg' ich nochmal irgendwie eine Wiederholungssatz mehr hin... ... so diese Weiterentwicklung?
00:04:41: Darauf fokussiere ich mich.
00:04:42: und dann da finde ich meine Motivationen hinter.
00:04:45: Sehr sehr cool!
00:04:46: Und Erzimmer, ich hab gelesen oder auch gehört du bist Familienpapa, hast auch Kinder,... ... wenn Du mal Freizeit hast von Pextra, wo ist so ein Rostock oder vielleicht anderswo dein
00:04:57: Lieblingsplatz?!
00:04:59: Ja mein Lieblingsplatz ist definitiv an der Ostsee und in der Natur.
00:05:05: Ich mag Wustro sehr gerne auf den Dars, es ist immer ein Stück weiter weg aber dadurch auch nicht so alltäglich.
00:05:11: also man fährt ja schnell mal nach Warnemünde oder Magrafenheide die nahegelegenen Ostseeorte.
00:05:17: Aber für mich ist Wustros nochmal dieses extra wo man etwas weitere Anreise hat aber natürlich weniger Tourismus.
00:05:25: Ja, ich mag einfach so den Ort da.
00:05:28: Da ist mein Lieblings-Wisky Laden wo ich dann auch noch mal lang stöber und so die Gegebenheit vom Strand her.
00:05:35: Also da haben wir absolut eine Gemeinsamkeit denn meinen Lieblungsplatz ist tatsächlich Arendt's Hof beziehungsweise Wieg und Born.
00:05:41: Genau die Ecke ja!
00:05:42: Einfach es ist wie ein eintauchen oder abtauchen Mal für einen Tag in der andere Welt irgendwie sowieso weil es ist so schön abgeschieden ja im Sommer ist natürlich auch viele Tourys und so.
00:05:52: aber Grad im Winter oder in den Herbstmonaten, oder am Frühjahr ist es wirklich ein tolles Naturschauspiel.
00:05:59: Du hast den Boden auf der einen Seite die Ostsee auf der anderen Seite und das ist ein Traum da lang zu gehen.
00:06:05: Und dann auch mit den Kids und dann spazieren und was man halt so macht?
00:06:09: Ja mein Ort wo ich wahrscheinlich momentan mal häufigsten bin... Das ist jetzt nicht der Lieblingsort aber ist der Sportplatz weil ich ja mit meinem Sohn grad sehr viel mit dem kleineren Basketballspieler Ja und der feiert das auf jeden Fall richtig ab nachmittags oder frühen Abend noch mal ein paar Kerbe zu werfen.
00:06:27: Und es macht auch Spaß
00:06:28: so den doppelten Ausgleich einmal, früh auspowern und dann nochmal nachmittag mit dem Kitz ein bisschen bewegen und sehr cool.
00:06:38: Welche Fähigkeit oder super Kraft.
00:06:40: jetzt kommen wir so ein bisschen wieder in diese Business Schiene.
00:06:43: vielleicht hattest du gern für einen Tag gibt's da sowas?
00:06:49: Auf jeden Fall nicht.
00:06:50: Vielleicht kennst du noch diesen Mel Gibson Film, was Frauen wollen?
00:06:54: Denken
00:06:55: oder wollen?
00:06:57: Ich glaube ich muss nicht in die Gedankenwelt von Menschen rein und jeden Winkel sozusagen da lesen können.
00:07:05: aber ich finde tatsächlich Thema Chirupraktiker ja auch Heilungen ist eine schöne Gabe weil du halt irgendwie Menschen helfen kannst und ich glaub das macht sehr viel mit einem selber dann ... als Wertschätzung, die man zurückbekommt oder... ... Zufriedenheit vielleicht auch.
00:07:24: Mit sich selbst ist glaube ich Heilung eine sehr coole Gabe!
00:07:27: Ja
00:07:27: und so als Chef weil du sagst manchmal vielleicht doch mal ein bisschen... ... zumindestens Gedanken lesen zu können wäre das manchmal cool von den Mitarbeitenden zu wissen ja was treibt sie vielleicht auch um?
00:07:38: Also das hoffe ich dass ich das so bekomme auch ohne diese Supergabe indem wir halt Ja, wir versuchen ja immer vollständig irgendwie da zu sein also nicht so diese.
00:07:51: So bin ich privat und so bin ich beruflich so doll zu trennen sondern dass der Mensch sich nicht verstellen muss um sage mal bei uns eine Rolle einzunehmen dann auch bei Pextra.
00:08:01: deswegen hoffe ich das ich da sehr gute Einblicke habe und das natürlich auch nicht mehr positiv weil man das Gefühl hat wir alle haben Themen jeder hat irgendwie seinen Päckchen zutragen und es gehört irgendwie zum Leben dazu.
00:08:14: Aber das kann ja auch belasten natürlich, wenn du es von allen kennst und weißt.
00:08:19: Deswegen denke ich im Sinne von Textra wär eine schöne Superpower immer das Gute zu sehen.
00:08:26: Also ... Das Gute im Schlechten auch zu sehen weil es gibt immer sehr viel daraus.
00:08:30: vorne Situationen so im Alltag Und das kommt dann auch immer.
00:08:35: aber dass es früher vielleicht auch kommt noch mehr vom Mindset nicht so.
00:08:41: Wir denken oft oder manchmal driftet man so ein dieses Defizitäre ab, wo man denn immer schaut.
00:08:46: Und irgendwann kommt man dann zum Punkt was können wir daraus machen?
00:08:50: wie gucken wir nach vorne?
00:08:52: Und ich glaube, so ein positives Mindset noch zu stärken kann super.
00:08:55: Geht das vielleicht auch so ein bisschen in die Richtung jetzt wieder auf Paxler bezogen?
00:09:00: Das kann man gerne auf alle anderen Unternehmen.
00:09:02: viele sollen ja halt etwas mitnehmen dass man Erfolge mehr feiern sollte und nicht so wie wir deutschen Ticken oft dann auch diese Negativität in uns zu tragen oder erstmal dieses Gapses... Da auch zurück ist vielleicht auch was Gutes kann auch eine gute Eigenschaft sein.
00:09:18: Vielleicht auch mal zu gucken, aber einfach daran gehen zu sagen hey ne selbst aus dem negativen können wir etwas Positives rausziehen fürs nächste Mal.
00:09:25: Ja also ich glaube auch ja Erfolge feiern ist ein gutes Stichwort weil Wir rennen von Thema zu Thema und es sind viele kleine Stellschrauben so als Startup die man an dem man justiert und sich weiterentwickelt.
00:09:39: Und eigentlich so erst in diesem Rückblick Schau mal was wir an Themen ... im Jahr zwei tausend vierundzwanzig oder fünfundzwannzig hatten.
00:09:45: Das waren noch ganz andere Themen, ne?
00:09:46: Und merkt man so irgendwie dieses Delta... was man gar nicht mitbekommt in so Eitagswahnsinn und deswegen ist es glaube ich auch so sich dann diesen Moment zu nehmen zum Projektabschluss oder wenn man wirklich Meilenstein erreicht hat und einfach mal kurz innezuhalten ist auf jeden Fall auch sehr wichtig.
00:10:03: Ich kenne das selbst, dass man manchmal ein Projekt verarbeitet Mensch, überleg dir doch mal wo du vor zwei Jahren oder vor einem Jahr standest.
00:10:10: Da wäre diese dieser Kunde vielleicht unvorstellbar gewesen.
00:10:14: Ich weiß nicht gleich geht es euch auch so wenn ihr vielleicht auch ein besonders großen Kunden habt oder einen besonders prominenten Kunden großes Unternehmen was über euch die Benefits dann einfach auch bezieht sozusagen oder die Plattform nutzt ist das auch manchmal so dass man sagt und manchmal kneifen muss sagst ey geil geiler kunde.
00:10:32: Ja also genau gerade bei so einen Kunden cases, wo man irgendwie auch eine bekanntere Marke oder ein bekannteres Unternehmen größeres Unternehmen gewinnt.
00:10:41: Aber auch sag ich mal wenn man Feature rausbringt oder wie den technologischen Fortschritt hat ja wenn man in bestimmten Medien stattfindet oder auf der Messe jetzt dieses Jahr mit einem neuen größeren Stand das also grade so in dieser Wahrnehmung da Marketing immer sehr Dankbaren Job was das angeht, weil sie ja die Marke so nach außen tragen und es macht einen irgendwie oder mich als Unternehmer dann immer besonders stolz.
00:11:10: Oder gibt mir diese positiven Meilenstein Momente wenn man sieht jetzt haben wir neun Messe stand der das nächste Level ist oder ein neues Logo auf der Webseite mit einem coolen Unternehmen mit dem wir zusammenarbeiten.
00:11:27: das sind auf jeden Fall sehr positive Momente für mich.
00:11:29: Cool, cool.
00:11:30: Dann lass uns eine kleine Reise jetzt noch unternehmen in deine Vergangenheit.
00:11:34: vielleicht so zurück zu den Anfängen.
00:11:37: und ja du gehörst wahrscheinlich auch zu den Einigen oder auch vielen die mal dann MV verlassen haben.
00:11:45: Du bist ja aus Stams aus Neubrandenburg Und hast dann gesagt ich gehe mal nach Berlin bisschen Hörner abstoßen aber natürlich zum Studieren.
00:11:53: Kommst ein Stück weit Was heißt ein Stück weit aus der IT-Ecke?
00:11:56: Du hast Wirtschaftsinformatik in Berlin studiert und ja vielleicht erst mal so auf dieses fachliche Bezogen.
00:12:04: Woher kommt diese Affinität für IT, für Daten, für Digitalisierung?
00:12:10: was vielleicht früher auch gerne gezockt wie wir alle früher in den neunzigern oder wie war das?
00:12:15: Ich war da echt nicht gut drin.
00:12:17: Also ich wollte das immer und ich finde es super spannend, aber ich war da einfach nicht gut drinnen.
00:12:22: Deswegen habe ich was anderes für mich gefunden.
00:12:25: Es kommt eher aus der kreativen Ader.
00:12:27: Das heißt, für mich war so im frühen Zeit schon auch in einer frühe Kindheit mit sagen wir mal sieben acht neun zehn ging's so los.
00:12:36: ein Computer eigentlich ein kreatives Werkzeug.
00:12:39: D.h.,
00:12:40: ich fand schon immer die kreative Sachen, die man damit machen konnte sehr spannend also... Audio-Aufnahme, Bildbearbeitung, Videoschnitt.
00:12:50: Und das war natürlich nichts Professionelles.
00:12:52: Das waren dann also Kinder und Jugendkramen.
00:12:55: Aber für mich war da schon so dieser Bezug zur Technik als Werkzeug... ...für irgendwie Content und Kreativität und Output, den man liefern kann?
00:13:06: Ja, Miga!
00:13:07: Also ich höre gerade gespannt zu weil du weißt ja, ich komme auch aus der journalistischen Ecke.
00:13:11: Also Haarscharf, auch am Grafischen vorbei.
00:13:13: Wir mussten ja früher ganz viel Zeitungsseiten layouten und die Technik ist natürlich dann immer weiter früher noch unter dem alten Druckverfahren.
00:13:21: Dann wurden die Seiten gesetzt mit alten Lettern das habe ich nur noch am Rande mitbekommen.
00:13:24: aber dann gerade Anfang der zweitausender kamen so die ersten digitalen Geschichten dass man sozusagen auf den Computer die Zeitung seite leautet hat.
00:13:32: und dann kam Die Fotos wurden nicht mehr in der Dunkelkammer sozusagen dann in einer Fotokamera herge belichtet und hergestellt, sondern dann schon langsam die ersten Digitalscanner oder so.
00:13:45: Wie war das bei dir?
00:13:46: Hast du dann schon diese ersten Bildbearbeitungsprogramme genutzt?
00:13:50: Ja also es war denn früher Photoshop klassischerweise.
00:13:54: Da gab's noch kein Cloud-Abo auf jeden Fall!
00:13:58: Und Musikprogramme genau... Also ich wurde mit dieser Technologie einfach groß.
00:14:03: Das war ein Teil meiner Kindheit und Jugend.
00:14:07: Das war aber eher so dieser Technologie oder digitale Aspekt, da war jetzt noch nicht so viel Daten in dem Sinne im Spiel.
00:14:14: Aber das hat auf jeden Fall so eine Richtung gegeben auch in Richtung Marketing.
00:14:18: also ich fand digitales Marketing sehr spannend und hab dann aber auch gemerkt also durch das Studium Ich war ja bei IBM also großer Tech-Konzern amerikanischer Tech Konzern Und da wollte ich halt auch mal ins Marketing reingehen.
00:14:34: Aber das war natürlich zentral gesteuert in Amerika und die haben dann halt nur ihre, sag ich mal Länderprogramm rübergegeben kann man gar nicht irgendwie operativ rein.
00:14:42: Okay.
00:14:43: Und ab aber gemerkt als Wirtschaftsinformatiker kamen diese Daten eben dazu.
00:14:48: also... Da ist ja ein halbes Informatikstudium drinne.
00:14:51: Und da ging es dann halt um viele Daten und hab gemerkt, wie Daten getrieben eigentlich Marketing geworden ist.
00:14:56: also diese visuals sagt man ja denn zu erstellen dem Videokontent die Audio das ist ja einen Teil davon aber der andere Teil ist ja irgendwie dann mit Analytics zum messen wie funktioniert's?
00:15:10: Ja und wie kriege ich das irgendwie optimiert ausgerichtet und so weiter?
00:15:14: Skaliert dann letztendlich auch ums einfach auch da hochzutreiben.
00:15:18: Wie hast du das damals wahrgenommen?
00:15:19: Du bist von Neubrandburg nach Berlin, dann mit dem Studium und dann kam ja auch so die ersten Jobs.
00:15:25: Dann ... Du hast IBM angesprochen bis da in dieses Start-up-Welt, will ich mal sagen, in Berlin reingerutscht.
00:15:32: Wie muss man sich das vorstellen?
00:15:34: War das irgendwie auch wild?
00:15:36: Und?
00:15:37: Ja also... Ja, es war auch wild und bunt teilweise.
00:15:42: Ich beschreibe mal so die Situation, wo ich das erste Mal in diesen Start-up Job reinkam.
00:15:47: Das war aus meinem Bekanntenkreis ein Gründer im Netzwerk und der hat seinen ersten Mitarbeitenden gesucht.
00:15:54: Die haben zu zweit gegründet und waren in dem Bereich Daten, Analytics unterwegs.
00:16:00: Genau!
00:16:01: kommen von IBM und mittelständisches IT-Systemhaus.
00:16:05: Also ich hab die vorher mit IT-Leitern gesprochen, das heißt Vollmontur, Anzug ... Wenn du die Krawatte irgendwie vergessen hast, oh wir haben halt einen Kundentermin.
00:16:15: Schnell nach Hause noch mal die Kravatte holen.
00:16:17: also so aus der Welt kam ich.
00:16:19: Und dann war ich am ersten Tag in diesem Startup noch einfach in meinem Käfig im Kopf mit einem Anzug vor Ort.
00:16:27: Dann gucken die mich so an,
00:16:29: was ist das
00:16:30: nun aus?
00:16:32: Was willst du jetzt hier machen?
00:16:35: Also haben ich quasi andersrum nach Hause geschickt.
00:16:39: Und das war für mich so ein positiver Moment weil vorher sage ich mal in dieser old economy oder in diesen großen Konzernen unternehmen habe ich die private eben immer komplett getrennt von der beruflichen.
00:16:52: also man war im professionell Und man hat nicht so viel gezeigt privat von sich und da habe ich dann irgendwie für mich diese Erfahrung gemacht.
00:17:01: Ich muss das gar nicht so krass trennen und so eine Rollen spielen, sondern ich kann hier so sein wie ich bin und vollständig kommen und trotzdem einen coolen Job machen und Vollgas geben.
00:17:11: Absolut
00:17:12: also dieses echt sein und vielleicht nicht die Rolle spielen.
00:17:16: was war noch anders?
00:17:18: Vielleicht auch im Business Sinne... Ging vielleicht auch alles ein bisschen schneller?
00:17:22: Na ja, ist ja oft so.
00:17:23: Wenn du nur zu zweit oder zu fünft oder zu acht bist geht's schneller als wenn es fünfhundert sind was auch Entscheidungen betrifft.
00:17:29: aber ... Was war vielleicht in einer Zusammenarbeit dann mit den Start-ups an?
00:17:34: Man hat sich mit Themen beschäftigt wo... Was war an der Spitze der Technologie war, das bedeutet damals haben wir uns über um App und Web Analytics gekümmert.
00:17:45: Und zu der Zeitpunkt hatte jemand da kennt man noch so diese Counter auf der Website wo man sagt du hast jetzt drei tausend vierzig Besucher aus.
00:17:54: derzeit kommt es noch und da ging's quasi gerade so los mit neuen Technologien also Google Analytics Google Tech Matcher sehr state of the art und in der zeitrenner wir haben.
00:18:07: Sehr viele sehr hohen prozent satz an dachs.
00:18:09: unternehmen beraten auch für die themen nachher, wie wir wurden von google selber gebucht für ihre agenturen quasi als als experten und speaker.
00:18:18: das bedeutet wir haben uns mit extrem spannenden Themen beschäftigt wo es noch gar kein hau gibt also wo man nicht jetzt auf youtube gehen konnte und sagen konnte ich nehme die zeit ich beschäftige mich mit dem thema sondern mussten selber quasi unsere Erfahrung und unser Wissen erst mal generieren, was wir dann weitergeben konnten.
00:18:36: Und dieses Daten getrieben hat man halt auch einfach gemerkt ... das wurde einen da so im Startup-Kontext in die Wiege gelegt, weil man ja immer neue Geschäftsmodelle ausprobieren musste, wo es keine Erfahrungen gab, wo man nicht wusste ob das funktioniert oder nicht... und ohne Daten wären wir aufgeschmissen gewesen einfach, weil wir dann hätten gar nicht arbeiten können um diese Entscheidung zu treffen.
00:18:58: Das heißt, wir haben sehr früh gelernt Lass uns mit den Daten arbeiten, lass uns die Kunden fragen.
00:19:04: Also dieses Agile, dieses Kundenzentrierte wurde da so reingeimpft dass du gar keine Chance hattest irgendwie aus dem Bauchgefühl heraus zu sagen ja wir machen es jetzt mal so und so und gucken mal.
00:19:15: Das erlebe ich immer noch sehr viel in Unternehmen das Entscheidungen sehr aus dem bauch heraus generiert werden und das ist auch Erfahrungswerte die Leute haben.
00:19:26: Aber diese Kombinationen mit was uns mal wirklich schauen Wie die Kunden, die Produkte benutzen was die Kunden sich wünschen.
00:19:34: Was die Kunden für Probleme haben dieser Hardcore Kundenfokus den habe ich da gesehen und das war auch ein erfolgreiches Modell.
00:19:43: also diese Firma wurde größer nachher dreißig vierzig Leute als ich dann raus bin und... haben halt sehr viele Unternehmen begleitet, die jetzt teilweise halt auch Unicorns in Deutschland gewonnen
00:19:56: sind.
00:19:56: Darauf wollte ich nochmal so ein bisschen hinaus diesen Prozess zu verstehen der damals ja noch ziemlich neu war.
00:20:03: Zu sagen vielleicht kannst du mal ein Beispiel nennen?
00:20:06: Muss vielleicht keinen Namen nennen oder vielleicht können wir es ja doch nennen das zu sagen da waren so einen Unicorn oder ein Start-up... Was ihr beraten habt und das dann datende zentrale Rolle spielten auch in der Skalierbarkeit bestimmter Produkte, was heißt die bringen Milchli-Riegel auf den Markt.
00:20:20: Und wie man immer so schön sagt bei der Höhle der Löwen, die skalieren das dann sonst wohin?
00:20:26: Und sind dann irgendwie keine Ahnung, Millionenschwer... Wie lief das ab?
00:20:32: Ja ich bring mal das Beispiel Weltsparen.
00:20:35: Die heißen jetzt Raising.
00:20:37: Ja, vielleicht kennt man.
00:20:39: Manchmal von Sponsoring?
00:20:39: Genau
00:20:40: Union Berlin sind das glaube ich Sponsor.
00:20:44: Die haben zu einem sehr frühen Zeitpunkt also war das Kunderteam plus ein zwei drei Leute schon sehr datenerfing gearbeitet.
00:20:52: da ging es darum Webseitbau als erst mal wie generieren wir Kundenbedarf?
00:20:57: was ist der Kundenbedarf denn nachher?
00:20:59: die Anmeldung für die Depots die sie haben also Festgeld ist ein FinTech Unternehmen.
00:21:05: Sie haben halt in jedem einzelnen Schritt verstanden, wo wird's dem Kunden zu kompliziert?
00:21:09: Wo?
00:21:11: bei der Depot Eröffnung und so weiter und sofort.
00:21:14: Und da haben wir sie halt auch unterstützt und es war eine sehr, sehr coole Erfahrung weil einfach diese Lernbereitschaft auf der Seite so hoch war.
00:21:21: Wir hatten quasi die technologische Seite und das Know-how.
00:21:26: Das zusammen hat sich glaube ich sehr erfolgreich gemacht.
00:21:29: also...
00:21:29: Wahnsinn!
00:21:30: ...wurde sehr groß.
00:21:31: einer der deutschen Unicorns Wirklich auch gut ab vor dem Gründerteam, die halt einen sehr frühen Stadion wo die meisten noch nicht über Analytics Data Warehouse BI.
00:21:44: Business Intelligence also all diesen Datenthemen nachdenken schon alles implementiert haben und das wirklich konsequent auch durchgezogen haben.
00:21:52: wir kommen ja gleich nochmal ein bisschen auf Packs zu sprechen aber recht vorab schon mal die Frage weil wir jetzt ja dann nochmal so klein ist gab er da nochmal so einen kleinen Zwischenschritt den du gemacht hast?
00:22:02: Konntest du da einfach bestimmte Arbeitsweisen, Denkweisen Prozesse aus dieser Zeit dann später für Pextra mitnehmen?
00:22:11: Es sind ja alles super krasse Erfahrungswerte.
00:22:14: Die du nicht nur aus dem Unternehmen selbst wo du warst sondern eben auch aus den Kunden umgang mit den Kunden mitgenommen hast.
00:22:21: Ja also natürlich total viele Aspekte.
00:22:25: Also ich habe sehr viele Gründer gründerin begleitet Auch in einer sehr frühen Phase und da bekommt man natürlich sehr viel mit.
00:22:31: Also wie baut man Teams auf?
00:22:34: Wie schafft man Skalierbarkeit, wann muss man auch welche Themen angehen ist auch immer so ein typisches Ding.
00:22:41: Man hat erst mal tausend Themen auf dem Tisch und muss die Entscheidungen treffen kann nicht alles gleichzeitig machen.
00:22:46: aber in welcher Reihenfolge machen wir das.
00:22:49: Und da durfte ich ganz viel lernen auf jeden Fall und dass halt nicht immer dieser Perfektionismusanspruch ... ... so alles gleich kaputt macht, sondern man eher ins Machen kommt und iteriert.
00:23:02: Das habe ich gesehen dass das erfolgreich ist.
00:23:04: Das ist nie Version eins die denn top war aber es war wichtig... ...dass diese Version eins erstmal da war oder auch draußen war beim Kunden um gemeinsam mit dem Feedback das zu verbessern.
00:23:16: Ja mega!
00:23:18: Du hast dich dann ja kann man sagen Danach ein bisschen umorientiert oder hast ja quasi zwar weitergearbeitet, weiter an dieser Beratungsrolle aber eben als Freelancer.
00:23:29: Und dann gab es diesen Auslandsaufenthalt etwas später vermutlich noch mal ein paar Jahre später, aber zehnmal war das vielleicht auch eine bewusste Entscheidung dass du jetzt nicht unmittelbar wieder in so einem Konzernumfeld zurückmöchtest dir vielleicht auch gewisse Freiheiten erhalten möchtest die du dir auch arbeitet hast verbunden dann aber eben später dann auch mit der Familie.
00:23:52: das kam ja dann auch zu sagen okay, wir gehen jetzt noch mal diesen Schritt ins Ausland stichwort location.
00:24:00: Um da vielleicht auch nochmal anders zu arbeiten.
00:24:04: also ich glaube da waren so mehrere sachen die zusammengespielt haben dass eine war natürlich bin ich dann in so ne lebensphase gekommen mit zwei jungen kids wo man halt auch nicht mehr sage ich mal frei young professional Ich kann vom morgens bis abends arbeiten und keiner wartet sozusagen auf mich so in den Modus ist sondern ja, dass ich dann halt auch ein junger Familie im Papa war.
00:24:27: Und natürlich nicht erst neunzehn Uhr zwanzig Uhr meine Kids ins Bett bringen wollte das war es denn als Erlebnis?
00:24:35: Ja.
00:24:37: In der Phase war wo sie ... klein waren, wo ich mehr da sein wollte dann auf jeden Fall.
00:24:43: Weil ich auch gebraucht wurde und dazu kamen glaube ich auch so diese Lücke im Lebenslauf sondern nenn ich's mal die wir gefunden haben in Berlin gibt es andere Einschulungsfristen das heißt mein größerer Sohn war soweit der werden berlin dann eingeschult worden mit sechs Und in Mecklenburg-Vorpommern Dadurch das Ende Juli Geburtstag hat, war die Frist einfach eine andere.
00:25:06: Das heißt er wird dann nächstes Jahr erst eingeschult und so ging es los.
00:25:10: Das war die Inception quasi in unserem Kopf.
00:25:13: also wir hätten theoretisch noch ein Jahr bis das erste Kind in der Schule ist.
00:25:17: mit der Schule gibt's einfach nochmal mehr Verpflichtung und mehr Ortsgebundenheit mehr zeitliche Gebundenheiten mit den Ferien absolut.
00:25:24: und da haben wir gesagt okay... Lass uns das machen, lass uns noch mal irgendwie auf Reisen gehen.
00:25:30: und dieses.
00:25:31: ich war vor einer Position die sehr gemocht habe also.
00:25:35: Hab auch eine Datentheben getrieben bei beim e-commerce unternehmen dein Handy.
00:25:40: da war ich sehr happy.
00:25:42: Aber ich bin einfach heraus aus diesem Reisemodus und dieser Lust nach der gemeinsamen Reisezeit in die Freelancer-Ebene gerutscht.
00:25:51: Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen im Startup, Scale Up Kontext.
00:25:55: also ich brauche das auch so diese Zusammenarbeit mit anderen Menschen.
00:25:59: Das habe ich dann später gemerkt als ich auf Weltreisen war dass mir das auch gefehlt hat.
00:26:04: aber in dem Moment war dieser Schiff zum Freelencer einfach der Wunsch... diese Reise zu ermöglichen und in der Lebensphase einfach nochmal so eine besondere Zeit zu schaffen, auch für die Kinder.
00:26:16: Für meine Frau und mich.
00:26:17: Meine Frau hatte auch einen festen Job, die war im Jugendamt Lichtenberg als Sozialarbeiterin.
00:26:23: War auch nicht unhappy mit ihrem Job aber wir mussten innerhalb von zwei drei Monaten irgendwie Freelancer-Tuben aufbauen, Jobs kündigen Sachen einlagern im Storage.
00:26:35: Wir haben uns dann halt erstmal bei den Eltern Neubrandburg gemeldet damit Die Schulpflicht in Mecklenburg-Vorpommern quasi erst nächstes Jahr haben und hatten eine tolle Zeit im Südostasien-Neuseeland.
00:26:49: Es ist immer in dieser Frage, ich eben auch als Familienvater so ein bisschen einerseits Bewunderung auf der anderen Seite sage ich mir dann immer, oh, ich hab mich das nicht getraut!
00:26:58: Das ist eine typische Frage.
00:27:03: Wie groß war dieser Schritt?
00:27:05: Und erzähl gerne wie.
00:27:07: es war ihr Wattgobbig im Südoastasien unter anderem unterwegs und man sieht ja dann immer diese Auswanderer, Dokos.
00:27:15: Wie die da mit ihrem Camper dann vielleicht da irgendwie mit den Kits durch die Gegend fahren?
00:27:22: Es ist aber wahrscheinlich eine unfassbar auch schöne und intensive Zeit mit der Familie.
00:27:27: Also ich glaube dass so unser Alltag in Deutschland teilweise wie so ne Art Glättung ist.
00:27:34: also wir wenn man den Deutschen fragt, wie geht's dir heute is meistens ne Sieben von zehn Und das ist ganz gut.
00:27:43: Und auf der Weltreise beschreibe ich, dass immer.
00:27:47: es war eine Berg- und Talfahrt.
00:27:49: Das heißt wir waren manchmal auch bei einer zwei oder drei wo wir wirklich Krisen hatten oder total herausfordernde Momente.
00:27:57: Wir hatten aber auch diese zehn Momente die wir nie vergessen werden.
00:28:01: Und das hat für uns so ausgemacht einfach... ...die Natur zu spüren den Kindern auch was zu zeigen von der Welt Aber auch mal Naturgewalten ausgesetzt zu sein.
00:28:11: Also wir waren, wollten erst nach Bali da starten so als Land.
00:28:16: Haben dann aber erstmal mal leiser gemacht weil in Bali da gerade irgendwie schwere Erdbeben waren.
00:28:21: und da beschäftigt man sich auf einmal mit Risiken mit dem man sonst eher nichts zu tun hat.
00:28:26: oder Denki Fieber mit Mücken und keine Ahnung liegt man drei Monate im Wetter nach und hat Knochen Schmerzen überall.
00:28:33: also da denkt man sich dann auch okay krass zum leben gehört halt einfach risiko auch dazu.
00:28:39: und diese risiko affinität hatte ich auch vorher schon sonst hätten wir das wahrscheinlich nicht gemacht, aber man kriegt noch mal ein anderes gespür dafür.
00:28:47: Was auch der der schöne effekt von risiken ist ja dass du denn halt auch viel mehr dieser schönen momente genießen kannst.
00:28:55: also ging und jagen quasi.
00:28:57: Und ja, wir hatten wirklich eine sehr gute Zeit.
00:29:00: aber es war natürlich auch total herausfordernd weil.
00:29:02: Wir haben jetzt keinen riesen Geld vorher angespart bei einer.
00:29:06: Sehr spontane Idee diese Lücke im Lebenslauf und dadurch musste ich natürlich auch als Freelancer.
00:29:13: relativ mit der Pistole auf Verbrust genug auch verdienen, dann monatlich um diese Reise zu finanzieren.
00:29:21: Das war in Südostasien ein bisschen entspannter weil die Lebenshaltungskosten da niedriger sind aber als wir in drei Monate in Neuseeland waren hat man denn gemerkt wie das wie die Finanzen langsam so im Keller gehen.
00:29:32: Weil es unglaublich schönes Land ist aber auch sehr teuer.
00:29:36: also zum reisen.
00:29:38: und ich habe halt dann so einen Arbeitsmodus gefahren Dass ich siebzehn Uhr meistens angefangen habe zu haben, siebzen, achten Uhr.
00:29:46: Denn die Nacht reingearbeitet und der dann am nächsten Tag halt ein bisschen länger geschlafen, damit ich irgendwie auch auf meine sechs, sieben Stunden ... schlaf irgendwie komme.
00:29:55: Ja, aufgrund
00:29:55: der Zeitverschiebung in Deutschland mit den Kunden, wo du zutun hattest?
00:29:58: Und
00:29:59: gerade Südostasien hat so sieben Stunden
00:30:01: ca.,
00:30:01: das heißt wenn ich sieben Uhr anfange ist es in Deutschland zehn Uhr.
00:30:04: Ich hatte deutsche Kunden für die ich gearbeitet hab.
00:30:08: Das hat eigentlich ganz gut funktioniert.
00:30:11: Aber wie gesagt, man ist halt dann so ein Co-Working-Spaces.
00:30:15: Man hat diese Office-Momente nicht und ich arbeite ja nicht oft im Homeoffice.
00:30:21: Also ich gehe gerne ins Büro und bin auch gerne mit Kollegen gerade für Lunch und so weiter verfügbar... ...und habe meinen Austausch und hab irgendwie einen Gefühl was so passiert.
00:30:34: zwischenmenschlich braucht das auch.
00:30:35: Das hat mir da an der Zeit auch gefehlt.
00:30:38: Jetzt immer nur zu sagen, das ist alles super.
00:30:41: Also ich stand teilweise in Neuseeland in so einer Camping-Kabine wo im Hintergrund Asiaten gerade irgendwie Fisch gebraten haben und sich unterhalten... ...und total lärm ist und ich sitze in Kohl.
00:30:55: Und hab grad so zehn M-Bit Internetleitung und bin abgehackt da.
00:31:00: Mein Strom ist fast alle!
00:31:01: ... dann manchmal so nicht gezeigt in Social Media, dass es halt auch total herausfordernde Aspekte gibt.
00:31:11: Jedes Mal quasi neu sein Arbeitsplatz erst mal zu finden und das sicherlich auch... ...nicht der effektiveste oder effizienteste Weg ist zu arbeiten für die Person.
00:31:21: Alles hat seine Zeit?
00:31:22: Wie lange war da so weg gewesen?
00:31:23: ja oder was macht
00:31:24: man?
00:31:24: In den acht Monaten waren's.
00:31:25: Und dann haben wir auch gesagt jetzt ist für uns auch so dieses Kapitel ... waren so ein bisschen gesättigt, ne?
00:31:31: Dann von so Erlebnissen und Reisen.
00:31:33: Und haben uns dann eher wieder so gesehen nach Infosetteln, Freundschaften... Kontakte!
00:31:40: Kontakte auch Routinen zu Hause was man so wieder einrichten kann.
00:31:45: also dann kam die anderen Bedürfnisse da hoch, das ist ja schön, dass diese Bedürflisse denn da sind.
00:31:50: Das ist so dieser Wechsel der jemand glaub ich braucht um mit dem happy zu sein.
00:31:56: Was man denn so hat und das auch wertschätzen zu können
00:31:58: Kann ich total nachvollziehen.
00:32:00: und die Frage kam von Gabriel im Podcast natürlich auch schon, dann ging es zurück.
00:32:04: Natürlich hättet ihr auch zurück nach Berlin gehen können.
00:32:07: Die Entscheidung war ja am Vorfeld schon so ein bisschen getroffen vielleicht in Sachen Punktuschule-Schulstaat für Mecklenburg-Vorpommern.
00:32:15: Es ging aber nicht nach Neubrandenburg zurück sondern dann nach Rostock.
00:32:20: Was gab da den Aufschlag?
00:32:22: Das super schwer zu beschreiben was uns vorging weil... Das waren so diese viele Autofahrten auch in Neuseeland wo wir ein bisschen Deep Talks hatten, meine Frau und ich.
00:32:33: Und uns dann die Frage gestellt haben was ist eigentlich Heimat?
00:32:36: Also das Heimat da wo man jetzt mal groß wurde und seine Jugend verbracht hat... ...und wir haben versucht irgendwie einfach in uns reinzuspüren.
00:32:46: Wo haben wir einen Heimatgefühl ohne vielleicht auch mal länger dagewiesen zu sein.. Zu der Zeit war, sag ich mal Metteria auch musikalisch so ein bisschen auf unserem Schirm.
00:32:59: Dann kam dieses Lied mein Rostock und zwar ganz komisch.
00:33:02: man hat irgendwie so einen Heimatgefühl für eine fremde Stadt aufgebaut.
00:33:07: Obwohl man halt wie gesagt nie länger da gewohnt hat.
00:33:10: Ich komme aus Neubrandburg das heißt die Leute... Ganz kleiner Prozentsatz ist da geblieben.
00:33:16: ansonsten Hamburg, Rostok Berlin sind zu die top drei, würde ich sagen der Neubrandenburger wo sie hingehen.
00:33:21: Und natürlich hatten wir dadurch hier drei vier fünf Leute... ...die hier wie studiert haben oder eine Ausbildung gemacht haben und dann hier geblieben sind.
00:33:28: Dann hat man auch Geburtstage wo man sich besucht oder Partys oder Freunde besuchen.
00:33:35: also ich war schon sehr oft in Rostock und wahrscheinlich hat das auch geprägt und unserem Bild von der Stadt auch gemacht.
00:33:44: aber es war wirklich auch so.
00:33:46: Berlin ist es nicht mehr einfach.
00:33:48: Wir waren ja mitten drin, also in Friedrichshain-Lichtenberg und du fährst halt irgendwie eine Stunde, anderthalb Stunden bis du irgendwie mal an irgendeinem See kommst im Müggelsee oder Wannsee oder aber das sehr, sehr weit gefühlt erstmal um Natur dann auch zu erleben außer die Parkseiten in den Stadtparks.
00:34:06: Und das war für mich so.
00:34:09: diese Stadt, die groß genug ist, um kulturell alles zu bieten was man so braucht und finde ich dass hat.
00:34:16: Diese Größe hat Rostock auf jeden Fall.
00:34:18: Aber trotzdem diese Nähe zur Natur und halt Freunde, Bekanntschaften nachdem wir uns gesehen haben das war so glaube ich das Gesamtpaket wo wir so ein Heimatgefühl für Rostok entwickelt haben ohne hier schon mal gelebt zu haben.
00:34:33: Absolut!
00:34:33: Interessante Ansicht.
00:34:35: aber ich teile es insofern als gebürtiger Berliner zu sagen es ist Brostock hat für mich die ideale Größe.
00:34:42: Nicht zu groß, diese Großstadt-Täktik hat man hier nicht.
00:34:46: Aber groß genug um zu sagen es hat alle Angebote.
00:34:49: Es ist vor allen Dingen Universitätsstadt und man hat da auch alle Möglichkeiten um sich zu entfalten und vor allem die Natur wie nur um die Ecke sondern vor der Tür.
00:35:00: Nun ist das eine wieder zurückzukommen dass andere... sich dann beruflich sozusagen weiterzuentwickeln, die nächsten Schritte zu gehen.
00:35:07: Jetzt haben wir sicherlich diese große Corona-Zeit gehabt über die wir heute gar nicht so viel sprechen wollen.
00:35:12: aber wie kam der Impuls bei dir?
00:35:17: So jetzt packe ich es an.
00:35:20: Jetzt mache ich vielleicht auch den anderen ein Stück weit nach und gründe Pextra und schieb da mein eigenes Business an.
00:35:28: Ja erstmal mit der Berliner Arroganz.
00:35:32: Ja, ich werde Freelancer sein und ich werde für Berliner Startups oder andere Startups arbeiten aus Rostockhaus.
00:35:41: Lebt da wo schön ist und das Business sozusagen läuft voran.
00:35:45: So war erstmal so meine Annahme.
00:35:48: Und dann habe ich aber halt gelernt, dass Rostock halt auch Unternehmer und Unternehmerinnen hat.
00:35:53: Und Startups und Technologie Anbieter.
00:35:57: Und zu der Zeit war ich als Freelancer tätig für ein Unternehmen im Bereich Payroll also Lohnabrechnung.
00:36:06: Da kam so ein bisschen diese Brücke hin von... ... meinem, sag ich mal Berater-Ding und dem was eigentlich notwendig war für so ein Startup.
00:36:14: Also ich habe mich mit Produktmanagement beschäftigt... ...mit der Entführung von Entwicklungsteams... ...und inhaltlich halt mit Personalthemen.
00:36:23: Weil ich war sehr viel, hab' ich ja gesagt, Marketing, ne?
00:36:25: War so meine Liebe datengetriebenes Marketing,... ...aber Ich war sehr an dieser Marketingvertriebsbubble... ....und habe gesehen, Moment mal im Personalwesen HR....
00:36:36: Da gibt's
00:36:37: ja so vieles noch gar nicht.
00:36:38: Also da ist noch so grüne Wiese, wo ich sehr viel aus dieser Marketing Saleswelt adaptieren kann was Austausch starten zum Beispiel und Tools, HR Tools angeht.
00:36:51: und das war eine sehr frühe Phase.
00:36:52: also da war auch ein Personio noch nicht so groß wie es jetzt vielleicht ist sondern auch halt einen Startup aus München die was Ähnliches machen.
00:37:04: Und da habe ich mich inhaltlich quasi mit dem Thema Benefits beschäftigt, weil es aus einer Steueroptimierungssicht herauskam.
00:37:14: Das heißt viele die das Thema Mitarbeiter Benefits dann auch behandeln betrachten das immer so als Steueroptimerungstool.
00:37:22: was ist ja auch ist also es sind Benefits sind in der Regel Steuer begünstigt oder steuerfrei.
00:37:27: Das heisst da kann man ein bisschen Steuern sparen.
00:37:29: aber ich hab mir dann halt immer die Frage gestellt okay Was will ich eigentlich mit dem Mitarbeiter benefit?
00:37:34: Also klar, als Unternehmer ist immer schön Steuern zu sparen.
00:37:37: Ist auch kein Mehrwert, den wir unterschlagen in den Gesprächen mit unseren Kunden.
00:37:43: aber an sich geht es ja bei dem Thema Mitarbeiter Benefits darum eine emotionale Bindung auch zu den Mitarbeitenden zu bekommen und sie natürlich anders unternehmen zu.
00:37:54: bin langfristig Das ist natürlich nur ein Kernaspekt mit der Weiterbindung ist so viel schichtig und hat zu viele Ebenen, aber ich dachte mir bei dem Thema Benefits wo ich halt drin steckte und Ahnung hatte.
00:38:07: Warum wird das mal rübergekippt über die Leute.
00:38:11: also warum entscheidet jetzt sage ich mal irgendwer?
00:38:14: Für irgendein Baustein, dass das jetzt für alle gemacht wird.
00:38:18: Und auf der anderen Seite die Steueroptimierung wird immer so mit allen Möglichkeiten gerechnet.
00:38:23: Also das Einkommensteuergesetz hat siebzig Möglichkeiten und du kannst tausende von Euros quasi an Steuern sparen.
00:38:30: Ich dachte mir irgendwie passt die Welt nicht zusammen.
00:38:33: also der Steuerverteil auf der einen Seite... ...der versprochen wird mit siebzig Maßnahmen und dann die Realität im Unternehmen.
00:38:39: Das halt einzelne Bausteine genutzt werden.
00:38:43: Aber dann hast du das von der Seite so ein bisschen angepackt, wahrscheinlich auch aus dem von den Kunden heraus mit dem du auch unter anderem zu tun hattest?
00:38:51: Dass ihr gesagt hast, da fehlt was?
00:38:53: Genau.
00:38:53: also ich habe mit den HR-verantwortlichen ... Kunden dann quasi gesprochen und Gefühl zu bekommen ist da irgendwie was.
00:39:02: Also lösen wir wirklich den Pain Point des Unternehmens oder gibt es sozusagen noch andere Schmerzpunkte?
00:39:09: und was ich immer wahrgenommen hab Das höre ich immer noch auf Messen und es weiter sehr oft von Personal verantwortlichen, dass es kein Baustein gibt wo alle Juhu schreien.
00:39:20: D.h.,
00:39:20: da findet immer eine Enttäuschung statt in der Personalabteilung.
00:39:23: ne?
00:39:24: Sie kümmern sich für ein gutes Ein für die Leute und das tun sie ja auch aber ist ein einzig Bausteins.
00:39:29: Und dann kommt so diese Enttäuschung.
00:39:31: nur die Hälfte nutztes oder ein Drittel hat gar nicht reagiert auf unser Angebot oder nimmt das gar nicht wahr.
00:39:38: und die Kosten entstehen ja aber vielleicht.
00:39:40: Es gibt ja Dienstleistungen, die man den Mitarbeitenden zur Verfügung stellen kann.
00:39:43: Die bezahlst du egal ob es genutzt wird oder nicht.
00:39:46: und das ist so was ich so wahrgenommen habe und mir überlegt hab.
00:39:51: wie wäre denn ein System wo die HR Abteilung entlastet ist, wo dieser Steuervorteil passiert aber wo halt die Mitarbeiter einen cooles Erlebnis haben?
00:40:02: Und da gibt's Trends weltweit global im BtoB Bereich und ein Trend ist Personalisierung.
00:40:11: Also, zu schauen welche Lebensrealität haben die Menschen und halt so sagen ich mach dir ein cooles Angebot weil es halt individuell auf dich zugeschnitten ist.
00:40:22: Und ganz anders sein kann als bei deinen Kollegen und Kolleginnen halt perfekt zu dir passt.
00:40:27: dann war meine Hypothese wenn das da ist dann ist die Nutzungskurte viel höher.
00:40:35: Und ich bring mal ein Beispiel darf die zahlen auch nennen netterweise liebe Grüße.
00:40:40: also unser kunde kuratio ist.
00:40:43: Eitenpflege unternehmen mit ca.
00:40:45: fünfhundert Mitarbeitenden die haben halt über siebenundneinzig prozent Nutzungskurte von von diesen Budgets.
00:40:50: Wahnsinn das bedeutet reden wir nicht über nur die Hälfte nutzt es, dass es am start wird genutzt und es wird wahrgenommen weil Sie halt die Mitarbeiter in Zentrum haben und uns sagen zu unserer Kultur die Mitarbeiter zentriert ist ist ein Baustein das Thema Benefits, was genauso Mitarbeiter zentriert sein muss wie unsere Feedback Prozesse und so Unternehmenskultur.
00:41:13: Wie wir über Weiterentwicklungen nicht der Mitarbeitenden sprechen wie wir führen.
00:41:18: also es muss alles zusammen passen.
00:41:20: aber diesen Bausteinen quasi in diesem Gesamtkonzept Benefits den liefern wir als Software-Lösung und den decken wir ab.
00:41:29: Aber das war jetzt erst mal der Ausgangspunkt.
00:41:32: Ich war auch schon auf eurer Website und hab mir das alles angeguckt, aber so richtig vorstellen kann ich es mir noch nicht zu einhundert Prozent?
00:41:39: Wie ist der Ablauf für... Erstmal fürs Unternehmen!
00:41:44: Also erstmal wollen wir natürlich schauen hast du schon Systeme wo deine Mitarbeiterdaten erfasst werden also typischerweise HR-Systeme wie Personio, Faktorial Kenjo und so weiter.
00:41:59: Personio kennt man ja, ne?
00:42:00: Da sind alle Mitarbeiter erfasst.
00:42:02: Wann haben die Urlaub?
00:42:03: da kann ich meine Urlaubszeiten eintragen, meine Arbeitszeiten, naja gut das ist wieder ein anderes Tool.
00:42:08: aber gibt's auch und es sind bestimmte Daten des Mitarbeitenden erfasst
00:42:14: Genau Personalstammdaten klassischerweise weil das brauchen wir jetzt dann nicht nochmal irgendwie mit unserer Lösung machen wenn sie da sind.
00:42:21: Wir haben Schnittstellen,
00:42:22: d.h.,
00:42:22: die fließen automatisch in unsere Lösungen rein und dann hat man als Unternehmen schon mal alle Daten da, die man benötigt.
00:42:29: Und im Endeffekt als Unternehmer hat man gar nicht so viel zu tun außer das Budget festzulegen.
00:42:33: D.h.
00:42:35: man würde dann z.B.
00:42:36: verschiedene Gruppen anlegen sagen wie soll mein Angebot aussehen?
00:42:40: also welche Benefits möchte ich anbieten?
00:42:42: Vielleicht gibt es Unterschiede zwischen Werkstudenten Vollzeitkräften Teilzeitkräftem.
00:42:46: Also solche Regelung und ich würde die Budgets festlegen ... und dann die Mitarbeitenden einladen.
00:42:53: Und sie bekommen dann ganz einfach eine E-Mail,... ...und da startet eigentlich so die Erfahrung für die Mitarbeiter.
00:43:00: Sie bekommen die E-mail, installieren sich die App.
00:43:02: Das ist eure App?
00:43:03: Genau das ist unsere App im Apple Store, Google Play Store oder halt über dem Browser.
00:43:09: auch wenn man sich jetzt nichts installieren möchte geht es auch.
00:43:13: Dort findet der eigentliche Prozess statt.
00:43:16: D.h.,
00:43:17: die Unternehmen müssen sich nicht irgendwie Zweimal im Jahr mit ihr hinsetzen die Personal verantwortlich mit den Mitarbeitenden, um zu sagen so welche Benefits möchtest du jetzt haben?
00:43:27: und dann verplanen wir das noch
00:43:28: so ein Papierbogen ausfüllen.
00:43:32: Dieses Cafeteria Modell was wir haben oder diesen Budget ansatz ohne Digitalisierung zu machen ist verrückt macht denn auch keiner.
00:43:40: deswegen werden halt die Sachen so gemacht wie sie bisher gemacht wurden punktuell ... einen Ding rüberziehen über alle Gießkanne.
00:43:49: Mit unserer Lösung ist das aber kein Aufwand, der in der Personalabteilung ist, sondern ich bin mitarbeitend und beschäftige mich,... ... kann mir ein paar Sachen durchlesen oder angucken zu den verschiedenen Benefits... …und ich entscheide halt was zu meiner Lebensrealität passt.
00:44:02: Das heißt wenn ich jetzt irgendwie täglich mit den Öffis fahre von Warnemünde nach Rostock dann nehme ich vielleicht die ÖPNV.
00:44:11: Erstattung.
00:44:12: Wir haben Sachbezüge, also auch Tankgutscheine, Einkaufskutschein, es geht alles.
00:44:16: Man kann aber auch genauso Urban Sports Club zum Beispiel in Fitness Abo abschließen.
00:44:22: wir haben Leasing-Angebote, wir haben Essenzuschüsse.
00:44:26: das heißt da ist für alle was dabei weil alle Bereiche des Lebens abgedeckt ist und man hat sozusagen nicht die Thematik dass Angebot passt für mich nicht.
00:44:37: Da müsste man schon sehr begrenzen unser unser Angebot damit das dann stattfindet.
00:44:42: Und das kann bedeuten, dass die Ausgaben also nicht alle Unternehmen sind ja auch wirtschaftlich in der Lage jetzt zu sagen ich gebe jetzt meinen Mitarbeitenden drei hundert Euro im Monat sondern haben halt auch aus dem Budget vielleicht fünfzig oder hundert euro viel mehr gemacht Weil wir halt trotzdem breites Angebot haben, das heißt die Kosten sind nicht mal unbedingt mehr als was die Unternehmen jetzt schon vielleicht ausgeben.
00:45:08: Wenn sie wenn Sie schon ein paar Sachen am Start haben aber der Ansatz ist viel effektiver also die kosten sind sehr sehr viel wertschätzner oder münden eine bessere Mitarbeiter Bindung denn auch entsprechend?
00:45:19: Das ist total spannend was du erzählt nimm uns nochmal mit.
00:45:22: wie läuft er so sagst der Mitarbeitende lädt sich die App runter und dann hat er sagen wir mal ich sage erstmal in der Auswahl von fünf Benefits Ja, im Wert von zweihundert Euro.
00:45:31: Ist ja schon viel pro Monat und dann sind die wahrscheinlich vorgegeben.
00:45:35: das habe ich an euren Paketen gesehen dass man sagt können so einstellen fünf Stück... ...verschiedene Dinge.
00:45:41: aber wie kann ich die jetzt einlösen?
00:45:43: Das habe ich noch nicht irgendwie so ganz kapiert!
00:45:45: Also wir wollen ja den Verwaltungsaufwand reduzieren für die Unternehmen, das bedeutet.
00:45:50: Wir wollen ja nicht nur ein buntes nettes Angebot zeigen sondern wir wollen die Prozesse die dahinter stecken natürlich als Technologieunternehmen vereinfachen und das hängt jetzt natürlich davon ab welche Benefits du dir auch so hast.
00:46:05: also wenn du
00:46:05: niemals mal einen Einkaufsgutschein genau
00:46:07: diese Einkaufskutscheine sind direkt in der App dann verfügbar.
00:46:10: d.h.
00:46:11: du bekommst hier im Monat eine Pushnachricht auf dein Handy deinen neuer ... Rewe, Rosmann was auch immer Gutschein ist am Start.
00:46:18: Nur kannst du den einlösen direkt über die Handyapp dann.
00:46:22: Ja
00:46:22: digital, am besten Fall dann vielleicht auch noch digital direkt dranhalten bezahlen und dann wird das verrechnet an der Kasse... ...und genau so einen Tankgutscheinen oder was auch... Genau!
00:46:30: Und da gibt es eine Reihe von Benefits, die sind eher in diesem Erstattungsprinzip.
00:46:34: Das heißt man braucht Belege Weil wenn irgendwann eine Betriebsprüfung kommt, muss man bestimmte Sachen nachweisen.
00:46:40: Sowas wie Betreuungskosten, Internet, Essenzuschüsse... Das sind so belegpflichtige Benefits davon haben wir auch in der Hand voll gibt es verschiedenste wo unser App quasi unterstützt den Beleg digital und schnell zu erfassen.
00:46:54: also da das dauert dann irgendwie eine Sekunde denn ab man das drinne und bekommt ne Erstattung über den Lohn entsprechend.
00:47:01: aber Haltsteuer begnüßt dich das ist ja der Vorteil.
00:47:04: okay So.
00:47:05: die dritte Art, die ich dann immer erkläre so in diesem Benefit Portfolio sind.
00:47:10: Ich nenn's mal komplexere beratungsintensivere Benefits.
00:47:13: das wäre sowas wie... ...die Vorsorge, die betriebliche Krankenversicherung,... ...das Jobrat, das Hardware Leasing.
00:47:19: Da sind ja richtige Leasing Prozesse denn dahinter?
00:47:22: Absolut!
00:47:23: Und da haben wir Partner angebunden, quasi die entsprechen das Fulfilmen denn also versenden jetzt als Pextra keine iPhones oder Fahrräder e-Bikes im Wert von... ...fünftausend Euro.
00:47:33: Wir haben entsprechende Partner bei uns angebunden um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten und.. Wir können über eine App kein Fahrrad ausliefern, wir können es aber natürlich visualisieren.
00:47:48: also welchen monatlicher Betrag von dem Budget welches Modell ist das?
00:47:51: wie lange läuft das Leasing.
00:47:53: ... und, sage ich mal Prozesse auslösen.
00:47:55: Das können wir dann erledigen... ... und natürlich in die Lohnabrechnung diese Daten zur Verfügung
00:48:00: stellen.".
00:48:00: Ja
00:48:01: das heißt da ist dann vielleicht ein Link zu dem externen Anbieter mit dem man sich dort auseinandersetzt?
00:48:06: Im besten Fall oder dort Ansprechpartner auch findet und sagt weil es ja dann schon komplexerer Job-Bike... Genau
00:48:13: also gerade bei einer betrieblichen Vorsorge.
00:48:15: Ich denke das wird eher auch ein Thema was jetzt wieder stärker kommt durch Die ganzen Sozialversicherungsgesetze, die uns bevorstehen.
00:48:26: Ich denke das wird auch ein großes Thema und es ist beratungsintensiv.
00:48:29: also so wie man sich ja privat damit beschäftigt wo investiere ich mein Geld?
00:48:33: Und wie will ich irgendwie meinen Vermögen aufbauen muss man sich natürlich auch im betrieblichen Kontext damit beschäftigen... ...und wir digitalisieren was möglich ist.
00:48:42: aber ein Stück weit ist das auch immer ein Prozess wo man auch jemanden braucht vielleicht und nochmal Rückfragen hat.
00:48:49: Nun seid ihr ja schon ein paar Jahre am Start sehr erfolgreich wie ich auch finde und immer wieder auch verfolge.
00:48:53: ihr seid wachst auch intern weiter wollt natürlich auch weiter Richtung Vertrieb.
00:48:59: Dass eure Kunden auch gut betreut werden, dass ihr aber auch weiter wachst ist klar.
00:49:04: Aber wie sind denn so die Reaktionen in den Unternehmenssitz?
00:49:06: Also jetzt wieder auf der Unternehmesseite, das sie sagen ja es wird so und zu viel Prozent angenommen, es wird sehr gut angenommen.
00:49:14: Nimm uns da mal mit vielleicht, ich denke mal, dass das ein Weg war eine Entwicklung letztendlich war.
00:49:20: Ich will so ein bisschen auch auf dieses Thema Unternehnenskultur hinaus.
00:49:23: Inwieweit dann diese Plattform, aber auch die Benefit selbst dann zu einer Stärkung der Unternehmenskultur beitragen.
00:49:31: Ja also was wir beobachtet haben ist das wir natürlich sehr avantgardistisch pioniermäßig mit dem Cafeteria Modell unterwegs sind.
00:49:40: Das heißt als wir Pekstral gegründet haben sich irgendwie eine Studie des zehn bis zwanzig Prozent der Unternehmen Cafeterian bieten dass die Tendenz auch steigend ist als bedeutet halt achtzig bis neunzig Prozent hatten kein Cafeteriamodell.
00:49:54: Also Einzelangebote, die dann Gießkannen-Prinzip ist da immer so unser Worthing dafür mit der Gießkanne rüber.
00:50:02: Und da stellen wir uns natürlich die Frage wie kriegen wir dieses Enablement?
00:50:06: Wie schaffen wir diese Brücke für den Mittelstand auch und kleinere Unternehmen von einem bestehenden jetzigen System in die neue Welt zu kommen also diese Transformation die ja auch kulturell stattfindet bei den Unternehmen zu begleiten?
00:50:24: Und ich glaube, da ist die Antwort nicht zu sagen.
00:50:26: So macht das unser Software frisserisch stirb.
00:50:29: wenn du nicht bereit für das Modell bist melde dich in drei Jahren und beschäftige dich mit New Work.
00:50:34: Ich glaube das kann nicht die Antwort sein sondern muss Brücken bauen.
00:50:37: Und Brücken baut bedeutet dass wir zum Beispiel bestehende Angebote auch gut integrieren.
00:50:43: Dass wir auch die Möglichkeit haben quasi Bestehende Prozesse besser abzubilden, ohne dass man gleich vollumfänglich vielleicht das Cafeteria Modell einführen muss.
00:50:54: Aber es ist dann schon so entschuldige, dass dann eben sowieso die klassischen Unternehmen dann erstmal schon ihre Sorgen noch damit haben und aber merken... Hey wir testen das mal aus!
00:51:06: Vielleicht auch erst einmal im kleineren Kontext?
00:51:08: Und merken dann Das funktioniert ja, das wird angenommen.
00:51:12: Es gibt gute Rückläufer, gute Rückmeldungen dass das sozusagen so langsam dieser Schritt von der alten in die neuere Arbeitswelt gelingt?
00:51:21: Genau.
00:51:21: also ich habe eigentlich keine Personalverantwortlichen, die sagen euer Prinzip dahinter ist Käse.
00:51:28: Das sagt keiner!
00:51:30: Alle sind Fans auch, weil es für alle irgendwie nachvollziehbar ist in diesem Personalisierungstrend.
00:51:36: Das natürlichen Benefit was personalisiert ist besser funktionieren wird als Null.
00:51:40: Acht Fünfzehn Standard für alle und unterschreibt mir jeder absolut.
00:51:45: jetzt ist aber die Frage was passiert dann im Kopf bei den Unternehmen die halt schon sehr viel haben ne?
00:51:49: Die denken an... Oh Gott, Betriebsvereinbarung, Change Management.
00:51:53: Also die haben sozusagen dann so ein paar Themen im Kopf und da ist glaube ich wichtig iterativ vorzugehen also sich einfach mal nicht komplett alles wegzureißen... ...und jetzt ein neues System hinzubauen sondern vielleicht stückweit Pextra einzuführen und vielleicht mit einem Baustein zu starten.
00:52:10: Und stückweit immer Bausteinen für Bausteine zu integrieren, aufzubauen das Budget zu erweitern also schrittweise Einführung.
00:52:19: manche machen auch Pilotprojekte dass was du angesprochen hast.
00:52:22: Man sagt man nimmt sich eine bestimmte Abteilungen oder ne Untergesellschaft die vielleicht noch unterversorgt ist mit Benefits.
00:52:30: Wir haben alles durch und auch teilweise Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitenden, die wirklich über zwei Jahre mit tausend Leuten erst mal getestet haben, gestartet haben bevor sie jetzt das große Rollout dann auch hatten.
00:52:43: Aber die Rückmeldungen sind sehr positiv.
00:52:45: Wir haben uns beide um jetzt da schöner Bogen danke für die Überleitung auf der Nerd wieder gesehen getroffen Und du hast hier natürlich auch ein Bild machen können.
00:52:54: Wir wollen jetzt nicht die Nerd bewerten an der Stelle, sondern mir geht es so ein bisschen um das Digitalisierungsland MV.
00:53:02: wo stehen wir und da eben speziell?
00:53:06: wie sind die Unternehmen, die ihr in Mecklenburg-Vorpommern wahrnehmend aufgestellt?
00:53:09: ... dass da noch viel Luft nach oben ist, das wissen wir.
00:53:14: Aber wie sind da so eure ersten Erfahrungswert?
00:53:18: Aber ihr seid ja nun mal bundesweit international, sagen wir es mal bundesh weit unterwegs.
00:53:22: Also als ich nach Rostock kam hatte ich schon ein Stück weit erst mal Kulturschock.
00:53:26: Auf der einen Seite sehe ich ganz viele Startups und moderne Unternehmen auch in Rostrock die neu entstehen... ...und von der Kultur her sehr gut unterwegs sind.
00:53:37: Ich sehe aber halt natürlich auch mittelständische Unternehmen oder old economy wo halt einfach noch ein anderer.
00:53:44: Wind weht sage ich mal hier an der Küste und das spiegeln mir meine Mitarbeitenden wieder, dass heißt meine Mitarbeiter hatten ja Stationen vorher bei anderen Unternehmen in Rostock oder Mecklenburg-Vorpommern... ...und sie wissen es sehr zu schätzen wie unsere Unternehmenskultur miteinander ist weil sie halt die andere Welt vielleicht erfahren haben.
00:54:05: Ich sehe aber trotzdem einfach das hohe Potenzial, was wir hier haben.
00:54:09: Gerade auch in Rostock.
00:54:10: Wir haben die richtigen Studiengänge... ...auch für Digitalisierung am Start.
00:54:14: Das heißt, wir arbeiten sehr viel mit Werkstudentinnen zusammen,... ....die wir dann später auch den Tech Jobs quasi übernehmen und integrieren in unseren Unternehmen.
00:54:24: Und das ist natürlich eine sehr komfortable Situation, sage ich mal so ein Nordsterren.
00:54:30: Das war mein Ziel, Nordsterne im Rostcock zu sein vor Unternehmenskultur ... und New Work.
00:54:36: Weil es bedeutet, dass man halt auch diesen Menschen zum Beispiel an den ... ... Uni Rostock mit den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik einfach eine Perspektive gibt.
00:54:46: Also zu denen war ich mal bisher bekannten Unternehmen lokal... ...und da einfach auch die Wertschätzung dafür zurückbekommt dann von den Leuten?
00:54:57: Absolut!
00:54:58: Und eben in Sachen Benefits ist dann oder wie man das ausgestaltet letztendlich dann noch in den Unternehmen selbst ... noch Luft nach oben.
00:55:05: Es ist oftmals eine Generationenfrage, inwieweit dann vielleicht die jüngere Generation von den älteren übernimmt?
00:55:11: Nicht nur aber auch.
00:55:12: Stichwort Unternehmensnachfolge, dass das jetzt natürlich gerade passiert und in den nächsten kommenden Jahren passieren wird.
00:55:21: Stichworte Zukunft, Stichword Pextra, wo geht die Reise hin?
00:55:27: Die Frage kam auch im Podcast von Gabriel.
00:55:30: gern auch noch Stellen zum Abschluss unseres Gesprächs, wie sich vielleicht diese Welt der Benefits oder die Welt der Mitarbeitenden dieser HR-Welt letztendlich weiterentwickelt und da auch andere Aspekte.
00:55:45: Jetzt mal ein Stichwort psychische Gesundheit, Stichworte, Pflege der Angehörigen, Sich um Angehöhung kümmern... Also sprich Dinge die möglicherweise auf dem ersten Blick sehr stark ins private reingehen dann doch auch eine Rolle spielen, wo der Arbeitgeber der Verantwortung für seine Mitarbeitenden übernehmen kann.
00:56:06: Vielleicht kennst du so diese Maslowsch Bedürfnispyramide?
00:56:11: Nein
00:56:12: aber erklär mal!
00:56:13: Okay also geht es um die bedürfnisse von Menschen.
00:56:17: Mastlauf hatte das in verschiedenen Schichten quasi von Grundbedürfnisse, die wir haben nach Sicherheit.
00:56:22: Nahrung und so weiter.
00:56:24: Und oben an der Spitze war so die Selbstverwirklichungen.
00:56:28: Das ist so die typische Pyramide.
00:56:29: Ich hab das übertragen auf die Mitarbeiter-Benefitwelt.
00:56:33: Das bedeutet für mich es ganz unten Pflicht des Arbeitgebers.
00:56:37: also es gibt einen Benefit da kommt der Arbeitgeber nicht drum herum ob er will aber möchte oder nicht.
00:56:43: Das betriebliche Altersvorsorge d.h wenn die Menschen Das wird ja jetzt noch stärker durch die Gesetzesänderung wahrscheinlich werden, wenn die Menschen einen Teil ihres Gehalts investieren wollen in die betriebliche Altersversorgung muss der Arbeitgeber das ermöglichen.
00:56:58: Er kann es cool machen er kanns Pflichtprogramm machen aber ist eine Pflicht und da drüber kommt für mich die Fürsorge schon.
00:57:05: also dass verankert ich habe eine GmbH ich hab ne Arbeitgebeer-Fürsorgepflicht gesetzlich verankerd.
00:57:11: auch da komme ich nicht drum herum ... mich proaktiv auch um die Gesundheit und... ...die Fürsorge meiner Mitarbeitenden einzusetzen.
00:57:19: Das ist mir besonders wichtig, ne?
00:57:20: Das sind auch manchmal tagtägliche Entscheidungen mit Rauchen auf dem Balkon und so weiter.
00:57:25: Ich schreibe darüber viel auf meinen LinkedIn-Account.
00:57:28: also wer da mal so tägliche Einblicke bekommen möchte findet da sicherlich die eine oder andere Geschichte.
00:57:36: aber da geht es auch wirklich darum.
00:57:38: zum Beispiel Krankenversicherung Anderrated.
00:57:41: aus meiner Sicht, ich hab ja von meinen Chiropraktiker Termine erzählt heute früh.
00:57:46: Das hat halt die Betrieblich-Krankenversicherung im Endeffekt gesponsortet.
00:57:49: also diesen Termin und das empfehle ich meinen Leuten auch kümmert euch proaktiv um eure Gesundheit.
00:57:57: Ich glaube da habe ich als Arbeitgeber ein sehr großes Interesse ... dass meine Leute fit sind und gesund sind, auch bleiben.
00:58:04: Weil es einen Marathon, keinen Sprint so eine Firma zu gründen.
00:58:09: Und da gibt es Benefits.
00:58:12: Nilo hält zum Beispiel für diese gesundheitliche oder psychologische Beratungen, das bieten wir auch an... ...für unsere Leute, wo man dann halt Sitzung im Jahr zur Verfügung hat um auch über emotionale belastende Themen zu sprechen ... und es wird halt auch genutzt.
00:58:28: Und ich glaube, das ist so diese Führsorge-Schicht... ...und Pekstra versucht halt zu dieser Pyramide komplett abzudecken.
00:58:35: Also was musst du machen als Arbeitgeber?
00:58:37: Wie kannst du auch diese Fürsorge reinbringen?
00:58:39: Das Stichwort Krankenversicherung, Psychologische Services.
00:58:42: Und wie kannst du diese Selbstverwirklichung, ... ...diese freie Individualisierung mit Lifestyle Benefits?
00:58:49: Wenn's der Tankutschein ist, den die Leute wollen, dann ist der Tanktschein ja auch... ... persönlich schlecht oder eine Sportmemorship oder sowas.
00:58:58: Das rundet das Ganze ab, aber wir versuchen so diese ganze Pyramide dann auch da zu stellen und zusammenzubringen... ...und wir gucken dann im Markt wie entwickelt sich das weiter?
00:59:07: Und wo gibt es Lebensbereiche die wir sinnvoll ergänzen können?
00:59:11: Wir denken aber momentan dass... ... dass jeder Bereich schon ganz gut aufgestellt ist und wir eher noch in die Tiefe gehen wollen.
00:59:19: Also, dass wir eher nochmal schauen wie können wir das noch besser tiefer integrieren... ...und noch einfacher machen?
00:59:27: Und noch zugänglicher weil ich habe auch das Gefühl...
00:59:29: ...Useability dann letztendlich, dass die Mitarbeitenden schneller dorthin
00:59:33: kommen.".
00:59:33: Ja, also nur nur vierzig-fünfzig Prozent aller deutschen Arbeitnehmer haben eine betriebliche Altersvorsorge.
00:59:42: Und das ist ja genau das warum der Gesetzgeber jetzt sagt okay wir brauchen vielleicht sogar eine Pflicht dafür weil die gesetzliche Rente wird nicht reichen für alle.
00:59:50: und vielleicht müssen wir Pflicht machen weil scheinbar kommt dieses Benefit nicht bei allen an Und das sind so Kleinigkeiten, Informationsoverload.
01:00:00: Also verstehen die Leute eigentlich was es ist?
01:00:02: Was die Vorteile sind und was sie zu tun haben.
01:00:06: da zu unterstützen auch schon in dieser Informationsphase ist glaube ich sehr wichtig.
01:00:10: Meine Regel bei den Unternehmen ist ein internes Wiki wo irgendeine Präsentation von irgendeiner Veranstaltung die vor fünf Jahren stattgefunden hat abgelegt wird.
01:00:19: und keiner beschäftigt sich damit mehr.
01:00:21: absolut Obwohl es leicht, aber spannend ist.
01:00:23: Und gerade auch ich viele junge Leute sehe die sich echt wirklich sehr... BRV klingt ja mal so unsexy als Thema erstmal, betrübsliche Altersvorsorge.
01:00:33: Aber die Leute beschäftigen sich damit weil ihnen bewusst ist dass das nicht reichen wird gesetzlich.
01:00:38: Absolut
01:00:39: und das war im Frühjahr anders und jetzt kommen eben neue Modelle eben jetzt, dass die Regierung das offenbar ja auch zwangermaßen erkennt dass einfach viele verschiedene Modelle da auseinandergreifen für meine Alterspersonen.
01:00:50: Dass das wichtig ist, dass es einen Teil meiner finanziellen Absicherungen ja auch darstellt.
01:00:55: und wenn dann der Arbeitgeber kommt und mir das sozusagen bietet... Weiß in den Großkonzernen sind wir wieder großen oder bei vielen wird's schon auch gemacht und gibt es ja auch schon viele, aber.
01:01:06: In vielen eben auch nicht und vielen ist das auch gar nicht bewusst.
01:01:09: wie siehts beim Thema location aus?
01:01:10: Ist ja vielleicht eine Sache wo man sagen könnte da können das ein oder andere Unternehmen passen mit anbieten und integrieren.
01:01:20: Workation als für mich ein Benefit war eigentlich sehr leicht anzubieten ist, aber in der Administration ein bisschen mehr in der Lohnabrechnung liegt als jetzt bei uns.
01:01:31: Ich sag dir warum.
01:01:32: also wir haben die Regelungen man kann im Jahr dreißig Tage im EU-Ausland arbeiten.
01:01:38: Warum EU Ausland?
01:01:39: Das ist so ein rechtliches gesetzliches Thema nach, also man muss aufpassen es keine Betriebsstätten entstehen.
01:01:45: Also gibt's sehr viel zu beachten bei dem Thema Workation.
01:01:49: Aber das Wichtigste ist, man braucht die sogenannten A-Einsbescheinigung.
01:01:53: Kommt zwar aus der Lohnabrechnung.
01:01:55: Wissen viele nicht, schicken die Leute sozusagen eine Woche nach Mallorca und die rennen los ohne A-eins Bescheinigungen usw.
01:02:02: Und ich finde Workation persönlich ist ein sehr cooles Benefit was auch das Team oder Teile des Teams zusammenschweißen kann... ...und was wir ja auch bei PAXRA anbieten.
01:02:14: Was aber eher so ein arbeitsrechtliches Thema und was beschreibe ich in den Vertrag rein?
01:02:19: Und wie bilden wir das mit der Lohnabrechnung ab, dass ist eher da so das Thema.
01:02:24: Okay ja und es gibt ja auch, sag ich mal Startups aus MV die sich mit dem Thema ja auch nochmal beschäftigen Project Bay an der Stelle Die auch noch einmal andere Ansätze machen wollen.
01:02:35: ne Wie können wir Unternehmen nochmal unterstützen mit den Standorten selber absolut diese Standorte anbieten Damit die Leute sich nicht selber was suchen müssen.
01:02:43: Schöne
01:02:44: Grüße an Hannes Trezin, an der Stelle und die sind da sehr viel unterwegs mittlerweile auch im Ausland dass man da einfach dann irgendwo in Kroatien oder Bosnien einfach Vocation machen kann.
01:02:54: aber damit müssen einfach gewisse Grundvoraussetzungen da sein wie du sagst einfach auf administrativer Ebene auf der einen Seite aber das man es vielleicht auch einfach buchen kann lösen kann und dann noch umsetzen kann.
01:03:08: Aber da merkt man, dass noch ganz viel Musik drin.
01:03:11: vielleicht noch so eine Abschlussfrage mag.
01:03:13: Stichwort Unternehmenskultur.
01:03:14: wir haben heute diesen New Work Gedanken wo das ein Bass wird ist hast ja auch mit Gabriel drüber gesprochen gar nicht so groß angerissen.
01:03:22: aber was glaubst du?
01:03:24: Wo muss ich die Unternehmskultur... Sei es jetzt in Mecklenburg-Vorpommern oder auch im Generellen, hinentwickeln.
01:03:31: Im besten Fall mit Pextra um einfach ja Mitarbeiter nicht zu halten weil das ist nicht mehr so nur ein Kann sondern es ist ein Muss oder?
01:03:40: Ja also ich glaube... Ich hatte so einen LinkedIn-Post wo ich die T-Dreien so in die Kamera halte und New Work is Dead.
01:03:47: Das war so das Titelbild.
01:03:48: Hab' ich gesehen, ja.
01:03:49: catchy Und ich glaube, das hat es sehr gut beschrieben.
01:03:52: Weil, ich sag mal New Work wurde mit den Sachen die dort stattfinden einfach benutzt um fehlende Unternehmenskultur ein Stück weit auszugleichen.
01:04:02: Das bedeutet... ... das ist wie so ein Eisberg, ne?
01:04:05: Und New Work war für viele das was sozusagen über dem Wasser... ... über der Wasseroberfläche rausguckt.
01:04:10: und dann wohnen immer typischerweise die Benefits genannt oder ... ... was so?
01:04:15: alles Remote work usw.
01:04:17: und sofort was da stattfindet.
01:04:19: Für mich ist aber einfach New Work das Prinzip wie wir zusammenarbeiten ... ... und dazu gehört wie bekomme ich auch meine Mitarbeitenden in einen Setting, ... …was für sie sehr gut funktioniert Nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig.
01:04:32: Also geht's nicht nur um Mitarbeiter Wertschätzung und Mitarbeiter Zentriertheit, sondern um die Frage wie arbeiten wir produktiv zusammen?
01:04:39: Ist es eine hierarchische Arbeitsweise?
01:04:42: ist es Kollektiventscheidung?
01:04:44: Wie entscheiden wir im Unternehmen, wie priorisieren wir immer Unternehmen?
01:04:48: Wie gehen wir mit dem Thema Arbeitsortum, Arbeitszeit?
01:04:52: Und ich finde bisher waren alles so schwarz-weiß.
01:04:55: Antworten Also viel shiny, um Leute irgendwie anzuködern.
01:05:00: Und dann hat man gemerkt als die Krise irgendwie vorbei war und alle wieder ins Office wollen.
01:05:05: Es war halt einfach nur irgendwie aufgrund der Situation eine kleine Maßnahme, die man schnell gemacht hatte aber da hat das Fundament gefehlt.
01:05:13: Absolut!
01:05:13: Und ich glaube dass es zu der Kern auch dieses T-III-N Artikel ist New Work nicht tot sondern es muss jetzt wirklich tatsächlich als Substanz, als DNA in die Unternehmen... ...und das bedeutet, dass sich auf einer täglichen Ebene Mitarbeiter zentrierte Entscheidung Treffel im Sinne einer modernen Arbeitsweise zusammenarbeit und nicht einfach New Workthemen als Flaster irgendwie raufklebe.
01:05:37: Und sag wir haben eigentlich eine total hierarchische, disrespektierliche Art mit den Mitarbeitenden umzugehen.
01:05:45: aber wenn jetzt Pekstra mit hundert Euro einführen dann wird alles wieder gut.
01:05:49: Ja und das ist wirklich nicht so.
01:05:51: also man braucht ein ganzheitliches konzept wie man zusammenarbeitet.
01:05:54: Und wie man miteinander arbeitet.
01:05:56: und deswegen ist gut dass wir auch diese buzzword eben verlassen und wirklich uns mit den Themen beschäftigen, und ganz oft sind es halt nicht die schwarz-weiß tesen und die funktionieren dann auch nichts sondern eine lösung ist informiert in der Mitte auch wo man guckt ja wir brauchen diese neuen arbeitsweisen aber müssen auch brücken bauen ... in die alte Welt, dass das alle zusammen funktionieren.
01:06:17: Ja und ich glaube, dass Unternehmen da auch schon gezwungenermaßen durch Corona Schritte gegangen sind jetzt wieder diese Rückschritte wenn man so will aber dass man vielleicht wie du sagst eine goldene Mitte findet.
01:06:28: Stichwort jetzt Arbeitsort zwei Tage Home Office vielleicht drei Tage im Büro Das machen ja viele.
01:06:35: das wäre nur schöne vielleicht Mischvariante Wenn es denn passt für den ein oder anderen.
01:06:40: Aber ich glaube das Pekstra da einfach Ja mit dazu beitragen kann einfach da diese, diese Schätze oder diese Dinge die unter der Oberfläche jetzt noch sind um beim Bild zu bleiben.
01:06:52: Einfach mit zu heben und dann letztendlich mehr Bewusstsein in den Unternehmen zu schaffen ist ja nur ein Baustein von vielen aber ich denke man ziemlich cooler und anfassbarer vor allen Dingen.
01:07:03: Und ja, dann würde ich mich erst mal bedanken für das Gespräch, Marc.
01:07:07: Hast du noch was auf den Herzen?
01:07:08: Willst du noch etwas anbringen?
01:07:09: Also auch vielen Dank für das angenehme Gespräch.
01:07:12: Ich hoffe, ich habe nicht zu weit vorn herum ausgeholt aber ich finde schon irgendwie wichtig auch zu zeigen wo ich herkomme und wie ich zudem gekommen bin, was ich gegründet hab weil es war alles so Stein auf Stein.
01:07:26: Habt mir sehr gefallen, das Gespräch.
01:07:28: Vielen Dank!
01:07:28: Ja cool ich hab zu danken.
01:07:29: und dann alles Gute vor allem für Pekstra.
01:07:31: Für dich beruflich fürs Business aber auch privat ist ja auch nicht so vernachlässigend.
01:07:36: Alles Gute und dann hoffentlich mal wieder bis bald.
01:07:39: Bis bald.
01:07:42: Das war Made in MV euer Podcast für Unternehmertum Startups und Gründergeist in Mecklenburg-Vorpommern.
01:07:50: Wenn ihr mehr über Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern erfahren wollt, dann drückt doch einfach die Glocke bei eurem Podcast Anbieter des Vertrauens oder folgt uns auf YouTube und allen weiteren Kanänen.
01:08:20: Wenn ihr Interesse habt, dann schaut doch einfach mal auf meiner Website vorbei unter wellenrauschen-mv.de.
01:08:28: Dort könnt ihr auch gerne einen Termin vereinbaren oder schickt mir eine E-Mail unter info.
01:08:34: atwellenraushen-mV.de.
01:08:37: Ich freue mich über jede Anfrage!
01:08:39: Bis dahin euer Oli Kramer.